Aktuelles

FAQ zum Thema Gewaltschutz geflüchteter Frauen und Mädchen

Die Frauenhauskoordinierung e.V. hat zusammen mit dem Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) ausführliche FAQ rund um das Thema Gewaltschutz für geflüchtete Frauen erstellt. Die Broschüre gliedert sich in zehn thematische Unterpunkte und beantwortet beispielsweise Fragen zu aufenthaltsrechtlichen Regelungen, Ehe- und Familienrecht, medizinischer Versorgung, Gewaltschutzmaßnahmen für Frauen, die in Unterkünften leben und zur Aufnahme von geflüchteten Frauen ins Frauenhaus.

Studie des IW zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von Geflüchteten

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat eine Studie zur Beschäftigung von Geflüchteten in sozialversicherungspflichtigen Berufen herausgegeben. Hierzu wurden Personen mit Nationalität aus den acht Ländern betrachtet, aus denen in Deutschland die meisten Asylanträge gestellt werden: Syrien, Iran, Irak, Somalia, Eritrea, Afghanistan, Nigeria und Pakistan. Da der Aufenthaltsstatus einer Person erst ab Sommer 2016 statistisch erfasst wird, ist davon auszugehen, dass es sich bei einem Teil der Personen nicht um Geflüchtete handelt. Die Daten, auf die sich die Studie bezieht, stammen aus dem März 2017.

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Deutsches Institut für Menschenrechte beantwortet Fragen zum Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat einen FAQ-Katalog erstellt, in welchem die wichtigsten Fragen zum Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte beantwortet werden. Die Fragen und Antworten beziehen sich insbesondere auf die im Rahmen der Sondierungsgespräche von CDU/CSU und SPD geplanten Änderungen des Familiennachzuges und nehmen außerdem eine inhaltliche Bewertung der bevorstehenden Neuerungen vor.

GroKo-Sondierungen: Die geplanten Änderungen in der Migrationspolitik

Die Sondierungsergebnisse von CDU/CSU lassen einige grundlegende Änderungen in der zukünftigen Flüchtlingspolitik erwarten. Hierzu gehört die Einführung einer Obergrenze, die Unterbringung von Geflüchteten in zentralen Entscheidungszentren und ein eingeschränkter Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte. Integration spielt in den Papieren nur eine untergeordnete Rolle.

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Informationen zum Gesetz zur Bekämpfung von Kinderehen von Terre des Femmes

Die Organisation "Terre des Femmes – Menschenrechte für die Frau" hat Informationen zum "Gesetz zur Bekämpfung von Kinderehen" zusammengestellt, das im Sommer 2017 in Kraft trat. Das Gesetz regelt u.a. die Voraussetzungen, unter denen im Ausland geschlossene Ehen mit Minderjährigen in Deutschland aufgehoben werden können. Die Handreichung ist in einer Kurz- und einer Langversion auf der Homepage der Organisation abrufbar.

Fluchtpunkte intern: Familiennachzug zu Flüchtlingen – eine Beratungshilfe

Berater*innen, die mit Fragen der Familienzusammenführung befasst sind, erhalten in der Broschüre konkrete und praktische Tipps und Handlungsvorschläge für ihre Arbeit im Bereich der Familienzusammenführung. Der Ablauf des Familiennachzug wird detailliert erklärt und auch Spezialkonstellationen finden Berücksichtigung. Enthalten ist darüber hinaus ein Kapitel zu den Grenzen der Beratungstätigkeit für Sozialarbeiter*innen. Im Anhang finden Sie Musterschreiben für die Beratungspraxis, sowie Verweise auf wichtige Dokumente und weiterführende Literatur.

Terminvereinbarung für Anträge auf Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten wieder möglich

Auswärtiges Amt bestätigt: Seit Jahresbeginn vergeben deutsche Auslandsvertretungen Termine

Das Auswärtige Amt bestätigt, dass Terminanfragen für Anträge auf Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten seit Anfang des Jahres wieder entgegengenommen werden. Aufgrund der langen Wartezeiten bis zu solchen Terminen, können Angehörige von Personen, die in Deutschland den subsidiären Schutz erhalten haben, bereits ab Januar 2018 Termine zur Visabeantragung vereinbaren, obwohl die Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten noch bis Mitte März 2018 gilt.

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Werben gegen Asyl

Netzwerk Flüchtlingsforschung kritisiert Kampagne „Rumours about Germany“

Das Netzwerk Flüchtlingsforschung hat sich die Kampagne „Rumours about Germany“ angeschaut, mit der das Auswärtige Amt über die Möglichkeiten informieren will, in Deutschland Schutz zu erhalten. Aus Sicht der Autorinnen geschieht dies auf eine kritikwürdige, da unausgewogene Weise: „Eine ausgewogene Information würde Migranten und Asylsuchende nicht nur über Gefahren und mögliche Widrigkeiten, sondern auch über ihre Rechte aufklären. Doch solche Fakten kommen in der Aufklärungskampagne des Auswärtigen Amts praktisch nicht vor.“

"Letzter Halt Agadez"

Abdoul Azizou Hamza aus Niger war zu Gast beim Flüchtlingsrat Baden-Württemberg

Ende letzten Jahres hatte der Flüchtlingsrat im Rahmen des internationalen Austauschprogrammes "Cross-Culture-Programm" des Institut für Auslandsbeziehungen Herrn Abdoul Azizou Hamza für sechs Wochen zu Gast. Herr Hamza arbeitet beim UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR in Niger, und zwar in der Stadt Agadez, die für viele Flüchtende die letzte Station vor der Überquerung der Sahara ist. In einem Interview mit der Kontext:Wochenzeitung hat er über seine Arbeit gesprochen. 

IOM bietet telefonische Beratung zum Familiennachzug an

Das Familienunterstützungsprogramm der IOM ist nun auch in Deutschland telefonisch erreichbar, um syrische und irakische Familien beim Familiennachzug nach Deutschland zu unterstützen. Die Nummer lautet ++49 151 / 176 604 42.