Aufnahme von Flüchtlingen / SaveMe-Kampagne

Tübinger Flüchtlingshilfe fordert Aufnahme von Geretteten

Offener Brief an den Landrat

Der Sprecherrat Vernetzte Flüchtlingshilfen Kreis Tübingen fordert in einem offenen Brief an Landrat Joachim Walter die Aufnahme von in Spanien (und den anderen Erstaufnahmeländern) gestrandeten Flüchtlingen im Landkreis. Eine ähnliche Forderung hatte kürzlich die Initiative Save Me Mannheim erhoben.

Appell zur Aufnahme von „Bootsflüchtlingen“

Save Me Mannheim: Baden-Württemberg soll Beispiel von Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen folgen

Die Initiative "Save Me Mannheim" hat einen Appell an Ministerpräsident Kretschmann gerichtet, dass Baden-Württemberg dem Beispiel von Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen folgen soll und sich zur Aufnahme von Personen bereitzuerklären, die aus dem Mittelmeer gerettet wurden.

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Heidelberg nimmt 50 weitere Geflüchtete auf

Stadt will zur Umsetzung von Relocation-Zusagen beitragen

Der Stadt Heidelberg werden voraussichtlich ab Juli Zug um Zug 50 Flüchtlinge aus dem Relocation-Programm des Bundes zugeteilt. Darüber hat das Regierungspräsidium die Stadt Mitte Juni informiert. Ende März hatte der Heidelberger Gemeinderat den Oberbürgermeister beauftragt, sich mit einem Brief an die Bundeskanzlerin für die zügige Umsetzung des Relocation-Programms einzusetzen und zugleich die Bereitschaft Heidelbergs zu signalisieren, im Rahmen der Möglichkeiten Flüchtlinge mit Bezug zu Heidelberg über das Relocation-Programm aufzunehmen. Ihre Bereitschaft hatte die Stadt auch gegenüber dem Land Baden-Württemberg erklärt.

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Aktuelle Informationen zur Familienzusammenführung

DRK Suchdienst und Auswärtiges Amt informieren

Der Suchdienst des Deutschen Rotes Kreuzes hat ein Infoblatt zum Thema "Familienzusammenführung" veröffentlicht.

Auch das Auswärtige Amt hat ein aktuelles Infoblatt veröffentlicht.

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Foto: Rosel Eckstein / pixelio.de

Aufnahme von Flüchtlingen statt Abschiebungen nach Griechenland!

Wiederaufnahme von Dublin-Überstellung ein verheerendes Zeichen

Während Innenminister Strobl die gesunkenen Zuzugszahlen von Asylsuchenden im Jahr 2016 als Erfolg verkauft, sitzen Tausende von Flüchtenden in Griechenland Italien, Bulgarien und auf der Balkanroute fest – schutzlos dem Winter ausgeliefert, bei klirrender Kälte in unbeheizten Zelten und prekären Behausungen. Anstatt dies zum Anlass zu nehmen, um die längst versprochene und überfällige Umsetzung beschlossener Relocation-Maßnahmen in die Wege zu leiten, wird eine Wiederaufnahme von Dublin-Überstellungen nach Griechenland angekündigt. Die politisch Verantwortlichen reden die katastrophale Situation in Griechenland schön, verschließen die Augen vor der Not und bereiten Handlungen vor, die diese noch vergrößern werden.

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 			Foto: Rosel Eckstein / pixelio.de
Foto: Rosel Eckstein / pixelio.de

Petition: Geflüchtete aus Griechenland und Italien aufnehmen!

Eine neue Petition macht auf die mangelnde Umsetzung des europäischen Relocation-Programms aufmerksam. Die Unterzeichner*innen fordern die Bundesregierung auf, das zugesagte Kontingent an Geflüchteten aus Italien und Griechenland aufzunehmen.

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Bisher 250 Frauen aus dem Nordirak in Baden-Württemberg aufgenommen

 

Weiteres Bundesland widerspricht Rechtsauffassung der Bundesregierung zur Geltungsdauer von Verpflichtungserklärungen

Hat die Flüchtlingsanerkennung syrischer Personen, die über ein Landes- oder Bundesaufnahmeprogramm (§ 23 Abs. 1 und 2 AufenthG) nach Deutschland gekommen sind, zur Folge, dass eine zu ihren Gunsten abgegebene Verpflichtungserklärung erlischt? Nach Niedersachsen bejaht jetzt auch Nordrhein-Westfalen diese Frage. Beide Bundesländer treten damit ausdrücklich der Bundesregierung entgegen, die von einer Fortgeltung der Verpflichtungserklärung im Falle einer Flüchtlingsanerkennung ausgeht.

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35 Frauen werden in Schwäbisch Gmünd aufgenommen

Bis zum Jahresende sollen im Rahmen eines Landesaufnahmeprogramms bis zu 650 Frauen aus dem Nordirak aufgenommen werden. 83 Personen wurden vom Staatsministerium zum Stand Anfang Mai ausgewählt. Bisher gibt es in Baden-Württemberg 70 Aufnahmeplätze, davon 35 ab Ende Mai in Schwäbisch Gmünd. Der genaue Unterbringungsort wird geheim gehalten. Die Stadt will "einen geschützten Raum" bieten, wie die Gmünder Tagespost berichtet

Erste Frauen und Mädchen aus dem Nordirak in Baden-Württemberg angekommen

Das Sonderprogramm für traumatisierte Frauen und Mädchen aus dem Nordirak ist angelaufen. Nach Angaben von Klaus-Peter Murawski, Chef der Staatskanzlei, sind die ersten 23 IS-Opfer am 28. März in Baden-Württemberg angekommen. Bis zum Jahresende sollen insgesamt ca. 650 Frauen in den Südwesten gebracht werden. Die aufgenommenen Personen werden auf Einrichtungen in ganz Baden-Württemberg verteilt, aus Sicherheitsgründen würden die Unterbringungsorte laut Ministerpräsident Kretschmann jedoch nicht bekanntgegeben. Pro Person rechnet das Land mit Kosten von rund 30.000 € für einen Zeitraum von zwei Jahren.