Flüchtlingsarbeit BW - landesweit

Die Kontaktadressenbroschüre 2017 ist da!

Die Kontaktadressenbroschüre 2017 enthält Adressen von Beratungsstellen, Initiativen und AnwältInnen sowie politischen Institutionen. Sie stellt damit eine nützliche Handreichung für die praktische Beratung und Begleitung von Flüchtlingen dar. Die Broschüre entstand 2016 im Rahmen das Projekts "Aktiv für Flüchtlinge".

Die Kontaktadressenbroschüre kann ab sofort bestellt werden. Die in der Broschüre aufgeführten Adressen sind auch auf der Homepage des Flüchtlingsrats eingestellt.

Flüchtlingsarbeit in Baden-Württemberg - Kontaktadressenbroschüre 2017 [PDF]

Neue Fördermöglichkeiten für die Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum

Förderung durch das Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Das BMEL möchte geziehlt das Ehrenamt im ländlichen Raum unterstützen. Das Programm richtet sich an Initiativen, die sich für die nachhaltige Integration geflüchteter Menschen im ländlichen Raum einsetzen. Es ist möglich zwischen 1.000 Euro und 10.000 Euro sind als Förderung für konkrete Projekte oder Anschaffungen zu beantragen. Die Förderschwerpunkte sind Kultur und Sport, praktische Lebenshilfe, gemeinsames bürgerschaftliches Engagement sowie
Netzwerkarbeit.

Anträge können bis zum 31. März 2017 eingereicht werden.

Online-Fortbildung für Ehrenamtliche jetzt verfügbar!

Im Rahmen des Projekts "Aktiv für Flüchtlinge" hat der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg eine Online-Fortbildung für Ehrenamtliche konzipiert. Diese ist nun in Teilen veröffentlicht und wird bis Ende 2016 fertig gestellt sein. Zur Online-Fortbildung gelangen Sie über unsere Aktiv-Homepage. Viel Spaß beim Lesen!

Afghanistan-Fachtag stößt auf enormes Interesse

Über 230 Personen bei Veranstaltung in Stuttgart

Es war die größte Tagung, die der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg jemals veranstaltet hat: Über 230 Personen haben am 3. Dezember am Fachtag „Afghanistan – sichere Rückkehr“ im Stuttgarter Willi-Bleicher-Haus teilgenommen. 

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Rückblick auf die Gambia-Aktionswoche

Eine arbeitsreiche, aufregende, aber auch erfolgreiche Zeit liegt hinter uns. In einer Vielzahl von Aktionen im ganzen Land haben wir auf die Situation in Gambia und die der Flüchtlinge aus diesem Land aufmerksam gemacht. Viele Menschen, die nie zuvor von Gambia gehört hatten, haben nun ein besseres Verständnis, warum so viele junge Menschen das Land verlassen und nach Europa geflüchtet sind. Nie zuvor waren Gambia und die dortigen Zustände so präsent in unseren Medien, wie in den letzten Tagen und Wochen. Ein bunter Strauß an Aktivitäten, vielfältige und phantasievolle Formen der Meinungsbildung und Meinungsäußerung haben die Gambia-Woche geprägt, und wir haben die Verbundenheit zwischen den vielen Aktiven vor Ort, die sich nicht persönlich kennen und doch an einem Strang gezogen haben, gespürt.

Weitere Informationen und Berichte über Aktionen vor Ort sind auf der Aktionshomepage zu finden.

Gambia Aktionswoche vom 3. bis 10. Dezember

Kampagenenhomepage und Materialien

Ausführliche und aktuelle Informationen zu Gambia und der Aktionswoche finden Sie auf der Kampagnenhomepage: abschiebestoppgambia.wordpress.com.
Auf der Homepage können Sie unter anderem untenstehende Materialien abrufen.
Markieren Sie auch die Facebook-Seite zur Aktionswoche mit gefällt mir um Ihre Solidarität mit den Menschen aus Gambia zu zeigen und immer aktuelle Infos zur Gambia-Aktionswoche zu erhalten.
https://www.facebook.com/abschiebestoppgambia/?fref=ts

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Aufruf zur landesweiten Gambia Aktionswoche

Vom 3. bis 10. Dezember Zeichen vor Ort setzen

Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg und die Initiatoren der Petition „Diktatur in Gambia – schiebt Flüchtlinge aus diesem Land nicht ab!“ rufen zu einer landesweiten Gambia-Aktionswoche vom 3. Dezember bis 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, auf.
Der Innenminister des Landes Baden-Württembergs und stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender, Thomas Strobl, will Gambia zum „sicheren Herkunftsland“ erklären lassen. Im Gegensatz zu Herrn Strobl, erfahren wir jeden Tag die schrecklichen Gründe, wegen denen Menschen aus Gambia fliehen müssen.
Deshalb fordern wir: Diktatur in Gambia - schiebt Flüchtlinge aus diesem Land nicht ab! (english Version below)

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Großes Potenzial für Zusammenarbeit

Erfolgreiches landesweites Vernetzungstreffen der Flüchtlingsarbeit

Auf großes Interesse ist eine neue Vernetzungsinitiative des Flüchtlingsrates. Am 27. Oktober trafen sich in Stuttgart 24 Personen, die 21 verschiedene Verbände und Organisationen vertraten, zu einem Austausch über Möglichkeiten der Zusammenarbeit. Angesprochen waren alle Akteure, die in ihrer Arbeit mit Geflüchteten zu tun haben – von Sozialverbänden und Psychosozialen Diensten über DGB und Landesjugendring bis hin zum Landesverband der Sinti und Roma.

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Diktatur in Gambia - schiebt Flüchtlinge aus diesem Land nicht ab!

Aufruf zur Teilname an landesweiter Gambia-Woche vom 3. bis 10. Dezember

Seit Monaten läuft erfolgreich eine Petition des Asylkreises Breisach, in der die politischen EntscheidungsträgerInnen aufgefordert werden, die schreckliche politische Realität in Gambia endlich anzuerkennen und Menschen nicht in die Diktatur abzuschieben. Leider haben bis heute, trotz mehr als 4000 Unterschriften, weder das Innenministerium noch das BAMF reagiert.
Um weiterhin auf die Situation in Gambia aufmerksam zu machen und noch mehr politischen Druck zu erzeugen, organisiert der Helferkreis Breisach zusammen mit gambischen Flüchtlingen vom 3. (Präsidentschafts-“Wahl“ in Gambia) bis 10. Dezember (Tag der Menschenrechte) eine landesweite Gambia-Woche.

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Nicht die ganze Wahrheit

Zu den Äußerungen von Justizminister Wolf über Flüchtlingszahlen und erhöhter Haftbelegung

Ein Kommentar von Seán McGinley, Geschäftsführer des Flüchtlingsrates Baden-Württemberg

„Gedränge hinter Gittern“ - Baden-Württembergs Gefängnisse sind überfüllt – wegen der Flüchtlinge. So der Tenor von Justizminister Guido Wolf gegenüber der Presse. Es stimmt, dass die in den Jahren zuvor leicht rückläufigen Belegungszahlen in den Gefängnissen des Landes seit dem vergangenen Jahr angestiegen sind, und auch der Anteil der Gefangenen ohne deutsche Staatsangehörigkeit – auch wenn eine Aufschlüsselung der Gefangenen nach Aufenthaltsstatus nicht vom Justizministerium zu erhalten war.

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