Flüchtlingsarbeit in BW - Übersicht

Bitte um Mithilfe: Unterstützung für unbegleitete Kinder auf der Flucht

Eine App als Hilfestellung

Es gibt etliche unbegleitete geflüchtete Kinder und Jugendliche, die in Deutschland und darüber hinaus als vermisst gelten. Wo sie sich aufhalten und wie es ihnen geht, ist unklar. Deshalb hat die Organisation Missing Children Europe eine App für Smartphones entwickelt - die "Miniila App" -, die unbegleiteten Kindern auf der Flucht wichtige Informationen, Dienstleistungen und Unterstützung in ihrer Umgebung anzeigt. Der Bundesfachverband umF übernimmt nun die Koordination und bittet Organisationen ihre unterstützenden Angebote für geflüchtete Kinder in der APP verfügbar zu machen (z.B. Unterkunft, Essen, Asyl, Mädchenhilfe und Wifi).

  • mehr Informationen zur Eintragung finden Sie hier

Argumente und Petition gegen Ankunftszentrum in den "Wolfsgärten"

Engagierte aus Heidelberg präsentieren ausführliches Argumentationspapier

Die geplante Verlegung des Heidelberger Ankunftszentrums auf den Flur "Wolfsgärten", der zwischen Autobahnkreuz und Bahnlinie liegt, ist hochumstritten. Ende März war die Entscheidung über die Verlegung vom Gemeinderat vertagt worden. Jetzt haben Engagierte aus Heidelberg ein umfangreiches Argumentationspapier vorgelegt, in der sie sich mit den häufigsten Argumenten für eine Verlegung an den neuen Standort auseinandersetzen. Zudem gibt es eine Petition, die sich gegen den geplanten neuen Standort richtet. Auf der Website der Grün-Alternativen Liste Heidelberg (Nicht zu verwechseln mit den GRÜNEN, die sich für den neuen Standort aussprechen), gibt es eine Sammlung von Diskussionsbeiträgen von verschiedenen Personen aus Heidelberg zur Standortfrage.

Pressemitteilung der Konstanzer Seebrücke: Geflüchtete endlich sicher unterbringen!

Die Konstanzer Seebrücke fordert in ihrer Pressemitteilung von Stadt und Landkreis, Geflüchtete nicht besser zu überwachen, sondern sicher unterbringen. 

 

Aufruf und Online-Aktionen zur Innenministerkonferenz 2020

Für Seenotrettung, Bleiberecht und Aufnahme – gegen Abschiebungen, Lager und Rassismus!

Jugendliche ohne Grenzen (JoG) - eine bundesweite Initiative von jungen Geflüchteten und ihren Bündnispartnern - mobilisiert für die anstehende Innenministerkonferenz vom 17. bis 19. Juni 2020. Dort werden wichtige Weichen für die bundesweite Flüchtlingspolitik gestellt. Beteiligt euch an den Online-Aktionen und setzt Zeichen für eine solidarische Flüchtlingspolitik.

Appell: Risikogruppen aus Sammelunterkünften evakuieren!

Der Verein Handicap International appelliert an die Ministerpräsident*innen der Bundesländer, dass geflüchtete Menschen mit Behinderung in Sammelunterkünften besonderen Schutz brauchen. So sollen Menschen mit Behinderung und chronischen Krankheiten vorbeugend in dezentrale Unterkünfte verlegt werden, denn eine Infektion mit dem Virus Covid-19 wird für diese Geflüchteten schnell lebensbedrohlich.

Mannheim tritt dem Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ bei

Wie bereits einige andere Städte in Baden-Württemberg ist am 19. Mai auch Mannheim dem Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ beigetreten. Damit sendet die Stadt ein deutliches Signal der Aufnahmebereitschaft und unterstreicht den Beschluss vom März, 50 Schutzbedürftige aufzunehmen.

Die zentralen Forderungen und eine Übersicht, welche Städte sich an dem Bünnis bundesweit beteiligen, sind auf der Website der Seebrücke zu finden.

Ideenwettbewerb "Gemeinsam:Schaffen"

Fördergelder für ehrenamtliches Engagement im ländlichen Raum

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz möchte ehrenamtliche Projekte in Baden-Württemberg fördern. Angesprochen sind "zivilgesellschaftliche Initiativen und Unternehmen, die gezielt Menschen zusammenbringen, die normalerweise nicht oder selten in einen direkten Austausch miteinander treten. Gesucht werden kreative und innovative Projekte oder Ideen für gemeinsame Aktivitäten, gemeinsames Lernen oder gemeinsames Gestalten, die den Ländlichen Raum und den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig stärken." Bewerbungsfrist ist der 31. Juli 2020.

Hinweise für Rechtsanwält*innen

Begleitung von Mandant*innen in Erstaufnahmeeinrichtungen

Der Ausschuss Migrationsrecht der Bundesrechtsanwaltskammer hat wichtige Hinweise für Rechtsanwält*innen erstellt, in denen die Problematiken des Zugangs zu und der tatsächlichen Vertretung von Mandant*innen sowie der Durchführung der „unabhängigen“ behördlichen Asylverfahrensberatung durch das BAMF in Erstaufnahmeeinrichtungen thematisiert werden.

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Handyauslesung durch das BAMF bei Asylsuchenden

Drei Geflüchtete haben Klage eingereicht

Seit 2017 sammelt das BAMF routinemäßig Daten aus elektronischen Geräten von Asylsuchenden, die im Asylverfahren keinen Pass vorlegen können. Das soll helfen die Identität der Geflüchteten zu klären. Dieses Vorgehen wird vielfach kritisiert  und nun unterstützt die Gesellschaft für Freiheitsrechte drei Geflüchtete, deren Daten ausgelesen worden sind, um eine gerichtliche Überprüfung der staatlichen Praxis herbeizuführen.

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Projektreferent*in in Teilzeit ab dem 1. Juli 2020 gesucht

Stellenausschreibung des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg

Zur Verstärkung unseres engagierten Teams suchen wir ab dem 01.07.2020 eine*n ebenso engagierte*n Mitarbeiter*in.

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