Publikationen des Flüchtlingsrats

Kein Wahlkampf auf Kosten der Flüchtlinge

Gemeinsame Presseerklärung der Landesflüchtlingsräte

Flüchtlingsräte plädieren für umfassenden Schutz statt Abschiebungspolitik

Die Flüchtlingsräte der Bundesländer wenden sich als Interessenvertretungen von Geflüchteten und Unterstützungsinitiativen anlässlich ihrer derzeit in Berlin stattfindenden Herbsttagung entschieden gegen die Instrumentalisierung der Flüchtlingspolitik zu Wahlkampfzwecken und die wiederholt vorgetragenen Rufe nach weiteren Verschärfungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht.

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Nutzungsgebühren für Geflüchtete teilweise unverhältnismäßig und integrationsfeindlich

Pressemitteilung der Flüchtlingsrats Baden-Württemberg, 28.8.2017

Flüchtlinge mit eigenem Einkommen werden über teilweise horrende Nutzungsgebühren zur Kasse gebeten. Der Flüchtlingsrat BW sieht darin ein Hindernis für die Integration und appelliert an Landkreise und Kommunen, die Gebühren verhältnismäßig auszugestalten.

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Abschiebeschutz für Menschen in Arbeit

Breite Initiative kleiner und mittelständischer Unternehmen übergibt offenen Brief an Ministerpräsident Kretschmann

Pressemitteilung der Flüchtlingsrats Baden-Württemberg, 17.8.2017

„Machen Sie Baden-Württemberg wirklich zu einem „Musterländle der Integration, anstatt Integration zu verhindern!“, so steht es im offenen Brief kleiner und mittelständischer Unternehmen an Ministerpräsident Kretschmann. Sie beklagen, dass ihre Mitarbeiter*innen trotz Arbeitsplatz abgeschoben werden, die Ausbildungsduldung durch die restriktive Auslegung fast unmöglich gemacht wird und eine überbordenden Bürokratie die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten verhindert.

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Flüchtlingsrechte sind Menschenrechte

Rundbrief 2/2017 zum Tag des Flüchtlings

Im Wahljahr 2017 gerät die 'Willkommenskultur' in Deutschland politisch weiter unter Druck. Aus Angst vor möglichen Wahlerfolgen rechter und rechtspopulistischer Kräfte setzt die etablierte Politik darauf, die Zahl bereits hier lebender oder neu ankommender Flüchtlinge mit allen Mitteln zu senken. Dabei werden vielfach Menschen- und Grundrechte beschnitten bzw. bis an die Grenzen eines gerade noch rechtsstaatlichen Verständnisses ausgehöhlt.

Das Heft zum Tag des Flüchtlings 2017 setzt sich mit den vielfältigen Aspekten der aktuellen rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Situation von Schutzsuchenden in Deutschland und Europa kritisch auseinander, liefert Fakten, Zahlen und Einschätzungen.

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Folgen der fehlerhaften BAMF-Entscheidungen gehen auf Kosten der Flüchtlinge und der Bundesländer

Forderungen von PRO ASYL und Flüchtlingsrat Baden-Württemberg zur Innenministerkonferenz in Dresden

Die Konferenz der Innenminister und -senatoren von Bund und Ländern (IMK) tagt ab Montag in Dresden. PRO ASYL und der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg beziehen Position. Zentrale Punkte sind die schlechten Qualititätsstandards bei Entscheidungen des BAMF, Abschiebungen nach Afghanistan und Abschiebungen in andere EU-Staaten.

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Abschiebung und Ausreise

Rundbrief 1/2017

Die erste Ausgabe unseres Rundbriefes in 2017 hat das Schwerpunktthema „Abschiebung und Ausreise“. Nicht nur die mittlerweile regelmäßig stattfindenden Abschiebungen nach Afghanistan, auch die fast wöchentlich stattfindenden Sammelabschiebungen in die Westbalkanstaaten sorgen dafür, dass sich immer mehr ehrenamtlich Aktive mit diesem Thema konfrontiert sehen. Viele Anfragen im Sinne von „Was tun nach der Ablehnung“ werden von Betroffenen und Ehrenamtlichen an uns herangetragen. Der vorliegende Rundbrief will dazu einige Orientierungspunkte geben und liefert darüber hinaus wie üblich Informationen zu weiteren aktuellen Themen aus der Flüchtlingshilfe und -politik.

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Baden-Württemberg im Lager der Hardliner – und zum Glück in der Minderheit

Flüchtlingsrat begrüßt Entscheidung des Bundesrates, Maghreb-Staaten nicht als „sichere Herkunftsstaaten“ einzustufen

Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg begrüßt die Entscheidung des Bundesrates, Algerien, Marokko und Tunesien nicht als „sichere Herkunftsstaaten“ einzustufen.
Besonders hervorzuheben ist aus Sicht des Flüchtlingsrates, dass Baden-Württemberg als einziges Bundesland mit grüner Regierungsbeteiligung dem Vorhaben der Bundesregierung zustimmte.

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Ein „Weiter so!“ für den uneinsichtigen Abschiebeminister

Flüchtlingsrat reagiert skeptisch auf Beschlüsse des Koalitionsausschusses zu Afghanistan

Mit großer Skepsis reagiert der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg auf die Ergebnisse des Koalitionsausschusses zum Thema Abschiebungen nach Afghanistan. Darin war vereinbart worden, Einzelfälle „noch sorgfältiger zu prüfen“. Die Landesregierung werde sich außerdem dafür einsetzen, dass Abgeschobene in Afghanistan eine „angemessene Betreuung“ durch die Internationale Organisation für Migration (IOM) erhielten und dass Geduldete auf Bleiberechtsregelungen für gut Integrierte hingewiesen würden.

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E-Mail Newsletter Nr. 199

  • Online-Fortbildung für Ehrenamtliche jetzt verfügbar!

  • Merkblatt für "Beistände im Asylverfahren"

  • Rückblick auf die Gambia-Aktionswoche vom 3. bis 10. Dezember

  • Afghanistan-Fachtag stößt auf enormes Interesse!

  • Großes Potenzial für Zusammenarbeit - Erfolgreiches Vernetzungstreffen der Flüchtlingsarbeit

  • Basisinformatioenn: Rahmenbedingungen des freiwilligen Engagements für Schutzsuchende

  • Blickwechsel - Welche Hilfe heißt willkommen?

  • Memorandum für faire und sorgfältige Asylverfahren

  • Keine Zustimmung im Bundesrat zu AsylbLG-Verschärfung

  • Erste Sammelabschiebung nach Afghanistan

  • Ausbildungsförderung für Asylsuchende - Bundesagentur für Arbeit schränkt Zielgruppe ein

  • Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme

  • "Strobl will Abschiebewahn noch weiter auf die Spitze treiben"

  • Populistische Profilierung auf Kosten der Bevölkerung Gambias

  • Land BW zahlt Kommunen Pauschale für Flüchtlinge

  • Neue Publikationen & Materialien

  • Veranstaltungshinweise

E-Mail News 199 als PDF

Über den Tellerrand

Rundbrief 3/2016

Mit dem Schwerpunkt „Über den Tellerand“ schauen wir auf Entwicklungen über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus, die sich allerdings unweigerlich auch hier bei uns auswirken. Beispielsweise die Gesundheitskarte, der sich die hiesige Landesregierung trotz guter Erfahrungen aus anderen Bundesländern weiterhin verweigert. Oder die Situation derer, die nach der Schließung der „Balkan-Route“ und dem EU-Türkei-Deal in Griechenland beziehungsweise der Türkei festsitzen.

Des Weiteren gibt es auch in dieser Ausgabe wie gewohnt jede Menge Berichte und Information rund um das Thema Flüchtlinge in Baden-Württemberg.

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