Flüchtlingsarbeit BW - überregional

Interviews mit Geflüchten zum Thema „Selbstorganisation und Vernetzung“

Heidelberger Studentin sucht Interviewpartner*innen

Eine Studentin der Universität Heidelberg macht ihre Bachelorarbeit zum Thema „Möglichkeiten der Partizipation von selbstorganisierten Geflüchteten und deren räumliche Vernetzung“. Hierzu sucht Sie Geflüchtete als Interviewpartner*innen, die bereit wären, in einem eineinhalb- bis zweistündigen persönlichen Gespräch über ihre Erfahrungen und Meinungen zu diesem Thema zu sprechen.

Weiterlesen …

Bundesweites Mentoring-Programm für geflüchtete Wissenschaftler/innen

Die Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA) hat zusammen mit der Freien Universität Berlin ein bundesweites Mentoring-Programm für geflüchtete Wissenschaftler/innen ins Leben gerufen. Das Programm vermittelt Wissenschaftler/innen, die ihre Heimat aufgrund von Krieg oder Verfolgung verlassen mussten, im gesamten Bundesgebiet mit etablierten Fachkolleg/innen. Als Mentor/innen sind diese dann in vielfältiger Form bei der Integration in das akademische Umfeld des Gastlandes behilflich, so z.B. beim Aufbau eines neuen wissenschaftlichen Netzwerks oder der Suche nach geeigneten Förderungsoptionen. Teilnehmen können betroffene Wissenschaftler/innen aller Disziplinen und Nationen. Ausführliche Infos gibt es auf der Agya-Homepage.

Petition "Bearbeitung von Anträgen auf Familiennachzug zu subsidiär schutzberechtigten Flüchtlingen"

Die Petition zielt darauf ab, Verbesserungen beim Familiennachzug für Menschen zu erreichen, die etwa aus Syrien nach Deutschland geflohen sind und nach Abschluss des Asylverfahrens sogenannten subsidiären Schutz erhalten haben. Damit ist ihnen der Familiennachzug bis März 2018 nicht möglich. Wenn viele Menschen diese Petition zeichnen, könnte das Anliegen, Verbesserungen bei der Familienzusammenführung zu erreichen, Rückenwind bekommen.

Papier zur Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen

Im Landkreis Tuttlingen gibt es Konflikte zwischen Landratsamt und Ehrenamtlichen. Aus dem Kreis der Ehrenamtlichen entstand nun ein Papier "Gedanken und Anregungen" für ein geplantes Austauschtreffen. Es beschreibt sehr gut, die klassisch unterschiedlichen Sichtweisen von Haupt- und Ehrenamtlichen und zeigt mögliche Wege einer konstruktiven Zusammenarbeit auf. 

Reflektionsleitfaden für Initiativen in der Flüchtlingsunterstützung

Ein Leitfaden des Flüchtlingsrates Thüringen zum Thema Motivation, Ziele und Aufgabenverteilung in der Gruppe

Dieser Leitfaden ist für Gruppen oder Initiativen von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsunterstützung konzipiert. Mit Hilfe der Fragestellungen und Methoden könnt ihr euch selbst und eure Arbeit reflektieren. Der Leitfaden hilft, das eigene Selbstverständnis zu konkretisieren sowie Ziele und Aufgaben zu strukturieren. Insbesondere die Verbildlichung hilft oft Lösungsansätze zu entwickeln und Potenziale sichtbar zu machen. Diese Reflektion beugt Frust und Überforderung vor. So könnt ihr weiterhin zielgerichtet aktiv sein und eure Energie für die Unterstützung der Geflüchteten besser bündeln. Denn Ehrenamt soll Spaß machen und sinnstiftend sein.

Film "ALLES GUT" im Verleih für Veranstaltungen

Ehrenamtskreise können den Kinofilm zur Integration mit anschließender Diskussion in ihre Region holen

Nach dem gelungenen Dokumentarfilm ‚Willkommen auf Deutsch‘ hat die „Pier 53 Filmproduktion Carsten Rau und Hauke Wendler“ jetzt einen neuen Film gemacht: ,ALLES GUT´ (95 Min., PIER 53/NDR/SWR 2016), der im März 2017 Kinostart hat. Darin erzählt die Regisseurin Pia Lenz vom Großthema Integration. Dazu hat sie mit ihrer Kamera ein Jahr lang die jungen Flüchtlinge Djaner, 7, (Mazedonien) und Ghofran, 11,(Syrien) begleitet, die mit ihren Eltern im Herbst 2015 nach Deutschland gekommen sind. Eine bildstarke Arbeit und ein Debattenbeitrag zur Frage: Wie geben wir denen eine Heimat, die dringend eine Zukunft brauchen? 

Lokalen und regionalen Gruppen, Initiativen, Verbänden, Stiftungen und anderen NGOs, die zum Thema Integration arbeiten, soll über den Film „ALLES GUT“ dabei ebenfalls die Möglichkeit gegeben werden, ihre Arbeit vorzustellen, neue MitstreiterInnen und mehr Unterstützung in der Öffentlichkeit zu gewinnen.

 

Wer Interesse hat, den Film vorzuführen und z.B. eine Podiumsdiskussion daran anzuschließen, findet hier einen Leitfaden der Produktionsfirma wie das aussehen könnte.

Befragung zu Flüchtlingshilfe der Ludwig-Maximilians-Universität München

im Rahmen eines Forschungsseminars am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München wird eine Befragung zum Thema „Flüchtlingshilfe" durch. Die Umfrage richtet sich primär an ehemalige oder aktive FlüchtlingshelferInnen und dauert laut LMU ca. 15 Minuten.

Befragung zu ehrenamtlicher Flüchtlingsarbeit der Humboldt-Universität Berlin

Die HU Berlin führt derzeit ihre mittlerweile dritte Umfrage zur ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit durch. Die Befragung beschäftigt sich damit, wie sich die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in diesem Jahr entwickelt hat, mit welchen Problemen die Ehrenamtlichen persönlich in Ihrem Engagement konfrontiert sind und welche Motive sie antreiben.

Der Fragebogen ist unter dem Link http://www.unipark.de/uc/Diversity/effd/aufzurufen.

Basisinformationen: Rahmenbedingungen des freiwilligen Engagements für Schutzsuchende

In einer Beilage zum Asylmagazin wird auf Fragen eingegangen, die sich im freiwilligen Engagement häufig stellen. Themen sind rechtliche Rahmenbedingungen, individuelle Belastungsgrenzen, Versicherungsschutz und Entgelt.

Blickwechsel - Welche Hilfe heißt willkommen?

Auf der Homepage www.fluechtlingshelfer.info sind Kurzinterviews mit Geflüchteten zu finden. Diese wurden gefragt, welche Art von Hilfe für sie sinnvoll ist und welche Erfahrungen sie mit freiwillig Engagierten gemacht haben. In vier weiteren Videoclips befragen Flüchtlinge freiwillig Engagierte zu deren Motivation.