Bildung & Arbeit

Arbeitshilfe zur Lebensunterhaltssicherung von Azubis mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung

Die neue Arbeitshilfe vom Paritätischen Gesamtverband informiert über die Problematik der Sicherung des Lebensunterhalts während der Ausbildung bei jungen Menschen mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung. Sie weist auf verschiedene Schwierigkeiten hin, mit denen sich die Auszubildenden konfrontiert sehen, darunter mangelnde Ausbildungsvergütungen, Unklarheiten zum Anspruch auf Förderleistungen und eine zum Teil widersprüchliche und integrationsfeindliche Rechtslage.

Handbuch für Ehrenamtliche: Wie kann ich Geflüchtete bei der Arbeitssuche unterstützen?

Das vom Deutschen Roten Kreuz und dem Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" herausgegebene Handbuch stellt die wesentlichen Informationen zum Thema Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten anschaulich dar. Es erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen, Möglichkeiten zur Förderung des Spracherwerbs, Grundlegendes zum Thema Bewerbung, Ausbildung und zur Berufsanerkennung. Dabei wird stets dargestellt, welche Rolle Ehrenamtliche bei den jeweiligen Schritten übernehmen können und wo sie Unterstützung erhalten können.

Stuttgart bewilligt freiwillige Leistungen an Asylbewerber/-innen in Ausbildung

Verwaltungsausschuss beschließt freiwillige Schließung der "BAföG-Lücke"

Asylbewerber/-innen, die eine dem Grunde nach BAföG förderfähige Ausbildung machen und schon länger als 15 Monate in Deutschland sind, bekommen derzeit keine Sozialleistungen. Der Verwaltungsausschuss der Stadt Stuttgart hat dieses Problem nicht nur erkannt sondern für Stuttgart Abhilfe geschaffen. Am 7. März 2018 bewilligte der Ausschuss freiwillige Leistungen für Asylbewerber/-innen in Ausbildung.

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Hinweise zu „Erstorientierungskursen“

In den bundesweiten, vom BAMF geförderten „Erstorientierungskursen“ geht es um die Vermittlung von ersten Deutschkenntnissen, inhaltlich kombiniert mit Themen zur Orientierung im Leben(salltag) in Deutschland. Zielgruppe sind primär Asylbewerberinnen und -bewerber mit sogenannter „unklarer Bleibeperspektive“ und Personen die (noch) keine Integrationskurse besuchen dürfen. Ein Kurs umfasst insgesamt 300 Unterrichtseinheiten und ist für Teilnehmende kostenlos und freiwillig.

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Zwei Ratgeber des Thünen-Instituts zum Thema Arbeit

Das Thünen-Institut hat zwei Ratgeber zum Thema Arbeit herausgegeben. Zum Einen wurde ein Ratgeber von Geflüchteten für Geflüchtete zum Thema "Arbeit finden" auf den Sprachen Arabisch und Deutsch veröffentlicht. Zum Anderen enthält der Ratgeber "Flüchtlinge einstellen" zahlreiche Tipps für Unternehmer*innen.

Ratgeber für Geflüchtete zur Ausbildungsfinanzierung

Studierende der Universität Jena haben einen Ratgeber für Geflüchtete verfasst, welcher Informationen zur Ausbildungs- und Studienfinanzierung bereitstellt. Der Ratgeber ist in den Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar.

Ausbildung spricht für einen rechtmäßigen und dauerhaften Aufenthalt

Das LSG Berlin-Brandenburg bestätigte am 24.01.2018, dass es bei der Beurteilung ob ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt gem. § 132 Abs. 1 SGB III eines Ausländers zu erwarten ist, nicht allein auf die Gesamtschutzquote des jeweiligen Landes abgestellt werden kann, sondern durchaus die Umstände des Einzelfalls berücksichtigt werden müssen. Auch eine bereits begonnene Ausbildung sei hinreichend Indiz dafür, dass ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist.

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Studie des IW zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von Geflüchteten

Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat eine Studie zur Beschäftigung von Geflüchteten in sozialversicherungspflichtigen Berufen herausgegeben. Hierzu wurden Personen mit Nationalität aus den acht Ländern betrachtet, aus denen in Deutschland die meisten Asylanträge gestellt werden: Syrien, Iran, Irak, Somalia, Eritrea, Afghanistan, Nigeria und Pakistan. Da der Aufenthaltsstatus einer Person erst ab Sommer 2016 statistisch erfasst wird, ist davon auszugehen, dass es sich bei einem Teil der Personen nicht um Geflüchtete handelt. Die Daten, auf die sich die Studie bezieht, stammen aus dem März 2017.

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Arbeitshilfe zur Ausbildungsduldung (aktualisiert)

Antworten auf häufige Fragen, Tipps für die Praxis

Mit dem am 6. August 2016 in Kraft getretenen Integrationsgesetz ist auch die sogenannte Ausbildungsduldung neu geregelt worden. Diese produziert nach wie vor viele Fragen und Missverständnisse ganz grundlegender Art. Unsere Arbeitshilfe liegt nun erneut in aktualisierter Form vor.

Minister*innen fordern: Ausbildungsduldung auch für Helfer*innenberufe

Initiative aus Baden-Württemberg von Sozialminister*innenkonferenz einstimmig angenommen

Personen, die einjährige Helfer*innenausbildungen - beispielsweise in der Kranken- oder Altenpflege - absolvieren, sollen eine Ausbildungsduldung erhalten. Das haben diee Arbeits- und Sozialminister*innen der Ländern bei ihrer Konferenz in Potsdam vergangene Woche einstimmig beschlossen. Sie folgen damit einem entsprechenden Vorschlag aus Baden-Württemberg. Bevor diese Personen Ausbildungsduldungen bekommen können, müsste der Vorschlag von einer künftigen Bundesregierung umgesetzt werden.