Flüchtlingsarbeit in BW - Übersicht

Pforzheim: Handys für Inhaftierte in der Abschiebehafteinrichtung

Sammlung von nicht internetfähigen Handys, ohne Kamerafunktion, inkl. Akku und Aufladekabel

Personen in der Abschiebehafteinrichtung Pforzheim dürfen keine Smartphones benutzen. Dementsprechend schwierig gestaltet sich der Kontakt mit Freunden, Familie und Unterstützer*innen außerhalb des Gefängnisses. Handys, die sich nicht mit dem Internet verbinden lassen und keine Kamera besitzen, dürfen benutzt werden. Gerne rufen wir dazu auf, funktionstüchtige Handys, ohne Internet-und Kamera-Funktion, mit Akku und Aufladekabel entweder an uns - im Rahmen von Veranstaltungen - zu übergeben, oder an folgende Adresse zu schicken. Die Handys werden an Betroffene weitergegeben.

Markus Schütz
Pastoralreferent in der Katholischen Kirchengemeinde Pforzheim und Dekanatsmännerseelsorger
Röm.-Kath. Kirchengemeinde Pforzheim
c/o Pfarrei St. Elisabeth
Römerstr. 70
75175 Pforzheim

Verwaltungsgericht Stuttgart umgezogen

Verhandlungen an zwei verschiedenen Standorten: Anschrift in der Ladung genau beachten

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat neuerdings seinen Hauptsitz wieder in der Augustenstraße 5. Der bisherige Standort in der Schellingstraße 15 bleibt als Außenstelle erhalten. Einige Kammern habe weiterhin hier ihren Sitz. Es ist also möglich, dass einige Gerichtsverhandlungen noch hier stattfinden. Es wird dringend empfohlen, genau auf die Adresse auf der Ladung zur Gerichtsverhandlung zu achten, und einen ausreichenden Zeitpuffer bei der Anreise einzuplanen.

Stellenausschreibung Allianz für Beteiligung

Die Allianz für Beteiligung e. V. in Stuttgart sucht zum schnellstmöglichen Zeitpunkt eine*n Referent*in für Bildungsarbeit. Die Allianz für Beteiligung ist ein Netzwerk von Akteur*innen in Baden-Württemberg, die sich für eine Stärkung der Bürgerbeteiligung und der Zivilgesellschaft einsetzen. Ziel des Netzwerks ist es, in Politik, Verwaltung und Wirtschaft ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass gesellschaftliche Herausforderungen mit Beteiligung von Bürger*innen besser gemeistert werden können. Die Allianz bietet im Besonderen zivilgesellschaftlichen Gruppen die Möglichkeit, sich zu ihren Erfahrungen mit Bürgerbeteiligung auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Zudem bietet sie Förderprogramme an und führt Bildungsveranstaltungen durch, in denen sie über Möglichkeiten und Verfahren guter Beteiligung informiert. Die Allianz für Beteiligung wird vom Land Baden-Württemberg gefördert. Bewerbungsschluss ist der 12.02.20. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stellenausschreibung bei der NGO "Zusammenleben Willkommen"

Die NGO "Zusammenleben Willkommen" schafft ein Zusammenleben zwischen geflüchteten und beheimateten Menschen in WGs. Dabei wird die NGO von zahlreichen ehrenamtlichen Menschen in ganz Deutschland unterstützt. In den Jahren 2020 und 2021 soll dieser Bereich weiter ausgebauet und dezentralisiert werden. Einen besonderen Fokus nimmt dabei die machtkritische und diskriminierungssensible Schulung und Begleitung der Ehrenamtlichen ein.
Dazu werden 4 Ehrenamts-/Community-Manager*innen eingesetzt, die für die Ehrenamtsgruppen in den verschiedenen Bundesländern zuständig sind. Bei dieser Ausschreibung geht es um die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg. Der Arbeitsort ist in Freiburg.
Weitere Informationen zur Stellenausschreibung finden Sie hier.

Auch an anderen Orten in Deutschland sucht "Zusammenleben Willkommen" Ehrenamts-/ Community-Manager*innen. Hier finden Sie weitere Informationen.

Benefiz-Projekt Jahreskalender von Olileanya e.V.

Gabriele Ayivi lebt in Nigeria und hat dort ein Heim für Kinder und Jugendliche gegründet. Inzwischen betreut sie 16 Schützlinge, sorgt für regelmäßigen Schulbesuch, ordentliche Kleidung, gutes Essen. Ihre Zielsetzung ist es, den hilfebedürftigen Heimbewohnern eine Perspektive für ein Leben im eigenen Land zu geben.

Einige Patenschaften unterstützen dieses Projekt und ihren Verein Olileanya e.V. bereits. Hilfreich sind auch die Spenden, die aus allen Ecken Deutschlands kommen. Der Unterstützung des Projektes dient auch der Jahreskalender »Afrika-Impressionen«. Diesen gibt es exklusiv hier in der »Musikbox« in Rottweil (12 Euro). Gerne wird der Kalender auch zugeschickt; vielleicht auch als originelles Last-Minute-Geschenk zu Weihnachten oder zum Jahreswechsel…

Bei Bedarf einfach hier anrufen: 0741-42267 oder eine Mail schicken: info@musikbox-rottweil.de

Weitere Informationen zum Verein Olileanya e.V. finden Sie auf der Homepage.

 

Aktion: „Ich verteidige Menschenrechte. Und Du?”

Informations-Aktion für angehende Jurist*innen

Die Aktion ist eine Initiative von der Diakonie Deutschland, dem Deutschen Anwaltverein – Arbeitsgemeinschaft Migrationsrecht und dem Deutschen Caritasverband. Sie richtet sich an angehende Jurist*innen und möchte sie über den Beruf als Asyl-/Migrationsrechtsanwalt*anwältin informieren und begeistern. Spezialisierte Anwältinnen und Anwälte sind Voraussetzung für individuelle Rechtsdurchsetzung, haben eine unerlässliche Kontrollfunktion für Rechtsstaatlichkeit in Deutschland und der EU und sind eine unverzichtbare Stütze für die Migrationsdienste der Wohlfahrtsverbände.

 

Aufnahme von minderjährigen Geflüchteten aus Griechenland

Call to Action: Kampagne #WirHabenPlatz

Die Situation vieler Geflüchteten in Griechenland ist äußerst prekär, und ganz besonders leiden darunter Minderjährige ohne Begleitung. Der niedersächsische Innenminister Pistorius setzt sich für ein sofortiges Aufnahmeprogramm für Minderjährige auf Bundes- und Landesebene ein. Diese Forderung können alle unterstützen und sich für die Aufnahme von umF aus Griechenland einsetzen! Praktische Tipps dazu finden Sie hier.

Forschungsprojekt zur Situation junger Geflüchteter, die als problematisch oder nicht integrierbar gelten

Interviewpartner*innen gesucht!

Das Forschungsprojekt von Prof. Dr. Albert Scherr (Pädagogische Hochschule Freiburg) will einen Beitrag zu einer sachlichen und vorurteilsfreien Fundierung der Debatte über junge Geflüchtete leisten, die als problematisch, nicht integrierbar oder schwer erreichbar wahrgenommen werden.

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Gesucht: Einzelfälle Geschwisternachzug

Save the Children bittet um Mithilfe

Gesucht werden Einzelfälle von unbegleiteten Flüchtlingskinder in Deutschland, deren Eltern nach Deutschland nachziehen dürfen/durften, nicht aber deren Geschwisterkinder. Diese Fälle sollen in anonymisierter Form für die politische Arbeit von Save the Children genutzt werden, um einerseits die Problemstellung, andererseits den dramatischen Einschnitt, den die Verwehrung des Geschwisternachzugs für die betroffenen Kinder bedeutet, darzustellen.

Ansprechpartnerin