Flüchtlingsarbeit BW - Stadt- & Landkreise

Konstanz lobt ehrenamtliches Engagement

Beim Bürgerempfang im Konstanzer Konzil blickt OB Burchardt auf 2015 zurück und setzt Schwerpunkte für 2016. Die Ehrung ehrenamtlicher Arbeit hat einen neuen Platz in dem jährlichen Ritual gefunden: Vertreter der Konstanzer Flüchtlingsinitiativen, darunter Café Mondial, Save me und GemeinsamGarten erhielten Auszeichnungen für ihr Engagement.

OB lobt Ellwanger Ehrenamtliche

Im Mittelpunkt des traditionellen Neujahrsempfangs in Ellwangen standen die rund 380 Personen, die sich ehrenamtlich in der Erstaufnahmestelle in Ellwangen für Flüchtlinge einsetzen. OB Karl Hilsenbeck dankte den Freiwilligen unter anderem mit den Worten: "Ihr Engagement schafft Wärme und macht unsere Gesellschaft, unser Ellwangen noch liebenswerter".

Stuttgarter Ehrenamtliche erhält Bundesverdienstkreuz

Johanna Schnaithmann aus dem Freundeskreis Flüchtlinge in Stuttgart-Rohracker wurde am 5. Dezember 2015 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Frau Schnaithmann gründete 1994 den Freundeskreis und steht diesem bis heute vor.

TV-Interview mit syrischen Flüchtlingen aus der Gemeinschaftsunterkunft Pfinztal-Berghausen

In einem aktuellen Fernsehinterview mit bw family.tv schildern eine Familie aus der Nähe von Damaskus und ein ebenfalls aus Syrien stammender Arzt eindrucksvoll die Zustände in dem Bürgerkriegsland, ihre Flucht nach Deutschland sowie ihren Neustart in Pfinztal-Berghausen (Landkreis Karlsruhe), wo sie derzeit auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warten.

Im zweiten Teil des TV-Beitrags beschreibt Helga Kotthoff, Professorin für Germanistische Linguistik an der Universität Freiburg, wie sie gemeinsam mit ihren Studenten Flüchtlinge auf spielerische Weise an die deutsche Sprache heranführt – zur Nachahmung empfohlen!!!

Flüchtlinge in der Lernwerkstatt

Lernwerkstatt HuT in Schwäbisch Gmünd vorübergehend geschlossen

Ausgebrannte Ehrenamtliche, fehlende Unterstützung von Landkreis und Stadt

Seit Anfang 2014 gibt es die Lernwerkstatt HuT in Schwäbisch Gmünd. Dort können Flüchtlinge handwerkliche und technische Grundkenntnisse erwerben. Bereits weit über 100 Asylsuchende konnten dieses Angebot wahrnehmen und einige konnten auch bereits in feste Arbeitsverhältnisse vermittelt werden. Aufgrund fehlender Unterstützung der staatlichen Stellen und wachsender Überlastung der Ehrenamtlichen musste die Lernwerkstatt nun für den Monat Oktober geschlossen werden.

Tübinger Freiwillige helfen in Griechenland

Schlafsäcke, wetterfeste Kleidung und Rucksäcke für nächsten Unterstützungstransport Ende Oktober gesucht

Jeden Tag kommende hunderte von Flüchtlingen auf den griechischen Inseln an und suchen Schutz und Sicherheit in Europa. Meistens tragen diese Menschen nur die Kleider am Leib, die sie anhaben. Die Deutsch-Griechische Gesellschaft aus Tübingen unterstützt diese Flüchtlinge bei der Notversorgung. Für Ende Oktober planen sie einen weiteren Hilfstransport. Dafür suchen sie vor allem Schlafsäcke, wetterfeste Kleidung (Regenjacken) und Rucksäcke. Auch Babytragesysteme können gebraucht werden.

Kontakt für Sachspenden: ela@mtmedia.org

Spendenkonto: Michaela Boyacos-Loeck, IBAN: DE52 641500200002827339, Stichwort: Flüchtlingshilfe Lesbos

Mannheimer Initiativen präsentieren sich auf lokalem Flüchtlingsgipfel

Auf Einladung der Flüchtlingsinitiative „Mannheim sagt Ja!“ fanden sich am Donnerstag Abend (24.09.2015) mehrere hundert Personen in der Jungbuschhalle zu einem lokalen Flüchtlingsgipfel ein. Ziel der Veranstaltung war es, die zahlreichen Projekte und Hilfsangebote zu koordinieren und zu vernetzen. Sie bot in Mannheim und der Region tätigen haupt- und ehrenamtlichen Initiativen eine Plattform, ihre Arbeit und Ziele zu präsentieren. Hilfswillige erhielten so ein umfassendes Bild von den laufenden und geplanten Projekten in der Region und die Gelegenheit, sogleich bei einer konkreten Initiative „anzudocken“. Die Vernetzung zwischen Helfern und Initiativen wird zudem zukünftig über eine Datenbank auf der Internetseite „rhein-neckar-hilft.info“ weiter erleichtert werden.

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Welcome Dinner Stuttgart

Welcome Dinner Stuttgart ermöglicht Begegnungen zwischen Einheimischen und Flüchtlingen bei einem gemeinsamen Abendessen.

Solidarität mit Flüchtlingen in Wertheim

Nach dem Brandanschlag auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Wertheim haben rund 1500 Bürgerinnen und Bürger der Stadt im Main-Taunus-Kreis an einem Schweigemarsch teilgenommen. Sie wollten ein Zeichen setzen für Mitmenschlichkeit und gegen Rassismus. Der Marsch endete in der Mitte September in Betrieb genommenen Landeserstaufnahmestelle.

Weissach im Tal bekennt Farbe

Ende August ging in Weissach im Tal ein geplantes Asylbewerberheim in Flammen auf. Seitdem wehren sich die BürgerInnen der Stadt im Rems-Murr-Kreis dagegen, dass ihr Heimatort in die rechte Ecke gestellt wird. Kurz nach dem Brand versammelten sich rund 500 Menschen zu einer Mahnwache, um unter dem Motto "Weissach bekennt Farbe" ihre Solidarität mit Flüchtlingen kund zu tun. Das "Bazärle", ein Secondhandladen für Flüchtlinge, kann sich seit dem Anschlag vor Spenden kaum retten. Bürgermeister Schölzel möchte das zerstörte Gebäude wieder als Flüchtlingsunterkunft aufbauen und hofft auf eine Mehrheit im Gemeinderat. "Ihr könnt das Haus abbrennen, so oft ihr wollt, wir bauen es wieder auf", so bekräftigte ein örtlicher Pfarrer die Haltung des Bürgermeisters.