Flüchtlingsarbeit in BW - Übersicht

Teilnehmer*innen an einer Studie zur Arbeit mit Flüchtlingen gesucht

Im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena werden Teilnehmer*innen an einer Studie zum Thema "Sekundäre Traumatisierung in der Arbeit mit Geflüchteten" gesucht. Gedacht ist vor allem an Psycholog*innen, Sozialarbeit*innen, Dolmetscher*innen und Ehrenamtliche, die Kontakt zu Geflüchteten haben. Das Ausfüllen der Fragebogen dauert zehn Minuten. Die Antworten werden anonym ausgewertet.

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Mittelstandspreis zu sozialer Verantwortung von Unternehmen zu gewinnen

Zum 13. Mal schreiben das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau sowie Diakonie und Caritas in Baden-Württemberg den LEA-Mittelstandspreis für soziale Verantwortung aus. LEA steht für Leistung, Engagement und Anerkennung. Gewürdigt wird das freiwillige gesellschaftliche Engagement kleiner und mittlerer Unternehmen, die die Gesellschaft stärken, indem sie vorbildhaft soziale Probleme lösen. Beispiele könnten sein die Unterstützung von Flüchtlingen bei der Integration in den Arbeitsmarkt oder die Förderung von Umweltprojekten, die auf Nachhaltigkeit angelegt sind. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2019. Die LEA-Trophäe wird am 3. Juli 2019 im Neuen Schloss in Stuttgart verliehen.

Refugio sucht ehrenamtliche Begleiter*innen von Flüchtlingen

Refugio Stuttgart e.V. ist ein psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge in der Region Stuttgart mit einer Außenstelle in Tübingen und Sprechstunden in Nürtingen und Heilbronn. Für die Begleitung seiner Klient*innen werden ehrenamtliche Begleiter*innen gesucht. Sie werden in Schulungen im Februar auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Anmeldungen bis zum 08.02.19 unter r.zehender@refugio-stuttgart.de.
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Flüchtlingsrat gegen neuen Standort für Ankunftszentrum

Interview mit Ulrike Duchrow in der Rhein-Neckar-Zeitung

Das Land Baden-Württemberg beabsichtigt, das Ankunftszentrum vom jetzigen Standort im Patrick-Henry-Village auf das Gelände "Wolfsgärten" westlich von Heidelberg zu verlegen - einem kleinen Areal zwischen einer Bahnlinie und zwei Autobahnen. Warum der Flüchtlingsrat diesen Standort ungeeignet findet, erklärt Sprecher*innenratsmitglied Ulrike Duchrow aus Heidelberg im Interview mit der Rhein-Neckar-Zeitung.

"Platz für ASYL in EUROPA"

Kampagne des Diakonischen Werks Württemberg zur Europawahl und zum Weltflüchtlingstag 2019

Mit der Kampagne "Platz für ASYL in EUROPA" zeigt das Diakonische Werk Württemberg: Das Recht auf Asyl hat einen Platz in Europa! Eine Installation mit vielen Stühlen macht deutlich, dass in Deutschland und Europa Platz ist für Menschen, die vor Verfolgung und Elend fliehen. Mindestens 400 dieser "Asylstühle" sollen auf einer Veranstaltung am 15. Mai  zentral in Stuttgart ausgestellt werden. Zum Tag des Flüchtlings am 20. Juni gehen die Stühle dann zurück in die Herkunftsorte und können dort mit einer lokalen Aktion verbunden werden.

Hotline und Schulungen zum Thema "Besonders Schutzbedürftige"

Angebot der Türkischen Gemeinde BW im Rahmen des Projekts "Welcome2BW"

Die Türkische Gemeinde Baden-Württemberg (tgbw) führt im Rahmen des Projekts "Welcome2bw" Schulungen zum Thema „Geflüchtete mit besonderem Schutzbedarf“ durch. Schwerpunkte dabei sind besondere Bedürfnisse auf Grund von unterschiedlicher sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität sowie von gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Behinderungen. Die Schulungen richten sich an hauptamtliche Unterstützer*innen von Geflüchteten und haupt- und ehrenamtliche Sprachmittler*innen. Es wurde eine Beratungshotline eingerichtet, an die sich haupt- und ehrenamtliche Helfer*innen von Geflüchteten wenden können, wenn sie Fragen und Unterstützungsbedarf bezüglich der Themen Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität sowie bezüglich Behinderung und chronische gesundheitliche Einschränkung haben.“

Hotline:  Tel.: +49 711 888999-13

„IDENTITY - Kunst sucht Heimat“

Ausstellung im Schloss Untergröningen bis 27. Januar verlängert

Die Ausstellung "IDENTITY - Kunst such Heimat" des Kunstvereins KISS im Schloss Untergröningen in Abtsgmünd (Ostalbkreis) wird aufgrund der großen Nachfrage bis zum 27. Januar verlängert. Die große Ausstellung auf 1000 Quadratmetern mit Flüchtlingsboot, UNHCR-Flüchtlingszelt, Container, Gefängnis, Luftschutzraum, Trümmerstadt und Werken von Künstler*innen mit Fluchterfahrung macht Flucht für die Besucher*innen greifbarer. Es geht um Krieg, Vertreibung, Flucht und Trauma. "IDENTITY" macht betroffen und informiert. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit unter anderem mit der UNO-Flüchtlingshilfe, SeaWatch, Mimycri Berlin, Amnesty International, der LEA Ellwangen und dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg und ist eingebunden in das Rahmenprogramm des Jubiläums „30 Jahre Flüchtlingsrat Baden-Württemberg“.

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„Die Fluchtursachen bekämpfen – nicht die Flüchtlinge“

Offener Brief an Minister, Behörden und Abgeordnete

„Die Fluchtursachen bekämpfen – nicht die Flüchtlinge“ – dies setzt ein „Offener Brief“ den Intentionen von Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl entgegen, die „Schlagzahl“ bei der Abschiebung von gambischen Geflüchteten deutlich zu erhöhen. Der Offene Brief wurde jetzt im Gambia-Helfernetz veröffentlicht, einem E-Mail-Netzwerk von über 400 haupt- und ehrenamtlichen Unterstützern von gambischen Geflüchteten. Er wird jetzt von vielen Mitgliedern und Hilfsorganisationen im Netzwerk persönlich an Minister, Behörden und Abgeordnete in Baden-Württemberg versandt. 

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Initiative für Bleiberecht gestartet

AK Asyl Kernen schreibt an Bundestagsabgeordnete

Der AK Asyl Kernen hat seine lokalen Bundestagsabgeordneten angeschrieben mit der Bitte, sich für ein Bleiberecht für gut integrierte Geduldete einzusetzen. Die Aktiven hoffen, dass viele andere Initiativen und lokale Gruppen auf ähnlicher Weise öffentlich ihre Stimme erheben werden, gerade angesichts der laufenden Erarbeitung eines "Fachkräfteeinwanderungsgesetzes", damit dieses auch eine echte Perspektive für berufstätige Geduldete eröffnet.

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Benefiz-Jahreskalender und Gospel-CD des Afrikahilfe-Vereins OLILEANYA e.V.

Weihnachtsgeschenkidee zugunsten von Kindern und Jugendlichen in Nigeria

Gabriele Ayivi (früher Tübingen/Oberndorf/Zimmern o.R.) leitet seit fünf Jahren ein Heim für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche in Südost-Nigeria. Die 71-jährige Ehrenamts-Preisträgerin des Landes Baden-Württemberg, die viele Jahre im Vorstand des Flüchtlingssrats aktiv war, setzt sich mit anhaltender Energie dafür ein, dass "ihre" Kinder eine Zukunftsperspektive im eigenen Land erhalten. Zur Unterstützung dieses Anliegens gibt es wieder einen Jahreskalender  des Rottweiler Afrikahilfe-Vereins OLILEANYA e.V. - sowie eine ganz neue Gospel-CD aus dem Umfeld des Projektes in Nigeria. Kalender und  CD kosten jeweils zwölf Euro und sind in der Musikbox Rottweil (Hauptstraße 47) erhältlich. Bestellungen sind auch telefonisch unter der 0741 - 4 22 67 oder per Email an info@musikbox-rottweil.de erhältlich.