Publikationen des Flüchtlingsrats

xclusiv Nr. 5

Berichte, Reportagen, Kunst & Literatur von Flüchtlingen aus aller Welt

Mit der Beilage xclusiv zu unserem Rundbrief 3/2015 will der Flüchtlingsrat Flüchtlinge selbst zu Wort kommen lassen und Initiativen und Arbeitskreise vor Ort dazu anregen, Schreibwerkstätten mit Flüchtlingen zu organisieren. Ausgewählte Beiträge von Flüchtlingen sind in dieser Ausgabe zusammengestelt.

Die neue 'Bleibeperspektive'

Rundbrief 3/2015

Das Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz, Ergebnis eines im Turboverfahren abgewickelten legislativen Verfahrens, täuscht Handlungsfähigkeit vor, ist aber im Kern ein Rückfall in längst überwunden geglaubte Abschreckungsgesinnung. Wir in der Flüchtlingssolidarität Engagierten brauchen nicht alle 3 Sekunden neue Gesetze, die unsere Energie binden. Keine Kasernierung von Flüchtlingen, die ehrenamtliches Engagement erschwert und die Bildung von Ressentiments in der Bevölkerung erleichtert. Wir Ehrenamtlichen brauchen transparentes Handeln einer gut ausgestatteten, funktionierenden Verwaltung, ein Zusammenspiel auf Augenhöhe und im wahrsten Sinne des Wortes Raum für Engagement.

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E-Mail-Newsletter Nr. 193

  • Regierungserklärung zur Flüchtlingspolitik
  • Weiterer Ausbau der Erstaufnahmekapazitäten in Baden-Württemberg
  • Registrierungsdrehkreuz“ in Heidelberg nimmt (Probe-)Betrieb auf
  • Landesfamilienrat unterstützt Kampagne gegen die Dublin III Verordnung
  • Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte steigen stark an - auch im Südwesten
  • Solidarität mit Flüchtlingen in Wertheim
  • Erneute Abschiebung nach Serbien und Mazedonien
  • Tübinger Freiwillige helfen in Griechenland
  • Welcome2Work – eine gemeinnützige Jobplattform für Flüchtlinge
  • Flüchtlingszahlen: Starker Anstieg insgesamt - Rückgang der Westbalkanflüchtlinge
  • Asylbeschleunigungsgesetz der Bundesregierung soll am 1. November verabschiedet werden
  • Menschenrechte als Eckpfeiler der Flüchtlingspolitik
  • Einreise- und Aufenthaltsverbote
  • Dublin-Verfahren für Flüchtlinge aus Syrien möglicherweise ausgesetzt
  • Schriftliches Anhörungsverfahren bei Asylsuchenden aus Syrien, Eritrea und Nordirak
  • Solidarität in Sicht? EU-Staaten beschließen Verteilung von 120.000 Flüchtlingen
  • Mehr Praktika sind künftig zustimmungsfrei
  • Erleichterter BAföG-Zugang kommt früher als geplant – Asylbewerber bleiben aber weiter ausgeschlossen
  • Bundestagsabgeordnete fordern die Verbesserung der Psychosozialen Versorgung von Flüchtlingen
  • Kostenlose Bahntickets für Flüchtlinge und ihre BegleiterInnen
  • Neue Publikationen & Materialien

Flüchtlingsrat fordert Vorrang für Flüchtlingsschutz

Pressemitteilung, 21.09.2015

Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg zeigt sich besorgt, dass aus erkennbar parteipolitischen Interessen heraus, die langjährige ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit im Land diskreditiert werden soll. Die landesweite Flüchtlingsorganisation setzt auch weiterhin auf eine nachhalti­ge Qualifizierung und Informationsarbeit der Ehrenamtlichen. „Eine humanitäre Flüchtlingspolitik ist für uns oberstes Gebot“, so die beiden Vorsitzenden Angelika von Loeper und Vera Kohlmeyer-Kaiser.

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E-Mail-Newsletter Nr. 192

  • Zweiter Flüchtlingsgipfel der Landesregierung schnürt Maßnahmenpaket
  • Kundgebung beim Flüchtlingsgipfel
  • Weitere neue Erstaufnahmestellen in Planung
  • Asylsuchende ohne Asylantragstellung erhalten in Baden-Württemberg derzeit Duldungsbescheinigungen
  • "Chancen gestalten" beginnt
  • Zwei Sammelabschiebungen pro Woche aus Baden-Württemberg in die Balkanstaaten
  • Landkreise locken Balkanflüchtlinge mit "Rückkehrprämien"
  • 100 FellbacherInnen verhindern Dublin-Abschiebung nach Italien
  • Demnächst Abschiebegefängnis in Pforzheim?
  • Höchste Zahl an Asylanträgen, höchste Zahl an nicht bearbeiteten Anträgen
  • Bleiberechtsgesetz: Ein wenig Licht und jede Menge Schatten
  • Aussetzung der Abschiebung bei Ausbildungsverhältnis möglich
  • Anspruch auf Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten gilt auch für alle „Altfälle“ ab 
  • Gesetzesentwurf: Quotenregelung für unbegleitete Minderjährige
  • Rassistische Anschläge: Pro Asyl fordert Sofortmaßnahmen
  • Flüchtlinge aus Balkanländern: Flucht ohne Gründe?
  • Bundesromaverband: Gedenkveranstaltung und bundesweite Aktionen gegen Abschiebungen von Roma am 2., 5. und 10. August 2015
  • Trauriger Rekord: Fast 60 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht
  • Bulgarien: Inhaftierung von Flüchtlingen, Pushbacks und fehlende Inobhutnahme von UMF
  • Ungarns Abschottung in vollem Gange
  • Publikationen & Materialien

E-Mail-News 192 als PDF

100 FellbacherInnen verhindern Abschiebung

Pressemitteilung 25.6.2015

Die Abschiebung eines Mannes aus Gambia wollten 100 FelbacherInnen nicht einfach hinnehmen und organisierten eine friedliche Aktion zivilen Gehorsams gegen die Abschiebung. Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg fordert erneut eine Abschaffung der Dublin-Verordnung.

Ab 1 Uhr morgens versammelten sich die UnterstützerInnen vor der Wohnung Ihres Freundes. Wegen dieser großen Solidarität hatte die Polizei keine andere Möglichkeit als die Abschiebung abzubrechen.

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E-Mail-Newsletter Nr. 191

  • Baden-Württemberg will Asylverfahren von drei Monaten
  • Land verabschiedet Grundkonzeption für die Erstaufnahme
  • Einigung über die Kosten der vorläufigen Unterbringung
  • Öney "Missbrauch des Asylrechts"
  • Deutlich mehr Abschiebungen aus Baden-Württemberg
  • Härte statt Humanität: Konstanzer Roma-Familien mittlerweile 'freiwillig' ausgereist
  • Engagement gegen Abschiebungen aus Karlsruhe wächst weiter
  • Programm 'Gemeinsam in Vielfalt' fördert lokale Bündnisse der Flüchtlingshilfe
  • 35 Frauen werden in Schwäbisch-Gmünd aufgenommen
  • "Flüchtlinge bleiben, Pegida vertreiben"
  • Flüchtlingsgipfel: Schnellere Asylverfahren, schnellere Abschiebungen
  • Psychosoziale Versorgung traumatisierter Flüchtlinge droht wegzubrechen
  • Bund will Einführung von Gesundheitskarten für Asylsuchende erleichtern
  • Wings University: Kostenlose Onlineuniversität für Flüchtlinge
  • Weiteres Bundesland widerspricht Rechtsauffassung der Bundesregierung zur Geltungsdauer von Verpflichtungserklärungen
  • Bundesverfassungsgericht: Abschiebung besonders schutzbedürftiger Personen nach Italien setzt konkrete Zusicherung bei Erlass der Abscheibungsanordnung voraus
  • Quotensystem light, Militäreinsätze und Resettlement
  • Zahl der Bootsflüchtlinge auf das Doppelte gestiegen
  • Neue Publikationen & Materialien

E-Mail-News 191 als PDF

Refugees Welcome

Rundbrief 2/2015 zum Tag der Flüchtlings

Fast überall, wo Flüchtlinge ankommen, bilden sich Initiativen, die sie unterstützen. Der Ruf nach Aufnahmekonzepten und aktiver Integration wird lauter. Viele Kommunen sind bemüht und bereit dazu. Gleichzeitig plant die Bundesregierung die Verschärfung des Aufenthaltsrechts, in Europa schieben sich die Staaten weiter gegenseitig die Verantwortung zu. Es ist noch viel zu tun, bis Flüchtlinge bei uns wirklich willkommen sind.

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Bundesinnenministerium plant ethnische Selektion beim Sprachkurszugang?!

Gemeinsame Presseerklärung der Landesflüchtlingsräte vom 8.5.2015

Zum Berliner Flüchtlingsgipfel am 70. Jahrestag der Befreiung, Hildesheim, 8.5.2015
Landesflüchtlingsräte protestieren gegen Ausgrenzung von Menschen aus sicheren Herkunftsstaaten und fordern Sprachkurse für alle Flüchtlinge

Den Landesflüchtlingsräten sind Pläne des Bundesinnenministeriums (BMI) bekannt geworden, die bundesfinanzierten Integrationskurse offenbar für Flüchtlinge zu öffnen, die noch nicht rechtskräftig anerkannt sind. "Dass der Zugang zur Sprachförderung für aufenthaltsgestattete und geduldete Flüchtlinge möglich wird, ist längst überfällig", erklärt Martin Link, Geschäftsführer des Flüchtlingsrats SH, am Freitag in Kiel für die 16 Landesflüchtlingsräte.

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Die Notunterkunft für Flüchtlinge in Neulingen-Bauschlott ist nicht länger hinnehmbar

Pressemitteilung 6.5.2015

PRESSEMITTEILUNG Kreistagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen Enzkreis und Flüchtlingsrat Baden-Württemberg
Die Notunterkunft für Flüchtlinge in Neulingen-Bauschlott ist nicht länger hinnehmbar
„Wir wollen keinen Luxus, sondern nur das Notwendigste, um als Menschen zu leben.“

Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg und die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen fordern den Enzkreis auf, die als Notunterkunft benutzte ehemalige Gemeindehalle in Neulingen-Bauschlott wirklich nur als Notunterkunft für neu aus der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Karlsruhe zugewiesene Flüchtlinge einzusetzen. Es darf nicht sein, dass Flüchtlinge länger als 1 bis max. 2 Wochen dort untergebracht werden. Danach müssten sie unbedingt in menschenwürdige Unterkünfte im Landkreis verlegt werden. Das Integrationsministerium des Landes soll solche Art von Unterkünften nicht mehr zulassen, damit nicht der Anschein erweckt wird, dass schlechte Unterkünfte als Druckmittel gegen Flüchtlinge eingesetzt werden.

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