Flüchtlingsarbeit in BW - Übersicht

Förderprogramm zur Qualifizierung Ehrenamtlicher in der Flüchtlingshilfe

Neuauflage des Aktionsfonds "Qualifiziert. Engagiert"

Im Rahmen des Aktionsfonds können auch 2017 Schulungsmaßnahmen für in der Flüchtlingsarbeit Engagierte gefördert werden, z.B. interkulturelle Trainings oder Fortbildungen zu den asylrechtlichen Rahmenbedingungen. Antragsberechtigt sind Kommunen, eingetragene Vereine, in der Flüchtlingshilfe aktive Träger sowie lokale Initiativen. Neu im Vergleich zu 2016 ist, dass Anträge nun ohne bestimmte Fristen laufend bei der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg gestellt werden können, solange die Veranstaltungen bis zum 30. Juni 2017 stattfinden. Förderrichtlinien und Antragsformulare sind auf der LpB-Homepage zu finden.

Petition "Bearbeitung von Anträgen auf Familiennachzug zu subsidiär schutzberechtigten Flüchtlingen"

Die Petition zielt darauf ab, Verbesserungen beim Familiennachzug für Menschen zu erreichen, die etwa aus Syrien nach Deutschland geflohen sind und nach Abschluss des Asylverfahrens sogenannten subsidiären Schutz erhalten haben. Damit ist ihnen der Familiennachzug bis März 2018 nicht möglich. Wenn viele Menschen diese Petition zeichnen, könnte das Anliegen, Verbesserungen bei der Familienzusammenführung zu erreichen, Rückenwind bekommen.

Protest gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Offener Brief des Arbeitskreises Flüchtlinge Reutlingen

In einem offenen Brief an Ministerpräsident Kretschmann und Innenminister Strobl verleihen Vertreter/innen des Arbeitskreises Flüchtlinge in Reutlingen ihrem Protest gegen die Abschiebungen nach Afghanistan Ausdruck.

Papier zur Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen

Im Landkreis Tuttlingen gibt es Konflikte zwischen Landratsamt und Ehrenamtlichen. Aus dem Kreis der Ehrenamtlichen entstand nun ein Papier "Gedanken und Anregungen" für ein geplantes Austauschtreffen. Es beschreibt sehr gut, die klassisch unterschiedlichen Sichtweisen von Haupt- und Ehrenamtlichen und zeigt mögliche Wege einer konstruktiven Zusammenarbeit auf. 

Stuttgart: Neue Beratungsstelle "ArrivalAid" sucht Ehrenamtliche

Anhörungsvorbereitung und -Begleitung für Menschen im Asylverfahren

ArrivalAid ist eine Initiative zur Ausbildung und Fortbildung von Ehrenamtlichen, die Flüchtlinge auf den Anhörungstermin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vorbereiten und sie zu diesem begleiten. Seit Anfang des Jahres ist ArrivalAid auch in Stuttgart vertreten, und ist gerade dabei, eine Gruppe von ehrenamtlichen Anhörungsbegleitern aufbauen und ausbilden. Dazu werden engagierte Menschen gesucht, die Freude daran haben, diese Aufgabe zu übernehmen.

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Die Kontaktadressenbroschüre 2017 ist da!

Die Kontaktadressenbroschüre 2017 enthält Adressen von Beratungsstellen, Initiativen und AnwältInnen sowie politischen Institutionen. Sie stellt damit eine nützliche Handreichung für die praktische Beratung und Begleitung von Flüchtlingen dar. Die Broschüre entstand 2016 im Rahmen das Projekts "Aktiv für Flüchtlinge".

Die Kontaktadressenbroschüre kann ab sofort bestellt werden. Die in der Broschüre aufgeführten Adressen sind auch auf der Homepage des Flüchtlingsrats eingestellt.

Flüchtlingsarbeit in Baden-Württemberg - Kontaktadressenbroschüre 2017 [PDF]

Neue Fördermöglichkeiten für die Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum

Förderung durch das Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Das BMEL möchte geziehlt das Ehrenamt im ländlichen Raum unterstützen. Das Programm richtet sich an Initiativen, die sich für die nachhaltige Integration geflüchteter Menschen im ländlichen Raum einsetzen. Es ist möglich zwischen 1.000 Euro und 10.000 Euro sind als Förderung für konkrete Projekte oder Anschaffungen zu beantragen. Die Förderschwerpunkte sind Kultur und Sport, praktische Lebenshilfe, gemeinsames bürgerschaftliches Engagement sowie
Netzwerkarbeit.

Anträge können bis zum 31. März 2017 eingereicht werden.

Reflektionsleitfaden für Initiativen in der Flüchtlingsunterstützung

Ein Leitfaden des Flüchtlingsrates Thüringen zum Thema Motivation, Ziele und Aufgabenverteilung in der Gruppe

Dieser Leitfaden ist für Gruppen oder Initiativen von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsunterstützung konzipiert. Mit Hilfe der Fragestellungen und Methoden könnt ihr euch selbst und eure Arbeit reflektieren. Der Leitfaden hilft, das eigene Selbstverständnis zu konkretisieren sowie Ziele und Aufgaben zu strukturieren. Insbesondere die Verbildlichung hilft oft Lösungsansätze zu entwickeln und Potenziale sichtbar zu machen. Diese Reflektion beugt Frust und Überforderung vor. So könnt ihr weiterhin zielgerichtet aktiv sein und eure Energie für die Unterstützung der Geflüchteten besser bündeln. Denn Ehrenamt soll Spaß machen und sinnstiftend sein.

Film "ALLES GUT" im Verleih für Veranstaltungen

Ehrenamtskreise können den Kinofilm zur Integration mit anschließender Diskussion in ihre Region holen

Nach dem gelungenen Dokumentarfilm ‚Willkommen auf Deutsch‘ hat die „Pier 53 Filmproduktion Carsten Rau und Hauke Wendler“ jetzt einen neuen Film gemacht: ,ALLES GUT´ (95 Min., PIER 53/NDR/SWR 2016), der im März 2017 Kinostart hat. Darin erzählt die Regisseurin Pia Lenz vom Großthema Integration. Dazu hat sie mit ihrer Kamera ein Jahr lang die jungen Flüchtlinge Djaner, 7, (Mazedonien) und Ghofran, 11,(Syrien) begleitet, die mit ihren Eltern im Herbst 2015 nach Deutschland gekommen sind. Eine bildstarke Arbeit und ein Debattenbeitrag zur Frage: Wie geben wir denen eine Heimat, die dringend eine Zukunft brauchen? 

Lokalen und regionalen Gruppen, Initiativen, Verbänden, Stiftungen und anderen NGOs, die zum Thema Integration arbeiten, soll über den Film „ALLES GUT“ dabei ebenfalls die Möglichkeit gegeben werden, ihre Arbeit vorzustellen, neue MitstreiterInnen und mehr Unterstützung in der Öffentlichkeit zu gewinnen.

 

Wer Interesse hat, den Film vorzuführen und z.B. eine Podiumsdiskussion daran anzuschließen, findet hier einen Leitfaden der Produktionsfirma wie das aussehen könnte.

Befragung zu Flüchtlingshilfe der Ludwig-Maximilians-Universität München

im Rahmen eines Forschungsseminars am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München wird eine Befragung zum Thema „Flüchtlingshilfe" durch. Die Umfrage richtet sich primär an ehemalige oder aktive FlüchtlingshelferInnen und dauert laut LMU ca. 15 Minuten.