Flüchtlingsarbeit BW - überregional

Kostenlose Ausbildung zum Integrationscoach für Flüchtlinge

Das Institut für Potenzialentfaltung (IPE) bietet für Ehrenamtliche eine dreitägige, kostenlose Ausbildung zum Integrationscoach an, die speziell auf den Umgang mit Flüchtlingen angepasst ist. Die Ausbildung wird im gesamten Bundesgebiet, in Baden-Württemberg in Heidelberg vom 10.3. - 13.3.2016 angeboten.

Willkommen bei Freunden

Neues Programm für unbegleitete minderjährige AusländerInnen

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) hat zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Programm "Willkommen bei Freunden - Bündnisse für junge Flüchtlinge" ins Leben gerufen. Sie möchten Kommunen bei der Entwicklung von individuelle Lösungen unterstützten. Ziel ist es, lokale Bündnisse aus engagierten Menschen der Kommunalverwaltung, freien Trägern und der Zivilgesellschaft zu schaffen oder zu stärken.

Auf der neuen Homepage wird Fachwissen aufbereitet, Best Practice in der Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten vorgestellt und aktuelle Informationen und Veranstaltungen gelistet. Kernstück ist ein Fachportal, dessen Fokus auf den Themen Frühe Bildung, Schule und kommunale Zusammenarbeit liegt.

Hilferuf von frewilligen HelferInnen an der griechisch-mazedonischen Grenze

Situation der geflüchteten Menschen an den EU-Außengrenzen prekär

Freiwillige HelferInnen in Idomeni (mazedonische-griechische Grenze) benötigen dringend Hilfe für ihre Arbeit. Hier der "Hilferuf der unabhängigen Volunteers"

++++ Hilferuf der unabhängigen Volunteers ++++
++++ Unterstützung in und um Idomeni dringend gesucht!!! ++++
+ For English please see below +

Täglich kommen zwischen 600 und 3000 Menschen an der griechisch-mazedonischen Grenze Idomeni an. Passieren dürfen diese allerdings nur Flüchtende aus Syrien, Afghanistan und dem Irak. Es wird willkürlich über die Echtheit etwaiger Beweispapiere entschieden. NGOs wie z.B. Ärzte ohne Grenzen ist für Aufgaben wie die Ausgabe von Decken und die medizinische Versorgung vor Ort. Die gesamte Kleiderausgabe und Teeküche wird aber beispielsweise nur durch unabhängige Unterstützer*innen getragen.
* Hier brauchen wir dringen Menschen, die uns unterstützen, um die Versorgung aufrecht erhalten zu können.

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Förderung von Veranstaltungen mit Flüchtlingen

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 10. bis 23. März 2016 werden Veranstaltungen mit Flüchtlingen mit einem Betrag gefördert. Der Förderantrag zur Übernahme von Kosten bis max. 300 EUR pro Veranstaltung wird in Kürze auf der Homepage der Internationalen Wochen gegen Rassismus zu finden sein.

Recht auf Willkommen

Aufruf und Plattform gegen Abschottung und Fremdenfeindlichkeit gegründet

Flüchtende aufnehmen und Fluchtursachen beseitigen – mit dieser zentralen Forderung hat sich  eine zivilgesellschaftliche Initiative an die Öffentlichkeit gewandt (www.recht-auf-willkommen.de). Gründer der "Plattform wider Abschottung und Fremdenfeindlichkeit" sind das globalisierungskritische Netzwerk Attac, das Institut Solidarische Moderne, die Menschenrechtsorganisation Medico International sowie die christliche Zeitschrift Publik-Forum.

Plattform wider Abschottung und Fremdenfeindlichkeit: www.recht-auf-willkommen.de
(mit Gründungstext auch in Englisch, Arabisch und Kurdisch)
Unterzeichnende Einzelpersonen: www.recht-auf-willkommen.de/unterzeichner/einzelpersonen
Unterzeichnende Organisationen: www.recht-auf-willkommen.de/unterzeichner/organisationen

Fakten gegen Vorurteile (PRO ASYL)

"Wir können doch nicht ganz Afrika aufnehmen". Wo immer es um Asylsuchende geht, fallen solche Sätze - Sätze, die auf absoluter Ahnungslosigkeit und oft auf rassistischen Vorurteilen gründen. Aber was entgegnen, wenn der Nachbar so daherredet? Eine Übersicht über die häufigsten Vorurteile - und eine angemessene Entgegnung.

Immer mehr Menschen helfen bei der Flucht nach Deutschland

Straffreiheit für Privatpersonen gefordert, die unentgeltlich Fluchthilfe leisten

Deutsche und österreichische BürgerInnen haben in den letzten Monaten verstärkt geflüchtete Menschen auf ihrem Weg in ein hoffentlich neues Leben unterstützt. Regelmäßig fahren engagierte Menschen an die europäischen Außengrenzen, um dort Geflüchteten bei ihrer Flucht zu helfen. Ein Beispiel hierfür ist der "Open Border Caravan" vom 24.-27. September. Ein Künstlerkollektiv hat eigens eine Internetseite eingerichtet, auf der sie Menschen dazu aufruft, geflüchtete Menschen bei ihrer Flucht zu unterstützen und praktische Hinweise zur Organisation der Fluchthilfe gibt (www.fluchthelfer.in).
Als Reaktion auf das Engagement fordert die Linksfraktion im Bundestag die Straffreiheit für Privatpersonen, die unentgeltlich Menschen unterstützen nach Deutschland zu kommen. Flüchtlinge im privaten PKW mitzunehmen, ist jedoch rechtlich auf für uneigennützige Helfer/innen strafbar. An der deutsch-österreichischen Grenze gibt es mittlerweile zahlreiche drastische Fälle von Kriminalisierung.

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