Flüchtlingsarbeit in BW - Übersicht

Hotline und Schulungen zum Thema "Besonders Schutzbedürftige"

Angebot der Türkischen Gemeinde BW im Rahmen des Projekts "Welcome2BW"

Die Türkische Gemeinde Baden-Württemberg (tgbw) führt im Rahmen des Projekts "Welcome2bw" Schulungen zum Thema „Geflüchtete mit besonderem Schutzbedarf“ durch. Schwerpunkte dabei sind besondere Bedürfnisse auf Grund von unterschiedlicher sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität sowie von gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Behinderungen. Die Schulungen richten sich an hauptamtliche Unterstützer*innen von Geflüchteten und haupt- und ehrenamtliche Sprachmittler*innen. Es wurde eine Beratungshotline eingerichtet, an die sich haupt- und ehrenamtliche Helfer*innen von Geflüchteten wenden können, wenn sie Fragen und Unterstützungsbedarf bezüglich der Themen Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität sowie bezüglich Behinderung und chronische gesundheitliche Einschränkung haben.“

Hotline:  Tel.: +49 711 888999-13

„IDENTITY - Kunst sucht Heimat“

Ausstellung im Schloss Untergröningen bis 27. Januar verlängert

Die Ausstellung "IDENTITY - Kunst such Heimat" des Kunstvereins KISS im Schloss Untergröningen in Abtsgmünd (Ostalbkreis) wird aufgrund der großen Nachfrage bis zum 27. Januar verlängert. Die große Ausstellung auf 1000 Quadratmetern mit Flüchtlingsboot, UNHCR-Flüchtlingszelt, Container, Gefängnis, Luftschutzraum, Trümmerstadt und Werken von Künstler*innen mit Fluchterfahrung macht Flucht für die Besucher*innen greifbarer. Es geht um Krieg, Vertreibung, Flucht und Trauma. "IDENTITY" macht betroffen und informiert. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit unter anderem mit der UNO-Flüchtlingshilfe, SeaWatch, Mimycri Berlin, Amnesty International, der LEA Ellwangen und dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg und ist eingebunden in das Rahmenprogramm des Jubiläums „30 Jahre Flüchtlingsrat Baden-Württemberg“.

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„Die Fluchtursachen bekämpfen – nicht die Flüchtlinge“

Offener Brief an Minister, Behörden und Abgeordnete

„Die Fluchtursachen bekämpfen – nicht die Flüchtlinge“ – dies setzt ein „Offener Brief“ den Intentionen von Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl entgegen, die „Schlagzahl“ bei der Abschiebung von gambischen Geflüchteten deutlich zu erhöhen. Der Offene Brief wurde jetzt im Gambia-Helfernetz veröffentlicht, einem E-Mail-Netzwerk von über 400 haupt- und ehrenamtlichen Unterstützern von gambischen Geflüchteten. Er wird jetzt von vielen Mitgliedern und Hilfsorganisationen im Netzwerk persönlich an Minister, Behörden und Abgeordnete in Baden-Württemberg versandt. 

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Initiative für Bleiberecht gestartet

AK Asyl Kernen schreibt an Bundestagsabgeordnete

Der AK Asyl Kernen hat seine lokalen Bundestagsabgeordneten angeschrieben mit der Bitte, sich für ein Bleiberecht für gut integrierte Geduldete einzusetzen. Die Aktiven hoffen, dass viele andere Initiativen und lokale Gruppen auf ähnlicher Weise öffentlich ihre Stimme erheben werden, gerade angesichts der laufenden Erarbeitung eines "Fachkräfteeinwanderungsgesetzes", damit dieses auch eine echte Perspektive für berufstätige Geduldete eröffnet.

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Benefiz-Jahreskalender und Gospel-CD des Afrikahilfe-Vereins OLILEANYA e.V.

Weihnachtsgeschenkidee zugunsten von Kindern und Jugendlichen in Nigeria

Gabriele Ayivi (früher Tübingen/Oberndorf/Zimmern o.R.) leitet seit fünf Jahren ein Heim für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche in Südost-Nigeria. Die 71-jährige Ehrenamts-Preisträgerin des Landes Baden-Württemberg, die viele Jahre im Vorstand des Flüchtlingssrats aktiv war, setzt sich mit anhaltender Energie dafür ein, dass "ihre" Kinder eine Zukunftsperspektive im eigenen Land erhalten. Zur Unterstützung dieses Anliegens gibt es wieder einen Jahreskalender  des Rottweiler Afrikahilfe-Vereins OLILEANYA e.V. - sowie eine ganz neue Gospel-CD aus dem Umfeld des Projektes in Nigeria. Kalender und  CD kosten jeweils zwölf Euro und sind in der Musikbox Rottweil (Hauptstraße 47) erhältlich. Bestellungen sind auch telefonisch unter der 0741 - 4 22 67 oder per Email an info@musikbox-rottweil.de erhältlich.

Stellenausschreibung TGBW

Die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. sucht ab sofort eine/einen Projektleiterin/Projektleiter und Stabstelle Diversity mit einem Stellenumfang von 75% in unserer Geschäftsstelle in Stuttgart-West. Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.12.2019. Für mehr Informationen folgen Sie bitte dem Link.

Stellenausschreibung Kubus e.V.

Der Kubus e.V. sucht ab sofort eine/einen bilanzsichere Buchhalterin/ bilanzsicheren Buchhalter mit einem Stellenumfang von 50 - 100% in Stuttgart-West. Die Stelle ist zunächst bis zum 30.06.2020 befristet.

Initiativen wehren sich gegen Stimmungsmache und Instrumentalisierung

Tübinger und Freiburger Gruppen veröffentlichen Stellungnahmen

Die Vergewaltigung einer jungen Frau in Freiburg durch mehrere Männer hat zwei Wochen nach der Tat bundesweite Aufmerksamkeit erlangt, nachdem bekannt geworden ist, dass mehrere der Tatverdächtigen Personen mit Fluchthintergrund sind. Daraufhin gab es am Montag in Freiburg eine Demonstration der AFD. Der Grüne Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, hat gefordert "dass Polizei und Kommunen die Befugnis erhalten sollen, „gewaltbereite Asylbewerber“ in staatliche Landeseinrichtungen einzuweisen." Sowohl in Freiburg als auch in Tübingen haben sich Initiativen mit Stellungnahmen zum Thema zu Wort gemeldet.

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"Hand in Hand - Fellbach ist bunt"

Der Freundeskreis-Asyl Fellbach hat den Film "Hand in Hand - Fellbach ist bunt" gedreht, um in der Bevölkerung für mehr freiwilliges Engagement für Geflüchtete zu werben.

Wer ihn sehen und sich zu ähnlichen Projekten oder zu ehrenamtlichem Engagement inspirieren lassen möchte, folge dem Link:

#NichtMeineLager - Gegen die Entrechtung schutzsuchender Menschen

"AnkER-Zentren", "Transitzentren", "Transitzonen", "Hotspots", "kontrollierte Zentren", "Auschiffungsplattformen", "libysche Gefangenenlager", "Rückkehrzentren" - die Namen der Lager und Haftzentren für Schutzsuchende, die existieren oder die schon erdacht oder geplant wurden, sind vielfältig. Ebenso vielfältig sind die konkreten Lebensumstände der Geflüchteten und Migrant*innen, die in diesen Zentren inhaftiert oder festgesetzt sind. Für alle Lager gilt jedoch: sie sind Orte der Kontrolle, der Stigmatisierung, der Entwürdigung, der Entrechtung und der Gewalt. Sie dienen der Abschreckung und der Abwehr von Asylsuchenden. Unter dem Titel #NichtMeineLager ruft PRO ASYL zum Protest gegen die Lagerunterbringung auf: "Schutzsuchende Menschen werden in Lagern und Haftzentren ihrer Würde und häufig auch ihrer Rechte beraubt. Dies sind nicht meine Lager: Ich fordere Deutschland und die EU dazu auf, die Politik der Inhaftierung und Festsetzung als Maßnahmen zur Abschreckung und Abwehr von Flüchtlingen zu beenden. Der Zugang zu Schutz und das Recht auf Asyl müssen gesichert sein. Die Menschenrechte sind unantastbar!" Auf der Homepage von PRO ASYL können Sie sich weiter über die Initiative informieren und/oder den Aufruf unterschreiben.