Flüchtlingsarbeit BW - Informationen für die Beratung

Neuauflage der Basisinformationen zum Asylverfahren

Informationsverbund Asyl und Migration aktualisiert Infomaterialien

Die Nummer 1 der "Basisinformationen für die Beratungspraxis" mit einem Überblick zum Asylverfahren ist ab sofort in einer Neuauflage bei www.asyl.net abrufbar. Darüber hinaus stehen auch die Basisinformationen Nr. 5, die das Antidiskriminierungsrecht behandeln, zum Download zur Verfügung.

Weiterlesen …

Trauma-Therapie-Studie für jugendliche Patienten mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS)

Die Therapie-Studie der Klinik für Kinder und Jugendpsychatrie Ulm zielt auf Jugendliche mit/ohne Fluchtgeschichte ab, die unter posttraumatischen Belastungsstörungen leiden. Die Behandlung wird mittels „Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR)“ durchgeführt. Für die Zielgruppe der jungen Geflüchteten, erweist sich die EMDR-Therapie als gut geeignet, da die Behandlung größtenteils non-verbal abläuft. Die Behandlungsdauer kann zwischen 6 und 8 Wochen variieren und ist für die Teilnehmer*innen kostenfrei. Welche Zulassungskriterien erfüllt sein müssen, sowie alle relevanten Informationen zu Aufbau und Ablauf der Therapie-Studie können aus dem Projekt-Flyer entnommen werden.

Familienasyl im Kontext von Familienzusammenführungen zu anerkannten Flüchtlingen

Handreichung des Flüchtlingsrats Niedersachsen

Der Flüchtlingsrat Niedersachsen hat eine neue Handreichung zum Thema „Familienasyl im Kontext von Familienzusammenführungen“ erstellt. Diese gibt wichtige Hinweise zu den Vorteilen des Familienasyls beim Nachzug des Ehegatten/der Ehegattin sowie der minderjährigen Kinder zum anerkannten Flüchtling in Deutschland sowie beim Nachzug der Eltern zum in Deutschland anerkannten unbegleiteten minderjährigen Flüchtling.

Informationen für Ehrenamtliche

Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten

Im Rahmen des Förderprogramms "Integration durch Qualifizierung IQ" (IQ Netzwerk) haben MigraNet und Tür an Tür - Integrationsprojekte gGmbH eine Arbeitshilfe für freiwillig Engagierte erstellt, die Geflüchtete bei der Arbeitsmarktintegration unterstützen möchten. Zu den Themen
- Anerkennung ausländischer Qualifikationen
- Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete
- Teilnahme an Integrations- und berufsbezogenen Deutschkursen
enthält die Broschüre fundierte Sachinformationen, Übersichten und Checklisten für die Begleitung.
Die Broschüre ist in Zusammenarbeit mit Haupt- und Ehrenamtlichen erstellt worden.

Arbeitshilfe „Aufnahme aus dem Ausland“ beim Familiennachzug

Mit dem sogenannten „Asylpaket II“ wurde der Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte bis zum 16. März 2018 ausgesetzt. Betroffen davon sind vor allem Bürgerkriegsflüchtlinge aus Syrien. Politische Versuche, die Aussetzung vorzeitig zu beenden, entpuppten sich als Lippenbekenntnisse vor der Bundestagswahl. Als einzige Option bleibt somit § 22 AufenthG, auf den das Gesetz Familienangehörige von subsidiär Schutzberechtigten verweist. Die Vorschrift lässt aus völkerrechtlichen oder dringenden humanitären Gründen die Aufnahme aus dem Ausland und zu diesem Zwecke die Erteilung eines Visums zu. Bislang hat die Norm nur in wenigen Fällen zu einer Aufnahme geführt, was nicht zuletzt an der schwammigen Formulierung und undurchsichtigen Verfahrensweise liegen dürfte. Anna Schmitt und Sebastian Muy haben deshalb eine Arbeitshilfe verfasst. Diese stellt u.a. mögliche Kriterien dar, die zur Bejahung „dringender persönlicher Gründe“ führen können. Zudem werden die einzelnen Verfahrensschritte inkl. Kontaktdaten benannt und ein Muster für die Antragstellung zur Verfügung gestellt.

Ist Gambia sicher?

Aktualisierte Analyse (Stand 07.06.17)

Das kleinste Land Afrikas hat in Baden-Württemberg eine große Relevanz. Aufgrund des bundesweiten Verteilungsschlüssels leben viele Flüchtlinge aus Gambia bei uns. Viele in der Flüchtlingsarbeit aktive Menschen verfolgen schon lange die Situation in Gambia und haben die Entwicklungen der letzten Jahre genau beobachtet: Von der brutalen Diktatur über den (doch friedlichen) Regierungswechsel, bis zur unsicheren und vulnerablen Situation zurzeit. Es gibt derzeit leider nur spärliche Informationen zu Gambia. Wir versuchen aber im Folgenden einen Überblick über die aktuelle Situation (Stand 07.06.17) zu geben.

Weiterlesen …

Broschüre zum Thema "Gleichberechtigung von Menschen mit verschiedener sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität in Deutschland"

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hat zusammen mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und dem Paritätischen Gesamtverband eine Broschüre zum Thema „Gleichberechtigung von Menschen mit verschiedener sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität in Deutschland“ entwickelt.
Diese erläutert die rechtliche Situation von Menschen mit verschiedener sexueller Orientierung oder geschlechtlichen Identität in Deutschland und spricht sich für ein respektvolles Miteinander aus.
Die Broschüre ist in Deutsch, Englisch, Französisch, Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Kurdisch, Russisch und Serbisch verfügbar.

Informationsverbund Asyl und Migration eröffnet neues Internet-Portal zur Familienzusammenführung

Der Informationsverbund Asyl und Migration hat ein neues Portal zum Thema Familienzusammenführung von Asylsuchenden und schutzberechtigten Personen erstellt. Hier können sich Menschen informieren, die in ihrer ehren- oder hauptamtlichen Tätigkeit mit dem Thema Familienzusammenführung in Berührung kommen. Das Portal zeigt auf, für welche Personen, abhängig von ihrer derzeitigen aufenthaltsrechtlichen Situation und dem Aufenthaltsort ihrer Familie welche Möglichkeiten zur Familienzusammenführung bestehen. Es erklärt die jeweils zugrundeliegenden Gesetze, erläutert aber auch die einzelnen Verfahrensschritte, die es bei einer Antragsstellung durchzuführen gilt und verweist auf viele Websites, die weiterführende Informationen enthalten.

Unabhängiges Beratungsportal für Geflüchtete und deren Unterstützer*innen geht online

Informationen sind mehrsprachig und in einfacher Sprache abrufbar

In 15 Kapiteln können Sie zentrale Informationen über die einzelnen Schritte im Asylverfahren, rechtliche Grundlagen zur Integration und Unterstützungsmöglichkeiten in Baden-Württemberg erhalten. Das Themenspektrum reicht von Informationen zum Asylverfahren über Hinweise zu Sprache und Bildung bis zur Vermittlung von Wissen für besonders Schutzbedürftige.
Das Portal ist bisher auf deutsch unter www.w2bw.de abrufbar und in möglichst einfacher Sprache verfasst. Es wird außerdem in den Sprachen Albanisch, Arabisch, Dari, Farsi, Französisch, Englisch, Paschto, Serbisch und Tigrinya erscheinen.

Weiterlesen …

Neues Infoblatt zum subsidiären Schutz

Infoblatt in Deutsch, Arabisch und Tigrinya

Gemeinsam mit dem Flüchtlingsrat Niedersachsen veröffentlich die Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege ein Infoblatt zum subsidiären Schutz.