EU-Flüchtlingspolitik

PRO ASYL fordert Aufnahme syrischer Flüchtlinge

"Die EU-Innenminister werden heute u. a über die Lage der Syrien-Flüchtlinge beraten. Die Situation der Schutzsuchenden in den Nachbarländern Syriens spitzt sich dramatisch zu. Aktuell sind bereits 1,6 Millionen Menschen aus dem Bürgerkriegsgebiet geflohen.  Das UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR hat im Vorfeld des Treffens an die EU-Staaten appelliert, syrische Flüchtlinge aufzunehmen. Deutschland hat bereits im März 2013 die Aufnahme von 5.000 Schutzsuchenden aus den Nachbarstaaten beschlossen. ...PRO ASYL teilt zwar nicht die realitätsferne deutsche Idee,  der lediglich „vorübergehenden Aufnahme“ von syrischen Flüchtlingen, begrüßt aber, dass Deutschland mit seinem Beschluss einen Anfang  in Europa gemacht hat. Bezogen auf die sich zuspitzende humanitäre Katastrophe der leidgeprüften Flüchtlinge in der Region hat die EU bis jetzt keinen Plan entwickelt." ... weiterlesen

Gemeinsames Europäisches Asylsystem kurz vor der Verabschiedung

Grüne werden nicht zustimmen, sie wollen "starke Asylstandards, kein Abschreckungssystem"

Europaparlament und Europäischer Rat haben am 21. März die Verhandlungen zum gemeinsamen europäischen Asylsystem abgeschlossen. Damit steht der Kompromiss zum neuen Asylsystem in Europa. Die Dublin-Verordnung und die Aufnahmerichtlinie waren bereits ausverhandelt. Kompromisse wurden nun auch zur umstrittenen Eurodac-Verordnung und zur Asylverfahrensrichtlinie erzielt. Die Abstimmung des Gesamtpakets ist für Juni vorgesehen. Ska Keller, migrationspolitische Sprecherin der Grünen im EU-Parlament, sieht die Resultate als "Armutszeugnis für die Europäische Union". Von der Idee des gemeinsamen Asylsystem bleibe so gut wie nichts übrig. In der EU Asyl zu beantragen, gleiche auch in Zukunft einem Lotteriespiel.

Grafik: PRO ASYL

Memorandum: Freie Wahl für Flüchtlinge

PRO ASYL und Wohlfahrtsverbänden fordern eine grundlegende Veränderung im Umgang mit Asylsuchenden in der EU. Das derzeitige Dublin-System führt zu Menschenrechtsverletzungen.

Weiter in der Meldung von PRO ASYL...

Zehn Jahre Dublin-II – zehn Jahre gescheiterte Asylpolitik in Europa

Eine transnationale Studie von ECRE und weiterer Flüchtlingsorganisationen dokumentiert die Folgen der Dublin-II-Verordnung. Die Verordnung sorgt seit zehn Jahren dafür, dass Flüchtlinge von EU-Staat zu EU-Staat abgeschoben werden und ihnen immer wieder Haft und Obdachlosigkeit droht.

Weiter im Artikel von PRO ASYL...

Tag der Menschenrechte: Den Friedensnobelpreis verdient?

Zum internationalen Tag der Menschenrechte fordert Pro Asyl eine Aussetzung der FRONTEX-Aktionen in Griechenland

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Flüchtlinge aus Syrien aufnehmen

UNHCR fordert Resettlement und Erleichterung des Familiennachzugs

Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) appelliert an die Innenminister von Bund und Ländern, syrischen Flüchtlingen in Deutschland den Nachzug von Familienangehörigen aus der Region zu erleichtern. Hierzu braucht es eine Regelung außerhalb des hierfür vorgesehenen Verfahrens. weiterlesen UNHCR Pressemitteilung...

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Flucht ist kein Verbrechen!

Beteiligen Sie sich an der PRO ASYL-Kampagne gegen die Verschlechterung der EU-Aufnahme-Richtlinie

Seit vielen Monaten kämpft PRO ASYL gegen die neue EU-Aufnahmerichtlinie für Asylsuchende, bei der es sich in Wahrheit um ein europaweites Programm zur massenhaften Inhaftierung von Flüchtlingen handelt.

Am 14. Januar 2013 stimmt das EU-Parlament darüber ab. PRO ASYL appelliert an die Abgeordneten, mit NEIN gegen die geplante Richtlinie zu stimmen. Auch Sie können mitmachen:

Senden Sie eine E-Mail an die EU-Abgeordneten!

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Neue Bootskatastrophe im Mittelmeer

Fast 60 Flüchtlinge in der Straße von Gibraltar ertrunken

“EU-Sieben“: Neue Propagandajagd auf „illegale Migranten“

Während nach wie vor Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen zu Tode kommen und das Dublin-II-System auch aufgrund höchstrichterlicher Urteile als gescheitert gelten kann, holen die europäischen Hauptzielländer von Flüchtlingsbewegungen derzeit wieder die propagandistische Keule heraus.

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Mittelmeer: Tödlichstes Meer der Welt

UNHCR beklagt über 1.500 tote Flüchtlinge im Mittelmeer im Jahr 2011.

Während im letzten Jahr das Erstaunen und der Beifall für die revolutionären Umwälzungen in Nordafrika groß war, setzte sich die "kollektive Amnesie" beim Umgang mit den Flüchtlingen an Europas Grenzen fort. Über 1.500 Menschen sind nach Statistiken des UNHCR im Jahr 2011 - dem 60. Jahr des Bestehens der Genfer Flüchtlingskonvention - im Mittelmeer ums Leben gekommen, doppelt so viel als je zuvor in einem Jahr.

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