Flüchtlingsarbeit BW - landesweit

Handlungsleitfaden zum Thema Prävention und Intervention bei Zwangsverheiratung

Das "Landesforum gegen Zwangsverheiratung" ist ein Zusammenschluss verschiedener Verbände, Organisationen und staatlicher Stellen aus Baden-Württemberg, die zusammen aktiv Zwangsverheiratungen entgegenwirken möchten und mit Opfern von Zwangsverheiratungen arbeiten. Das Forum hat dieses Jahr zum sechsten Mal getagt. Um die Präventionsarbeit zu stärken, unterstützt das Ministerium für Soziales und Integration, auch Teil des Forums, die mobile Beratungsstelle YASEMIN und die Online-Beratungstelle SIBEL mit insgesamt 165 000 Euro im Jahr.

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Bericht des Solifonds Perspektiven zur Verwendung von Spenden

Bericht des Solifonds über die Verwendung von Spenden in den letzten Jahren

Im Jahr 2017 hat der Solifonds Perspektiven bereits 30 Familien und Einzelpersonen aus der Region Neckar-Alb mit einem Betrag von insgesamt rund 23.000 Euro beim Neuanfang und beim Überleben im Herkunftsland und beim Aufbau nachhaltiger Perspektiven unterstützt.
In einem aktuellen Bericht wird diese Unterstützungsarbeit anhand zahlreicher Einzelbeispiele vorgestellt.

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Wir Ehrenamtliche fordern: Kein Rollback in der Flüchtlingspolitik

Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer*innen aus Baden-Württemberg verfassen offenen Brief und Petition zu den Koalitionsverhandlungen

42 ehrenamtliche Initiativen, 59 Einzelpersonen und der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg sind die Erstunterzeichner des offenen Briefes „Wir Ehrenamtliche fordern: Kein Rollback in der Flüchtlingspolitik!“, der gestern an die baden-württembergischen Verhandlungsteilnehmer*innen der Sondierungsgespräche für eine mögliche „Jamaika-Koalition“ versendet wurde. Der offenen Brief kann nun auch als Online-Petition unterzeichnet werden. Bereits 1400 Menschen haben diese Petition unterzeichnet (Stand 25.10.)

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Lagertour Baden-Württemberg 2017-18

Flüchtlingsrat informiert sich vor Ort über Unterbringung und sucht das Gespräch mit Engagierten und Geflüchteten

Dank der Unterstützung der Stiftung :do wird der Flüchtlingsrat von Mitte Oktober bis Mitte Februar seine "Lagertour Baden-Württemberg 2017-18" durchführen. Dabei wird ein Mitarbeiter des Flüchtlingsrates Orte in allen Regionen des Landes besuchen, um sich über die Unterbringungsbedingungen vor allem in Gemeinschaftsunterkünften zu informieren.

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Stellungnahme in eigener Sache: Mitteilung des Flüchtlingsrats vom 14.6.2017 ist keine Fälschung!

Am 14.6.2017 hat der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg auf seiner Homepage unter „Aktuelles“ eine Mitteilung veröffentlicht. Diese enthält den zutreffenden Hinweis, dass die Erteilung und Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis für anerkannte Flüchtlinge, subsidiär Schutzberechtigte und Personen mit nationalem Abschiebungsverbot (§ 25 Abs. 1 bis 3 AufenthG) nicht von der Vorlage eines Nationalpasses abhängig gemacht werden darf.

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Kunstausstellung "unschuldig - inhaftiert"

Aufruf an Künstler*innen und Kunstgruppen zur Einreichung von Beiträgen

Das Antira-Netzwerk Baden-Württemberg und das Forum Asyl Pforzheim rufen Künstler*innen zur Teilnahme an einer Ausstellung zum Thema "unschuldig - inhaftiert" auf. Bis zum 15. Oktober können sich Kunstschaffende aus allen Bereichen melden, wenn sie sich am Standort des Baden-Württembergischen Abschiebegefängnisses künstlerisch mit dem Phänomen auseinandersetzen wollen, dass Menschen, die keine Verbrechen begangen haben, die Freiheit entzogen wird.
Geplant ist, die Kunstwerke vom 10. bis 12. November im Café Roland in Pforzheim auszustellen.

Weitere Informationen:

NIFA-Fachtag "Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten - Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?"

Am 11. Juli trafen sich rund 85 Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit, Unternehmer*innen und Geflüchtete auf dem NIFA-Fachtag, um sich über den aktuellen Stand, Best-Practice-Beispiele und Ziele in der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten auszutauschen. Der Fachtag wurde vom "Netzwerk zur Integration von Flüchtlingen in Arbeit" (NIFA) organisiert, dem auch der Flüchtlingsrat BW angehört.

"Sport vereint" in Nordbaden

Fünf beispielhafte Integrationsprojekte vorgestellt

Über 60 Sportvereine aus Nordbaden haben nach eigenen Angaben im Jahr 2016 Integrationsarbeit geleistet. Das geht aus Angaben hervor, die die Vereine dem Badischen Sportbund Nord gemeldet haben. Davon wurden fünf beispielhafte Leuchtturmprojekte im Rahmen eines Beitrages auf der Website "Flüchtlingshilfe BW" vorgestellt.

"Heimat teilen"

Schulungsprogramm der Türkischen Gemeinde Baden-Württemberg

Auch in diesem Jahr bietet die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (TGBW) ein Schulungsangebot für haupt- und ehrenamtliche HelferInnen mit Migrationshintergrund in der Geflüchtetenarbeit in Baden-Württemberg an.
Was sind die wichtigsten Schritte im Asylverfahren? Wie gehe ich mit Konfliktsituationen unter Geflüchteten um? Wie begleite ich traumatisierte Menschen? Wie erkenne ich Radikalisierungstendenzen? Worauf muss ich in der Familienbetreuung achten?
Diese und viele weitere Fragen werden in einem breiten Themengebiet praxisnaher Vorträge und Veranstaltungen diskutiert.

Programm:

 

BMI: Aufenthaltserlaubnis muss auch bei sub. Schutz und Abschiebungsverbot ohne Pass erteilt werden

In der Vergangenheit forderten Ausländerbehörden im Rahmen der Erteilung bzw. Verlängerung  einer Aufenthaltserlaubnis gemäß  § 25 Abs. 2 S. 1, 2. Alternative (subsidiärer Schutz) sowie § 25 Abs. 3 AufenthG (Vorliegen eines Abschiebungsverbots nach § 60 Abs. 5 oder 7 AufenthG) die Vorlage eines Passes. Das Bundesinnenministerium hat nun klargestellt, dass diese Praxis widerrechtlich ist. Dieses Thema wurde im Rahmen der Ausländerreferententagung mit den Ausländerbehörden besprochen und es wird von Seiten des Ministeriums davon ausgegangen, dass zukünftig keine Probleme mehr auftauchen sollten.

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