Flüchtlingsarbeit in BW - Übersicht

Traumatherapie im Land: Immer längere Wartezeiten

Bei den Psychosozialen Zentren in Stuttgart, die traumatisierte Flüchtlinge behandeln, werden die Wartezeiten auf einen Therapieplatz immer länger. Grund sind die gestiegenen Flüchtlingszahlen und die hohe Zahl an psychisch belasteten Personen, die eine Therapie brauchen.

20.10.2014 Stuttgarter Zeitung: Traumatherapie in Stuttgart Flüchtlinge müssen warten. Die psychologischen Beratungsstellen für Flüchtlinge, PBV Stuttgart und Refugio Stuttgart, arbeiten am Anschlag. Denn die Zahl an traumatisierten Flüchtlingen ist so groß geworden, dass die Wartezeit auf einen Therapieplatz im Vergleich zum Vorjahr massiv gestiegen ist: von drei (PBV) beziehungsweise vier Monate (Refugio) auf nun rund neun Monate

Neuer Asylarbeitskreis in Horb "in den Startlöchern"

17.10.2014 Schwarzwälder Bote: "Arbeitskreis Asyl in den Startlöchern. Schon in zehn Tagen könnten die Flüchtlinge in Obertalheim eintreffen. Die Zeit ist knapp, bürgerschaftliches Engagement auf den Weg zu bringen. Ein "Runder Tisch Asyl" steht laut OB Rosenberger in den Startlöchern."

ZDF berichtet am 18.10. über Asylfreundeskreis Plieningen

  • 16.10.2014 Stuttgarter Zeitung: "Flüchtlinge in Plieningen ZDF berichtet über Freundeskreis. Die Ehrenamtlichen vom Freundeskreis für die Flüchtlinge, die neuerdings in Plieningen leben, sind Thema eines Fernsehbeitrags im ZDF. In der Sendung „Menschen – das Magazin“ am Samstag, 18. Oktober, wird das Engagement der Plieninger Bürger exemplarisch vorgestellt"

Lange Wartezeiten bei den psychosozialen Zentren für Flüchtlinge

Nach einem Bericht der Stuttgarter Zeitung arbeiten die Psychologische Beratungsstelle für Flüchtlinge (PBV) Stuttgart und Refugio Stuttgart "am Anschlag. Während die Wartezeit auf einen Therapieplatz im letzten Jahr noch ca. vier Monate war, ist sie jetzt über neun Monate. Die PBV betreut aktuell über 400 Menschen, Refugio ca. 200.

Bild: Burst, Göppinger Kreisnachrichten

"Café Asyl" in Göppingen

Ein Ort an dem sich Menschen aus aller Welt treffen

Seit Mitte Juli kommen jeden Freitag von 14-17 Uhr im Pavillon der Evangelischen Stadtkirche in Göppingen Ehrenamtliche und Flüchtlinge zu Kaffee und Kuchen zusammen. Das Cafe Asyl, organisiert vom Diakonischen Werk und vom Freundeskreis Asyl Göppingen, hat sich unter den Flüchtlingen aus aller Welt schon herumgesprochen. Es ist ein Ort, an dem man andere Menschen treffen kann: Zum Reden, Beisammensitzen, Kaffee trinken, nach Rat fragen oder auch für Hilfe in asylrechtlichen Angelegenheiten zu bekommen.

80 Asylsuchende - 100 ehrenamtliche Helfer

Unterstützung für Flüchtlinge in Waibstadt

Im Waibstadter Krankenhaus sind 80 Asylbewerberinnen und -bewerber untergebracht. Innerhalb kurzer Zeit haben sich 100 Unterstützer/innen gefunden, die Deutsch unterrichten, die Flüchtlinge bei Arztbesuchen und Behördengängen begleiten usw. Die Ehrenamtlichen tragen auch zum Abbau von Vorurteilen in der Waibstadter Bevölkerung bei. Noch im Sommer hatten zahlreiche Waibstadter gegen die Unterbringung von Asylsuchenden in ihrem Heimatort demonstriert.

Evangelischer Bischof July fordert "Bündnis für Flüchtlinge"

Landeskirche stockt Gelder für Flüchtlingsarbeit auf

Die württembergische Landeskirche stockte erneut ihre Mittel für die Flüchtlingshilfe und -arbeit auf. Mit weiteren 2.15 Mio. Euro soll Unterstützung in den Grenzregionen Syriens geleistet werden und Projekte der Flüchtlingsarbeit in hiesigen Kirchengemeinden gefördert werden. Bischof July rief zu einem Bündnis für Flüchtlinge auf: "Menschen, die an Leib und Leben bedroht sind, verdienen es, dass wir ihnen unsere Türen und Herzen öffnen." Bereits 400 Flüchtlinge seien in diesem Jahr in Liegenschaften der Kirche untergekommen, etwa in leerstehenden Pfarr- oder Gemeindehäusern.

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Letzte Zuflucht Kirche?

Immer häufiger beherbergen Kirchen Flüchtlinge, um eine Abschiebung im Dublin-Verfahren zu verhindern

Bei einem Kirchenasyl handelt es sich um eine zeitlich befristete Aufnahme von Personen ohne legalen Aufenthaltsstatus in den Räumen einer Kirche oder Gemeinde. Im Rahmen der Dublin-Verfahren kann dies dazu dienen, die Frist zu überbrücken, in der ein Flüchtling in einen anderen EU-Staat rückgeführt werden kann. In Folge kann dann das Asylverfahren in Deutschland durchgeführt werden.

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„Die Wüstenblumen“ nominiert

Das multikulturelle Flüchtlingsband aus Kirchheim-Teck ist für den Ehrenamtspreis Baden-Württembergs „ ECHT GUT“ in der Kategorie „Eine Welt im Ländle“ für 2014 nominiert.

Die Band ist eine Möglichkeit für Flüchtlinge, die selbst musikalisch bzw. musikinteressiert sind, zusammen mit anderen Menschen aus Kirchheim Musik zu machen. Sprachliche Barrieren werden durch die Leidenschaft zur Musik überwunden, Begegnungen finden statt. Die Wüstenblumen bestehen aktuell aus 12 Personen im Alter von 14-55 Jahren aus 7 verschiedenen Ländern.

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Zum Tag des Flüchtlings