Flüchtlingsarbeit BW - Stadt- & Landkreise

Projekt aus Ostfildern für Integrationspreis nominiert

Projekt Café Syria startet in nächste Runde

Das Café Syria in Ostfildern ist ein echter Renner: Alle zwei Monate laden syrische Familien die Bürger der Stadt zum Café Syria ein. Und jedes Mal kommen jede Menge Gäste, zuletzt 120 Leute.  Die Hertie-Stiftung hat dieses Projekt gemeinsam mit 50 weiteren aus bundesweit 250 Projekten für den Wettbewerb um den Deutschen Integrationspreis ausgewählt. Am Dienstag, den 21. März startet mit dem Crowdfunding-Wettbewerb auf Startnext die nächste Auswahlrunde: Nun gilt es für das Projekt, in dessen Rahmen auch ein Kochbuch entstehen wird, Förderer und Unterstützer zu finden.

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Protest gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Offener Brief des Arbeitskreises Flüchtlinge Reutlingen

In einem offenen Brief an Ministerpräsident Kretschmann und Innenminister Strobl verleihen Vertreter/innen des Arbeitskreises Flüchtlinge in Reutlingen ihrem Protest gegen die Abschiebungen nach Afghanistan Ausdruck.

Stuttgart: Neue Beratungsstelle "ArrivalAid" sucht Ehrenamtliche

Anhörungsvorbereitung und -Begleitung für Menschen im Asylverfahren

ArrivalAid ist eine Initiative zur Ausbildung und Fortbildung von Ehrenamtlichen, die Flüchtlinge auf den Anhörungstermin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vorbereiten und sie zu diesem begleiten. Seit Anfang des Jahres ist ArrivalAid auch in Stuttgart vertreten, und ist gerade dabei, eine Gruppe von ehrenamtlichen Anhörungsbegleitern aufbauen und ausbilden. Dazu werden engagierte Menschen gesucht, die Freude daran haben, diese Aufgabe zu übernehmen.

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Wenn das nicht zum Nachmachen anregt – Tipps zum Spendensammeln aus Inzlingen

„Inzlingen packt (es) an“ ist eine jährliche Aktion dieser Dorfgemeinde in der Nähe von Lörrach. Vitus Lempfert vom „Arbeitskreis Miteinander“ berichtet im folgenden Artikel, wie die Gemeinde Spenden gesammelt hat. Er gibt Tipps für ähnliche Aktionen, die ggf. auch anderorts in Baden-Württemberg Wirkung zeigen können. Vielleicht schon bei der ein oder anderen Weihnachtsaktion.

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Finanzielle Unterstützung bei "freiwilliger Ausreise" und Abschiebung

Unabhängiger Roma-Fonds aus Konstanz geht in die zweite Runde

Ehrenamtliche in Baden-Württemberg machen häufig die gleichen traurigen Erfahrungen. Menschen, die sie beim Ankommen im Deutschland unterstützt haben, sollen abgeschoben werden. In einigen Fällen sind diese Abschiebungen nicht mehr oder nur noch durch die erzwungene "freiwillige Ausreise" zu verhindern.
Um dabei nicht nur tatenlos zuschauen zu müssen, hat das Forum Azilon in Konstanz einen Roma-Fonds ins Leben gerufen. Mit ihm werden Menschen aus dem Landkreis Konstanz unterstützt, die in die Länder des Westbalkans zurückgeschickt werden. Dank zahlreicher Spenden kann dieser Fonds nun in die zweite Runde gehen. Gratulation dafür nach Konstanz.
In unserem aktuellen Rundbrief finden Sie einen ausführlichen Artikel des Roma-Fonds Konstanz.

Gemeinsame Erklärung des Reutlinger AK Flüchtlinge und des dortigen Asylpfarramts zu den Ereignissen vom 24. Juli 2016

In Reutlingen wurde am 24. Juli 2016 eine Frau von einem syrischen Flüchtling nach einem Streit getötet. Die bisherigen Ermittlungen lassen auf eine Beziehungstat schließen. Asylpfarrerin Ines Fischer, ehemaliges Mitglied im Sprecherrat des Flüchtlingsrats BW, und Günter Jung vom AK Flüchtlinge in Reutlingen haben im Namen der Reutlinger Ehrenamtlicheninitiativen dazu eine Erklärung veröffentlicht, in der zu besonnenen Reaktionen und zur differenzierten Wahrnehmung aufgerufen wird.

Save me Mannheim fordert Gemeinderat zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland auf

Zehntausende Flüchtlinge sitzen nach Schließung der Balkanroute seit Monaten in Griechenland fest. Tausende weitere sind seit dem 20.3.2016 auf den ostägäischen Inseln hinzugekommen, wo derzeit in Form des sogenannten „EU-Türkei-Deals“ ein unwürdiges Exempel statuiert wird. In einem an Mannheimer Gemeinderäte gerichteten Brief fordert die Mannheimer Flüchtlingsinitiative "Save me" einen humanitären Beitrag "ihrer" Stadt durch Aufnahme von mindestens 550 Flüchtlingen aus den griechischen Lagern.

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2000 Menschen in Karlsruhe Hand in Hand gegen Rassismus

Am 19. Juni bildeten sich in einigen Städten Deutschlands Menschenketten, um ein Zeichen gegen Fremdenhass und für Menschlichkeit, Vielfalt und Weltoffenheit zu setzen. In Karlsruhe fanden sich an diesem Tag rund 2000 Menschen zu einer langen Menschenkette zusammen, anschließend wurden bunte Luftballons steigen gelassen. Amnesty International Karlruhe, der DGB sowie verschiedene Kirchen und Sozialverbände hatten zur Aktion aufgerufen.

Solidarität mit Geflüchteten in Fellbach

Gegenaktion zu flüchtlingsfeindlicher Kundgebung

Rund 300 Menschen versammelten sich am 17. Juni in Fellbach, um ihrer Solidarität mit geflüchteten Menschen und ihrem Widerstand gegen die flüchtlingsfeindliche Bewegung "Fellbach wehrt sich" Ausdruck zu verleihen. Letztere hatte eine Protestkundgebung gegen eine geplante Unterkunft in Fellbach angekündigt, an der nach Angaben der Stuttgarter Zeitung schließlich lediglich 11 Personen teilnahmen.  Organisiert wurden mehrere Gegenaktionen, unter anderem auch eine Menschenkette vor der Flüchtlingsunterkunft, zu der der Freundeskreis für Flüchtlinge in Fellbach aufgerufen hatte.

Save me Mannheim appelliert an die Bundesregierung

Mannheimer Flüchtlingsorganisation fordert Kontingentlösung für in Griechenland gestrandete Flüchtlinge

In einem offenen Appell fordern die Mannheimer FlüchtlingshelferInnen von save me die Bundesregierung zu einer humanitären Kontingentlösung für die in Griechenland festsitzenden Flüchtlinge auf. Tausende leben derzeit in Griechenland unter unwürdigen und inhumanen Bedingungen in diversen Auffanglagern. Darunter sind auch zahlreiche Familienangehörige von Personen, die sich bereits in Deutschland befinden. Sie haben nach der „Dublin-III-Verordnung“ sogar einen Anspruch auf Einreise nach Deutschland. Ein Weiterkommen ist nach der Schließung der „Balkanroute“ für sie aber nicht in Sicht. Das griechische Asylsystem ist nach wie vor hoffnungslos überfordert. Stattdessen droht nach dem EU-Türkei-Deal die Abschiebung in die Türkei und von dort weiter in die Herkunftsländer. Um diese rechtlich wie tatsächlich inakzeptable Situation zu beenden, fordert save me Mannheim die Schaffung von Kontingenten als Grundlage für eine zügige und legale Einreise. Wer den Appell unterstützen möchte, kann sich unter dem Stichwort „Appell“ per E-Mail an Save me Mannheim wenden.