Veranstaltungen

Release-Veranstaltung "Queer und hier"

Freitag, 4. Mai, von 14 bis 17.30 Uhr in der Aula der Hochschule Esslingen, Standort Flandernstraße

An der Hochschule Esslingen stellt die Projektgruppe „Homosexualität und Transidentität als Fluchtgrund“ am 4. Mai im Rahmen einer Release-Veranstaltung ihre Arbeit vor. Sie hat sich in den vergangenen zwei Semestern intensiv mit dem Thema beschäftigt.

Tagtäglich müssen unzählige Menschen ihr Herkunftsland verlassen. Die Gründe dafür sind vielfältig – und so auch die Geflüchteten selbst. Fluchtgründe, welche nur selten thematisiert werden, sind sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität. LSBTTIQ*-Geflüchtete und ihre Bedürfnisse werden in den entsprechenden Handlungsfeldern Sozialer Arbeit oftmals nicht wahrgenommen.

Aus diesem Grund hat sich die Projektgruppe „Homosexualität und Transidentität als Fluchtgrund“ unter der Anleitung von Gabriele Fischer und mit Unterstützung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld über die vergangenen zwei Semester intensiv mit der Situation von queeren Geflüchteten auseinandergesetzt. Es entstanden Bildungsmaterialien, in Form eines Erklärfilms und einer Bildungsmappe für Sozialarbeitende und andere Fachkräfte in entsprechenden Arbeitsbereichen. Beides soll zur Sensibilisierung und Information aller Mitarbeitenden dienen. Thematisierte Inhalte des entwickelten Bildungsbausteins sind u.a. die Situation von queeren Menschen in den jeweiligen Herkunftsländern; die Möglichkeiten des Aktivismus für weniger Diskriminierung und mehr Anerkennung und Gleichberechtigung unterschiedlicher Lebensformen; außerdem die Situation von queeren Geflüchteten hier ebenso wie die Möglichkeiten ihrer Unterstützung.

Unter dem Leitsatz „queer und hier“ finden nun die Release-Veranstaltung statt, die Einblicke in den inzwischen abgeschlossenen Arbeitsprozess ermöglicht und bei der Bildungsmaterialien vorgestellt werden. Dabei werden zudem verschiedene Akteur*innen, welche für die Entwicklung der Materialien eine große Rolle gespielt haben, zu Wort kommen. Im Laufe der Veranstaltung werden queere Geflüchtete von ihren Erfahrungen berichten. Außerdem erhalten die Teilnehmenden Informationen über Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten und Einblicke in themenspezifische Projektarbeit.

Zur besseren Planung wird um eine Anmeldung bis zum 27. April gebeten:

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