Flüchtlingsarbeit in BW - Übersicht

Tübingen: 300 Interessierte beim Flüchtlingsgipfel

Die Stadt Tübingen setzte eine Initiative von GemeinderätInnen um und lud am 2. Dezember zum ersten Tübinger Flüchtlingsgipfel. Zahlreiche Menschen, die bereits in verschiedener Weise in der Flüchtlingsarbeit tätig sind wie auch zahllose schlicht am zeitgeistigen Thema Interessierte folgten der Einladung der Stadtoberen. So wurden auch bei dieser Veranstaltung viele Ideen in die Welt gesetzt und das Rad neu erfunden, ohne zu klären, was daraus werden soll.

Informationsveranstaltung zu Flüchtlingen in Emmendingen

Rund 140 Bürgerinnen und Bürger Emmendingens haben an einer Informationsveranstaltung zum Thema Flüchtlinge teilgenommen. Informiert wurde unter anderem über die Unterbringung der derzeit 419 Flüchtlinge im Landkreis sowie über Möglichkeiten zur Integration der Schutzsuchenden. Auch der Freundeskreis Asyl stellte sich und Möglichkeiten der ehrenamtlichen Mitarbeit für Interessierte vor. Seit Anfang 2014 gibt es beispielsweise ein Treffen für Flüchtlingsfrauen, weitere Gruppen sind in Planung.

Wieslocher "Netzwerk Asyl"

Vorbereitungen auf die Ankunft der Asylsuchenden

Wiesloch erwartet im kommenden Jahr 240 Asylsuchende. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben sich bereits jetzt zum "Netzwerk Asyl" zusammengeschlossen und bereiten den Empfang der Flüchtlinge vor. Unterstützt werden sie von verschiedenen Einrichtungen wie z.B. der Bürgerstiftung und der Volkshochschule. Ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge hat in Wiesloch übrigens Tradition: Bereits vor 20 Jahren engagierte sich eine Gruppe Wieslocher für Asylsuchende aus aller Welt.

123 Einwohner, davon 57 Flüchtlinge

Das Dorf Buckenweiler im Landkreis Schwäbisch-Hall hat eigentlich nur 66 Einwohner. Im Oktober hat sich die Einwohnerzahl nahezu verdoppelt, da 57 Flüchtlinge aus Syrien, Serbien, Mazedonien, Bosnien, Nigeria und Togo in einem ehemaligen Gasthof untergebracht wurden. Die Hilfsbereitschaft der Buckenweiler Bevölkerung ist enorm und die Flüchtlinge werden größtenteils herzlich aufgenommen.

Positionspapier des Landesfamilienrats Baden-Württemberg

Flüchtlingsfamilien von Anfang an umfassend unterstützen

Unter den in Baden-Württemberg ankommenden Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten sind neben Alleinstehenden auch viele Familien und unbegleitete Kinder und Jugendliche. Diese müssen von Anfang an umfassend unterstützt und begleitet werden, um eine Integration und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. In einem Positionspapier und einer Erklärung legt der Landesfamilienrat seine Handlungsempfehlungen zur Aufnahme und Betreuung von Familien und unbegleiteten Kindern und Jugendlichen vor:

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25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention: Kinderrechte für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge umsetzen

Anlässlich des 25. Jahrestages der UN-Kinderrechtskonvention schlossen sich der der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg, der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, der Deutsche Kinderschutzbund Baden-Württemberg, und die AGDW e.V. Stuttgart zu einem Bündnis zusammen, um initiativ für die Verbesserung der Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (UMF) im Land einzutreten und Lösungskonzepte anzubieten. Bei einer Landespressekonferenz stellten sie ihre zentralen Forderungen vor: 1. Gleichstellung der unbegleiteten minderjährigen Kinder mit allen Kindern. 2.Aufenthaltserlaubnis für UMF bis zur Beendigung der Schule, Aus- und Weiterbildung 3. Das Land muss Kreisen mehr Mittel zur Verfügung stellen und soll UMF nicht nach dem "Gießkannenprinzip" verteilen.

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Arbeitskreis Asyl in Weinheim erhält Auszeichnung

Der Arbeitskreis Asyl Weinheim erhielt Mitte November den "Rolf-Engelbrecht-Preis" für seinen Einsatz für Flüchtlinge aus aller Welt. Laut Oberbürgermeister Heiner Bernhard soll der Preis auch der Ermutigung zu anhaltendem ehrenamtlichen Engagement in Weinheim dienen, da davon auszugehen ist, dass auch Anfang 2015 zahlreiche neue Flüchtlinge in Weinheim aufgenommen werden.

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Staatsrätin für bürgerschaftliches Engagement fördert ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit

Die für das bürgerschaftliche Engagement zuständige Staatsrätin Gisela Erler (Grüne) möchte Maßnahmen voranbringen, die das ehrenamtliche Engagement für Flüchtlinge stärken. Geplant sind ein regelmäßiger Newsletter auf dem Informationsportal der Landesregierung, ein Handlungsleitfaden für das Engagement für Flüchtlinge, ein landesweites "Forum für Flüchtlinge" und die Förderung lokaler Netzwerke.

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Leitfaden für Ehrenamtliche in Kirchengemeinden

Von der Neugründung von Asylfreundeskreisen über Sprachcafés und das Flüchtlingsaufnahmegesetz bis hin zu Gottesdiensten und Literaturhinweisen vereint diese neu erschienene Broschüre nützliche Tipps für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in Kirchengemeinden.

Zuschuss für den Arbeitskreis Asyl in Heidelberg erhöht

In Heidelberg sind derzeit 500 Flüchtlinge untergebracht und monatlich werden der Stadt rund 50 weitere Asylsuchende zugewiesen. Um dem Zustrom der Flüchtlinge gerecht zu werden, hat der Gemeinderats-Ausschuss für Soziales mehr Geld für die Flüchtlingsbetreuung genehmigt. In diesem Zusammenhang wurde auch die Förderung des örtlichen Asyl-Arbeitskreises wurde von 25.000 auf 40.000 Euro erhöht.