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Flüchtlingsrechte sind Menschenrechte

Rundbrief 2/2017 zum Tag des Flüchtlings

Im Wahljahr 2017 gerät die 'Willkommenskultur' in Deutschland politisch weiter unter Druck. Aus Angst vor möglichen Wahlerfolgen rechter und rechtspopulistischer Kräfte setzt die etablierte Politik darauf, die Zahl bereits hier lebender oder neu ankommender Flüchtlinge mit allen Mitteln zu senken. Dabei werden vielfach Menschen- und Grundrechte beschnitten bzw. bis an die Grenzen eines gerade noch rechtsstaatlichen Verständnisses ausgehöhlt.

Das Heft zum Tag des Flüchtlings 2017 setzt sich mit den vielfältigen Aspekten der aktuellen rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Situation von Schutzsuchenden in Deutschland und Europa kritisch auseinander, liefert Fakten, Zahlen und Einschätzungen.

 

 Seite
Titelseite 

Verantwortung teilen, nicht abgeben

Katharina Lumpp, Grußwort der UNHCR-Vertreterin für Deutschland

3
Inhalt5
Anhaltende Fluchtbewegungen
Recht auf Asyl wird zur Fata Morganan
Günter Burkhardt, Pro Asyl
6 - 9
Staatliche Unkultur
Wie der Staat der Willkommenskultur Grenzen setzt
Bernd Mesovic, Pro Asyl
10 - 13
Gegen alle Vernunft und Humanität
Abschiebungen nach Afghanistan
Max Klockner, Pro Asyl
14 - 15
Die Mär vom »sicheren« Afghanistan
De Maizière meint's Ernst
Andelka Križanović, Pro Asyl
16
Politisches Herzversagen
Familie unerwünscht
Karim Al Wasiti, Pro Asyl / Flüchtlingsrat Niedersachsen
17 - 19
Weil Wehrdienst nicht gleich Wehrdienst ist
Wie Flüchtlingen aus Eritrea der Schutz verwehrt wird
Bellinda Bartolucci, Pro Asyl
20 - 21
Von Gleichbehandlung weit entfernt
Zur Situation minderjähriger Flüchtlinge
Adam Naber, Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (NumF e.V.)
22 - 23
»Ist nur die Würde der deutschen Menschen unantastbar?«
Flüchtlingshelferin wurde in Bugarien verhaftet
Interview mit Franziska Hagelstein

24 - 25
Labor Ägäis: eine Blaupause für Europa
EU-Türkei-Deal
Karl Kopp, Pro Asyl
26 - 28

Gezielte Unterstützung für Schutzsuchende in Griechenland
Refugee Support Aegean

29
Flüchtlingspolitik am Nullpunkt
Orbanisierung Europas
Kalr Kopp, Pro Asyl
30
Externalisierung der Verantwortung
Grenz- und Alibi-Flüchtlingsschutz außerhalb Europas
Judith Kopp, Pro Asyl
31 - 33
Ohne Rücksicht auf Verluste
Reportage
Krsto Lazarević, Journalist bei »Jib Collective«
34  -35
»Die Hasskampagne hat das gesellschaftliche Klima verändert«
Illegale Push-Backs, Flüchtlinge in Haft und NGOs unter Druck
Interview mit Anikó Bakonyi, ungarisches Helsinki-Komitee
36 - 37
In den Baracken auf der Blakanroute
Reportage
Krsto Lazarević, Journalist bei »Jib Collective«
38 - 39
»In Marokko gelten Homosexuelle nicht als Menschen«
Nach drei Jahren endlich als Flüchtling anerkannt
Interview mit Zouhair
40 - 41
Es hört nicht auf
Rechte Gewalt gegen Asylsuchende
Amadeu Antonio Stiftung
42 - 45
Die Mär von guten und schlechten Flüchtlingen
Konzept der »Bleibeperspektive« unfair
Max Klöckner & Miriam Fehsenfeld, Pro Asyl
46
Lotterie der Chancen
Arbeitsmarktpolitik
Stephan Dünnwald, Bayerischer Flüchtlingsrat
47 - 48
Wolfgang Seibert & Doris Otminghaus
Menschenrechtspreis der Stiftung Pro Asyl 2017
Kerstin Böffgen, Pro Asyl
49
Zahlen und Fakten 2016
Rückblick
Max Klöckner & Miriam Fehsenfeld, Pro Asyl
50 - 53
Pro Asyl sagt Danke54
Adressliste55 - 56
Bestell- und Materialliste57 - 58
Impressum59
Lobby & Unterstützung 

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