Flüchtlingsarbeit in BW - Übersicht

Netzwerk Südbaden

Protokoll zum zweiten Netzwerktreffen Südbaden am 22. April 2017

Am 22. April 2017 hat sich das Netzwerk Südbaden getroffen und über konkrete Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu den Themen Unterbringung, Selbstorganisation, Abschiebung und Relocation ausgetauscht.

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Aktionen im Wahlkampf

Arbeitskreis Asyl in Kernen startet Briefaktion

Der Arbeitskreis Asyl in Kernen hat zentrale Forderungen an die Ministerien und PolitikerInnen Baden-Württembergs in einem Brief auf den Punkt gebracht. Der Arbeitskreis freut sich, wenn die Aktion als Vorbild für Forderungen aus anderen Teilen Baden-Württembergs dienen kann.

 

Robert-Bosch-Stiftung schreibt 20.000 € Fördergeld für integrative Projekte aus

Die Robert-Bosch-Stiftung eröffnet die zweite Ausschreibungsrunde ihres Programms "Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten!". Gefördert werden sollen Projekte, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Flüchtlingen und der lokalen Bevölkerung herzustellen. Um die Förderung in Höhe von 20.000 € bewerben können sich Kommunen mit bis zu 100.000 Einwohner*innen und strukturschwache Regionen.

Projekte suchen Unterstützung für den Integrationspreis 2017

Der deutsche Integrationspreis 2017 wird von der Hertie Stiftung e. V. ausgeschrieben. Verschiedene Projekte, die das gemeinsame Ziel haben, die Bedürfnisse von Geflüchteten sowie menschliche und kulturelle Vielfalt zu fördern, haben die Chance in einer Crowdfunding-Aktion (finanzielle) Unterstützer*innen zu sammeln. Die Projekte, die genügend Geld sammeln können, gehen in die Umsetzung. Letztendlich können bis zu drei Projekte den Integrationspreis mit einem Preisgeld von 100.000 Euro gewinnen. Die im Folgenden aufgeführten Projekte haben uns um Unterstützung gebeten. Bewirbt sich auch Ihre Initiative um den Integrationspreis, können Sie uns dies unter info@fluechtlingsrat-bw.de mitteilen, dann führen wir auch Ihr Projekt gerne auf.

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Stuttgart: Mahnwache für Familienzusammenführung

Syrische Geflüchtete und Unterstützer*innen setzten ein Zeichen

Geflüchtete aus Syrien wollen mit einer Mahnwache auf dem Stuttgarter Schlossplatz ein Zeichen setzen gegen die Aussetzung des Famileinnachzuges für subsidiär Schutzberechtigte. Die Änderung der Entscheidungspraxis bei Menschen aus Syrien und die Einschränkung des Familiennachzuges für Menschen mit subsidiärem Schutz hat dazu geführt, dass zahlreiche Menschen aus Syrien ihre Familien nicht auf legalem Weg nachholen können. Vom 3. bis 7. April wollen Betroffene und Unterstützer*innen jeweils von 12 bis 19 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart eine Mahnwache abhalten.

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Zugangskontrollen und Datenerfassung an der Geflüchtetenunterkunft

Antira-Netwerk Baden-Württemberg will Informationen zur Praxis der Eingangskontrollen zusammentragen

Das Antira-Netzwerk Baden-Württemberg sammelt Informationen über die Praxis der Zugangskontrollen zu Geflüchtetenunterkünften. Das Netzwerk weist darauf hin, dass in einigen Erstaufnahmeeinrichtungen und Unterkünften eine sehr restriktive Praxis herrscht. Deshalb werden nun Informationen darüber gesammelt, wo in Baden-Württemberg überall Eingangskontrollen existieren.

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Kostenlose Webadresse und Webspace für Flüchtlingsprojekte

Der Arbeitskreis Asyl Albstadt stellt das Format seiner Webpräsenz anderen ehrenamtlichen Initiativen im Flüchtlingsbereich kostenlos zur Verfügung. Mit dabei ist eine Webadresse sowie ausreichend Webspace zur Vorstellung der eigenen Projekte und Initiativen. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden sich auf der Seite www.ak-asyl.net.

"Wenn Helfen nicht mehr gut tut..."

Ein Wegweiser durch die Welt des Helfens

Freiwilliges Engagement tut einerseits gut, lässt einen aber auch manches Mal an Grenzen stoßen - im Umgang mit sich selbst, der Hilfe empfangenden Person oder auch der Organisation, für die man aktiv ist. Die Diakonien Hessen, Pfalz und Rheinland/Westfalen/Lippe haben eine Broschüre zusammengestellt, um Ehrenamtliche beim Umgang mit schwierigen Situationen zu unterstützen. Die Arbeitshilfe bietet im ersten Teil eine Annäherung an das Thema Helfen: Was heißt es eigentlich zu helfen? Welche Faktoren prägen die Art zu helfen? Und wann tut Helfen nicht mehr gut? Im zweiten Teil bieten Praxis- und Arbeitshilfen methodische und theoretische Anregungen, damit Helfen (wieder) gut tut und Freude macht, und zwar allen, die daran beteiligt sind.

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Interviews mit Geflüchten zum Thema „Selbstorganisation und Vernetzung“

Heidelberger Studentin sucht Interviewpartner*innen

Eine Studentin der Universität Heidelberg macht ihre Bachelorarbeit zum Thema „Möglichkeiten der Partizipation von selbstorganisierten Geflüchteten und deren räumliche Vernetzung“. Hierzu sucht Sie Geflüchtete als Interviewpartner*innen, die bereit wären, in einem eineinhalb- bis zweistündigen persönlichen Gespräch über ihre Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema zu sprechen.

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Bundesweites Mentoring-Programm für geflüchtete Wissenschaftler/innen

Die Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA) hat zusammen mit der Freien Universität Berlin ein bundesweites Mentoring-Programm für geflüchtete Wissenschaftler/innen ins Leben gerufen. Das Programm vermittelt Wissenschaftler/innen, die ihre Heimat aufgrund von Krieg oder Verfolgung verlassen mussten, im gesamten Bundesgebiet mit etablierten Fachkolleg/innen. Als Mentor/innen sind diese dann in vielfältiger Form bei der Integration in das akademische Umfeld des Gastlandes behilflich, so z.B. beim Aufbau eines neuen wissenschaftlichen Netzwerks oder der Suche nach geeigneten Förderungsoptionen. Teilnehmen können betroffene Wissenschaftler/innen aller Disziplinen und Nationen. Ausführliche Infos gibt es auf der Agya-Homepage.