Bildung & Arbeit

Positive Entwicklung der Arbeitsmarktsituation für Geflüchtete

Hier ein paar recht erfreuliche Zahlen zur Arbeitsmarktsituation:
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl von Geflüchteten aus den acht Hauptherkunftsländern um 100 000 auf 300 000 (Stand Mai 2018) gestiegen! Die Zahl von Geflüchteten mit sozialversicherungspflichtiger Arbeit stieg sogar innerhalb eines Jahres von 88 000 auf 238 000. Auch die Zahl der geringfügig Beschäftigten erhöhte sich um 15 000 auf rund 69 000.
187 000 Geflüchtete sind arbeitslos - diese Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr etwa konstant geblieben.
Die Zahl der unterbeschäftigten Geflüchteten ist um 26 000 auf zuletzt 395 000 Menschen gesunken.

Themenblatt "Übergang von der Schule in den Beruf"

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung hat gemeinsam mit der Bertelsmannstiftung das Programm "Gemeinsam Mittendrin Gestalten - Geflüchtete Jugendliche Stärken" ins Leben gerufen, dessen Ziel es ist, Konzepte und Methoden zur Beteiligung von geflüchteten Jugendlichen zu erproben und weiterzuentwickeln. Das Themenblatt ist Teil einer Serie, in der Erfahrungen und Erkenntnisse aus der praktischen Begleitung von jungen Menschen mit Fluchthintergrund aufgegriffen und anschaulich aufgearbeitet werden, Insgeamt werden in den nächsten Monaten fünf Themenblätter mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten veröffentlicht.
Den Link zum Themenblatt sowie weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung.

Neues Beratungsangebot: mira – Mit RECHT bei der ARBEIT

Information und Beratung für Menschen mit Fluchterfahrung zu arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen

Bei "mira - Mit RECHT bei der ARBEIT" bekommen alle Menschen mit Fluchterfahrung kostenlose Informationen und Beratung zu arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen. Auch Fachkräfte, Multiplikator*innen oder Unterstützer*innen können sich an mira wenden.

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Land BW fördert Intensivsprachkurse vor der Ausbildung

In einer Pressemitteilung vom 04.06.2018 gab das Ministerium für Integration und Soziales die Förderung von Intensivsprachkursen für junge Geflüchtete vor der Ausbildung bekannt. Stadt- und Landkreise, die ein solches Angebot bereitstellen, sollen dafür künftig Landesförderung erhalten, so Manne Lucha, Minister für Integration und Soziales. Oft reichen die in den regulären Sprachkursen erworbenen Deutschkenntnisse nicht aus, um an Berufsschulen und in den Ausbildungsbetrieben Anschluss zu finden. Der siebenwöchige Intensivsprachkurs biete den Geflüchteten die Möglichkeit, bestehende sprachliche Lücken zu schließen und somit erfolgreich in die Ausbildung zu starten, erklärt der Minister. Auch für Geflüchtete, die zunächst eine Einstiegsqualifizierung beginnen gäbe es ein Angebot. Weitere Akteure im Projekt sind verschiedene Ministerien sowie die Agentur für Arbeit.

Arbeitshilfe zur Lebensunterhaltssicherung von Azubis mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung

Die neue Arbeitshilfe vom Paritätischen Gesamtverband informiert über die Problematik der Sicherung des Lebensunterhalts während der Ausbildung bei jungen Menschen mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung. Sie weist auf verschiedene Schwierigkeiten hin, mit denen sich die Auszubildenden konfrontiert sehen, darunter mangelnde Ausbildungsvergütungen, Unklarheiten zum Anspruch auf Förderleistungen und eine zum Teil widersprüchliche und integrationsfeindliche Rechtslage.

Handbuch für Ehrenamtliche: Wie kann ich Geflüchtete bei der Arbeitssuche unterstützen?

Das vom Deutschen Roten Kreuz und dem Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" herausgegebene Handbuch stellt die wesentlichen Informationen zum Thema Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten anschaulich dar. Es erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen, Möglichkeiten zur Förderung des Spracherwerbs, Grundlegendes zum Thema Bewerbung, Ausbildung und zur Berufsanerkennung. Dabei wird stets dargestellt, welche Rolle Ehrenamtliche bei den jeweiligen Schritten übernehmen können und wo sie Unterstützung erhalten können.

Stuttgart bewilligt freiwillige Leistungen an Asylbewerber/-innen in Ausbildung

Verwaltungsausschuss beschließt freiwillige Schließung der "BAföG-Lücke"

Asylbewerber/-innen, die eine dem Grunde nach BAföG förderfähige Ausbildung machen und schon länger als 15 Monate in Deutschland sind, bekommen derzeit keine Sozialleistungen. Der Verwaltungsausschuss der Stadt Stuttgart hat dieses Problem nicht nur erkannt sondern für Stuttgart Abhilfe geschaffen. Am 7. März 2018 bewilligte der Ausschuss freiwillige Leistungen für Asylbewerber/-innen in Ausbildung.

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Hinweise zu „Erstorientierungskursen“

In den bundesweiten, vom BAMF geförderten „Erstorientierungskursen“ geht es um die Vermittlung von ersten Deutschkenntnissen, inhaltlich kombiniert mit Themen zur Orientierung im Leben(salltag) in Deutschland. Zielgruppe sind primär Asylbewerberinnen und -bewerber mit sogenannter „unklarer Bleibeperspektive“ und Personen die (noch) keine Integrationskurse besuchen dürfen. Ein Kurs umfasst insgesamt 300 Unterrichtseinheiten und ist für Teilnehmende kostenlos und freiwillig.

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Zwei Ratgeber des Thünen-Instituts zum Thema Arbeit

Das Thünen-Institut hat zwei Ratgeber zum Thema Arbeit herausgegeben. Zum Einen wurde ein Ratgeber von Geflüchteten für Geflüchtete zum Thema "Arbeit finden" auf den Sprachen Arabisch und Deutsch veröffentlicht. Zum Anderen enthält der Ratgeber "Flüchtlinge einstellen" zahlreiche Tipps für Unternehmer*innen.

Ratgeber für Geflüchtete zur Ausbildungsfinanzierung

Studierende der Universität Jena haben einen Ratgeber für Geflüchtete verfasst, welcher Informationen zur Ausbildungs- und Studienfinanzierung bereitstellt. Der Ratgeber ist in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar.