Flüchtlingsarbeit BW - landesweit

Landesregierung dankt Bürgern für Engagement für Flüchtlinge

Mit einem Empfang im Neuen Schloss in Stuttgart am 31. Januar hat sich die Landesregierung bei den vielen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in der Flüchtlingsarbeit in Baden-Württemberg bedankt.

Wir treten ein! Für Flüchtlingsschutz. Gegen Dublin III.

Kampagne gegen innereuropäische Abschiebungen

Im Rahmen der Dublin-Verordnung werden viele Flüchtlinge in Europa wie Stückgut hin- und hergeschoben, in Haft genommen oder landen obdachlos auf der Straße. Das Dublin-System ist unsolidarisch, es funktioniert nach dem St.Florians-Prinzip. Doch dagegen regt sich immer mehr Widerstand. Pro Asyl hat Anfang 2015 die Kampagne „Wir treten ein“ gestartet. Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg schließt sich dieser Kampagne an und verstärkt im Jahr 2015 sein Engagement gegen das Hin- und Hergeschiebe von Flüchtlingen nach der Dublin-Verordnung.

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Ellwangen zeigte Flagge

Rund 1000 Menschen schlossen sich dem Solidaritätszug für Flüchtlinge am 24. Januar an

Unter dem Motto "Ellwangen zeigt Flagge - Für eine Zukunft geflüchteter Menschen in Solidarität und Gerechtigkeit" gingen am 24. Januar ca. 1000 Menschen aus dem Ostalbkreis auf die Straße. Oberbürgermeister Karl Hilsenbeck sah in der friedlichen Demonstration ein starkes Signal dafür, dass Flüchtlinge in der 25.000-Einwohner-Stadt willkommen sind. Ab dem Frühjahr sollen in der neuen Erstaufnahmestelle in der Reinhardt-Kaserne ca. 1000 Asylsuchende untergebracht werden.

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Landesfrauenrat fordert Willkommenskultur für weibliche Flüchtlinge

Auch der Landesfrauenrat mischt sich seit kurzem in die Flüchtlingspolitik ein. In einem Brief an den Flüchtlingsrat bekundete das frauenpolitische Netzwerk Unterstützung für die Forderungen, die der Flüchtlingsrat anlässlich des Flüchtlingsgipfels am 13. Oktober erhob, forderte den Flüchtlingsrat aber gleichzeitig auf, sich sichtbarer und umfangreicher für die spezifische Zielgruppe der Mädchen und Frauen unter den Flüchtlingen einzusetzen.

Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg

Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit erhält Bundesverdienstkreuz

Ingrid Bohsung engagiert sich seit 25 Jahren in Weilimdorf für Asylsuchende aus aller Welt, zunächst im Rahmen des Arbeitskreises Asyl, nach dessen Auflösung im Jahr 2009 dann in Eigenregie. Dafür wurde ihr von Winfried Kretschmann das Bundesverdienstkreuz verliehen. Nächstes Jahr sollen wieder Flüchtlinge nach Weilimdorf kommen, auch dann möchte Frau Bohsung ihre Erfahrung wieder einbringen.

Land fördert Kulturprojekte mit Flüchtlingen

Stellenausschreibung Diakonische Bezirksstelle Biberach

Die Diakonische Bezirksstelle Biberach Fachbereich Flüchtlingshilfe sucht zum 01.02.2015 eine/n Sozialarbeiter/in, Sozialpädagogen/in, Diakon/in (oder vergleichbare Qualifikation) mit einem Dienstumfang von 100%, zunächst befristet auf zwei Jahre. Bewerbungsfrist ist der 5.1.2015.

Stellenausschreibung als PDF

Weihnachtsrundbrief des Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm

Ausbau der psychotherapeutischen Versorgung von traumatisierten Flüchtlingen möglich

Die fünf psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer in Baden-Württemberg werden zukünftig eine höhere Förderung erhalten. Für traumatisierte Flüchtlingskinder steht darüber hinaus in den kommenden drei Jahren ein spezielles psychotherapeutisches und psychosoziales Angebot zur Verfügung (beteiligte Einrichtungen: Behandlungszentrum für Folteropfer, Refugio Villingen-Schwenningen und Caritas Ulm). Dies kündigt der Rundbrief Weihnachten 2014 des Behandlungszentrum für Folteropfer Ulm an.

Positionspapier des Landesfamilienrats Baden-Württemberg

Flüchtlingsfamilien von Anfang an umfassend unterstützen

Unter den in Baden-Württemberg ankommenden Flüchtlingen aus Kriegs- und Krisengebieten sind neben Alleinstehenden auch viele Familien und unbegleitete Kinder und Jugendliche. Diese müssen von Anfang an umfassend unterstützt und begleitet werden, um eine Integration und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. In einem Positionspapier und einer Erklärung legt der Landesfamilienrat seine Handlungsempfehlungen zur Aufnahme und Betreuung von Familien und unbegleiteten Kindern und Jugendlichen vor:

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25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention: Kinderrechte für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge umsetzen

Anlässlich des 25. Jahrestages der UN-Kinderrechtskonvention schlossen sich der der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg, der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, der Deutsche Kinderschutzbund Baden-Württemberg, und die AGDW e.V. Stuttgart zu einem Bündnis zusammen, um initiativ für die Verbesserung der Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (UMF) im Land einzutreten und Lösungskonzepte anzubieten. Bei einer Landespressekonferenz stellten sie ihre zentralen Forderungen vor: 1. Gleichstellung der unbegleiteten minderjährigen Kinder mit allen Kindern. 2.Aufenthaltserlaubnis für UMF bis zur Beendigung der Schule, Aus- und Weiterbildung 3. Das Land muss Kreisen mehr Mittel zur Verfügung stellen und soll UMF nicht nach dem "Gießkannenprinzip" verteilen.

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