Flüchtlingsarbeit BW - überregional

Studie zur Lebenssituation von geflüchteten Kinder und Jugendlichen in Deutschland

Interviewpartner_Innen in Süddeutschland gesucht

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) führt im Auftrag  von UNICEF derzeit eine bundesweite Studie über die Lebenssituation von begleiteten Kindern und Jugendlichen in Flüchtlingsunterkünften durch. Dazu planen sie im August (08.-11.08.) und im September (voraussichtlich 12.09.-22.09), im Süden und Westen Deutschlands Gespräche mit geflüchteten Jugendlichen (14 - 19 Jahre) und Familien über deren Lebenssituation zu führen.
Gibt es Ihrer Meinung nach Unterkünfte, die wir besuchen sollten, bzw. haben Sie Kontakt zu Familien oder Jugendlichen, die eventuell interessiert wären an der Studie teilzunehmen? Dann nehmen Sie bitte direkt mit Adam Naber vom BumF Kontakt auf (a.naber@b-umf.de).

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Studie „Belastungen in der Arbeit mit Flüchtlingen, AsylbewerberInnen und MigrantInnen“

Die TU Chemnitz führt eine Studie zu den Belastungen von in der Flüchtlingsarbeit ehren- oder hauptamtlich tätigen Personen durch. Die Studie ist über den Link https://bildungsportal.sachsen.de/survey/limesurvey/index.php/survey/index/sid/789479/newtest/Y/lang/de zu erreichen.

800 Menschen beim ersten welcome2stay-Gipfel in Leipzig

Erfahrungsbericht und zukünftige Termine

Es war groß, es war beeindruckend, es war ermutigend. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie viele Menschen sich für eine gute Aufnahme von Flüchtlingen engagieren. Oder, wie der Veranstalter sagt: „Wir haben in Leipzig voller Kraft und Tatendrang diskutiert. Das Wochenende hat Mut gemacht!“
Geflüchtete Menschen und solidarische UnterstützerInnen stehen vor einem Dilemma. Noch nie haben sich so viele Menschen mit geflüchteten Menschen solidarisch gezeigt. Gleichzeitig gab es noch nie so viele  Gesetzesverschlechterungen innerhalb kürzester Zeit.
Zum ersten „welcome2stay-Gipfel“ kamen 800 Menschen aus ganz Deutschland in Leipzig zusammen um sich in Workshops und Podiumsdiskussionen drei Tage lang über die verschiedenen Aspekte der Flüchtlingspolitik, der Zusammenarbeit und des Willkommen Heißens auszutauschen. Auf der Homepage der VeranstalterInnen lässt sich das detaillierte Programm nachlesen.

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Infoportal: fluechtlingshelfer.info

Auf der Seite fluechtlingshelfer.info sind zahlreiche Informationen und Materialien für ehrenamtliche UnterstützerInnen und KoordinatorInnen der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit zusammengestellt. Gepflegt und betreut wird die Seite vom Informationsverbund Asyl und Migration.

Good Morning Deutschland

Radio von und für Geflüchtete(n)

Seit 1. Mai macht Good Morning Deutschland Radio von und für Geflüchtete(n) in drei lokalen Studios in Stuttgart, Donaueschingen und Frankfurt. Gesendet werden Gespräche zwischen Geflüchteten, MitbürgerInnen und Gästen, Informationen über Veranstaltungen und jede Menge Musik. 

Aussetzung des Elternnachzugs widerspricht Kindeswohl

Rechtgutachten zum Familiennachzug veröffentlicht

Der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat ein Rechtsgutachten zur Einschränkung des Elternnachzugs veröffentlicht. Mit in Kraft treten des Asylpaket II am 17. März 2016 ist diese Einschränkung (§104 Abs. 13 AufenthG) bereits wirksam. Die Autoren schlussfolgern: "Die geplante Aussetzung des Familiennachzugs widerspricht vom Grundsatz her dem Leitgedanken des Art. 3 KRK (Kindeswohl)".  

Über hundert Menschen demonstrieren für offene Grenzen

Autobahn A 5 für zwei Stunden blockiert

Rund 100 Engagierte haben am 02. April die Autobahn A5 in der Nähe von Weil am Rhein blockiert. Auf Transparenten machten sie durch Sprüche wie "Grenzen dicht - blöd was? Open all borders" ihr Anliegen deutlich. Die Aktion fand im Rahmen der No Border Action Days "aus Protest gegen die unmenschliche und rassistische Politik Deutschlands, der Schweiz, der EU und anderen europäischen Staaten und in Solidarität mit allen Geflüchteten" (vgl. Pressemitteilung, 02.04.16) statt.

Hand in Hand gegen Rassimus

Breites Bündniss ruft zu dezentralen Aktionen am 19.3. auf

Ein breites Bündnis (unter anderem Amnesty International, AWO, Campact, Pro Asyl oder dem deutschen Kinderhilfswerk) will ein deutliches Zeichen gegen Rassismus in Deutschland setzen. Hierfür habe sie die Kampagne "Hand in Hand gegen Rassismus - für Menschenrechte und Vielfalt" gestartet. Sie können die Kampagne sowohl durch das Unterzeichnen des gemeinsamen Aufrufs, als auch durch eine Beteilugung am denzentralen Aktionstag unterstützen.

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Griechische Polizei stürmt Unterkunft von freiwilligen HelferInnen

Mitteilung von internationalen Refugee-Unterstützer_innen an der griechisch-mazedonischen Grenze

Nachfolgend der Bericht der Unterstützer_innen an der griechisch-mazedonischen Grenze vom 1.2.16:

Druck der Europäischen Union auf Griechenland, schärfere Maßnahmen in Fluchtpolitik zu ergreifen, wird direkt umgesetzt

Heute Morgen, am 1. Februar 2016, hat die griechische Polizei mit teilweise schwer bewaffneten Sondereinheiten die Unterkunft von internationalen Refugee-Unterstützer_innen in der Nähe der griechisch-mazedonischen Grenze gestürmt. Das komplette Haus sowie alle umstehenden Busse wurden mit Hunden durchsucht; alle anwesenden Personen mussten sich Leibesvisitationen unterziehen. Der angebliche Grund für die Razzia sei die Suche nach Drogen. Gefunden wurde nichts außer ein paar Taschenmessern. „Es ist einfach absurd“, so eine der Unterstützer_innen „Wir kochen Suppe! Es scheint als ob die Kriminalisierung von Helfer_innen nun von den Inseln auch zu uns hinüber schwappt.“

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Asylpaket II stoppen – Keine Einschränkung von fairen Asylverfahren!

Unterschriftenaktion von PRO ASYL - Machen Sie mit!

Die Bundesregierung will ein Gesetz durchsetzen, das eine erneute massive Verschärfung des Asylrechts bedeuten würde: Das geplante Gesetz hebelt für viele Flüchtlinge ein angemessenes und faires Asylverfahren aus, es schränkt den Familiennachzug ein und erkennt medizinische Abschiebehindernisse nicht an. Dies würde dazu führen, dass Menschen selbst dann abgeschoben werden, wenn sie schwer krank sind! Dies wollen wir mit unserem Aufruf verhindern! Wir fordern alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, das Gesetz abzulehnen.