Flüchtlingsarbeit in BW - Übersicht

Neue Außenstelle von Refugio in Tübingen

In Baden-Württemberg gibt es jetzt sechs psychosoziale Zentren für traumatisierte Flüchtlinge und Folteropfer. Ende Januar wurde in Tübingen eine Außenstelle von Refugio Stuttgart eröffnet. Das Zentrum, in dem zunächst ein Psychtherapeutin und ein Sozialpädagoge beschäftigt sind, wird finanziell u.a. von der Diözese Rottenburg Stuttgart gefördert. Die Refugio  Regionalstelle Tübingen wird für PatientInnen aus der Region Neckar-Alb und Schwarzwald zuständig sein.

Psychologische Betreuung von Flüchtlingen in Baden-Württemberg

Gemäß der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der CDU (LT-Drs. 15/6028) wird die psychologische Betreuung von Flüchtlingen von den sozialpsychiatrischen Diensten der Stadt- und Landkreise sowie von den fünf psychosozialen Zentren in Baden-Württemberg geleistet. Den Flüchtlingssozialarbeitern in den Erstaufnahmestellen und Unterkünften obliegt im Rahmen des Flüchtlingsaufnahmegesetzes die Identifizierung behandlungsbedürftiger Personen.

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Landesregierung dankt Bürgern für Engagement für Flüchtlinge

Mit einem Empfang im Neuen Schloss in Stuttgart am 31. Januar hat sich die Landesregierung bei den vielen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in der Flüchtlingsarbeit in Baden-Württemberg bedankt.

Über 4.000 € für das Asylcafé Mannheim

Der rund 12.000 Teilnehmer zählende Aktionstag „Mannheim sagt JA!“ am 17.01.2015 war auch in finanzieller Hinsicht ein voller Erfolg. So verblieb nach Abzug aller Kosten ein Reinerlös i.H.v. 4.028,50 €, der dem Asylcafé Mannheim, einer Beratungsstelle für Flüchtlinge, zu Gute kommen soll. Die Einnahmen resultierten insbesondere aus dem Verkauf von eigens für die Veranstaltung angefertigten Solidaritätsbuttons.

Aufgrund des anhaltend starken Echos auf die Veranstaltung denkt der Initiativkreis aktuell über ein längerfristiges Engagement nach und erwägt die Gründung eines Vereins.

Wir treten ein! Für Flüchtlingsschutz. Gegen Dublin III.

Kampagne gegen innereuropäische Abschiebungen

Im Rahmen der Dublin-Verordnung werden viele Flüchtlinge in Europa wie Stückgut hin- und hergeschoben, in Haft genommen oder landen obdachlos auf der Straße. Das Dublin-System ist unsolidarisch, es funktioniert nach dem St.Florians-Prinzip. Doch dagegen regt sich immer mehr Widerstand. Pro Asyl hat Anfang 2015 die Kampagne „Wir treten ein“ gestartet. Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg schließt sich dieser Kampagne an und verstärkt im Jahr 2015 sein Engagement gegen das Hin- und Hergeschiebe von Flüchtlingen nach der Dublin-Verordnung.

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Foto: Südwest Presse

Gründung eines Freundeskreises in Bönnigheim

Am 30. Januar 2015 wurde in Bönnigheim der Ökumenische Freundeskreis Flüchtlingshilfe gegründet. Anwesend beim Gründungstreffen war auch eine Vertreterin des Freundeskreises Asyl Bietigheim-Bissingen, die den 50 interessierten Bürgerinnen und Bürgern konkrete Möglichkeiten des Engagements für Flüchtlinge aufzeigte.

 

Benefizkonzert für Flüchtlinge in Lahr

Am 30. Januar fand im Lahrer Stiftsschaffneikeller ein Benefizkonzert für die in Lahr und Umgebung lebenden Flüchtlinge statt. Die erhaltenen Spenden sollen für Anschaffungen des Freundeskreises Flüchtlinge (z.B. Materialien für Sprachkurse) eingesetzt werden. Neben einem bunten musikalischen Programm berichteten die Ehrenamtlichen von ihren Projekten. Laut Alfred Furrer vom Freundeskreis war mit dem Benefizkonzert auch folgendes Ziel verbunden: "Wir wollen weitere Mitstreiter finden, die als Paten für Flüchtlinge fungieren oder einen Beitrag für Veranstaltungen im Flüchtlingsheim übernehmen."

Fast 13.000 € Spenden für die Arbeitskreise Asyl im Ermstal und auf der Alb

12895 € haben die Leser der Südwest Presse für die Arbeitskreise Asyl im Ermstal und auf der Alb gespendet.In einer Artikelserie wurden in den letzten Wochen Ehrenamtliche aus Metzingen, Bad Urach, Münsingen, Grafenberg usw. und deren Projekte vorgestellt.

Feuerbacher Freundeskreis lädt ein

Donnerstag, 29. Januar 2015, 19:30, Bezirksrathaus Feuerbach, Sitzungssaal Zimmer 211

Bewohner/innen des Stuttgarter Stadtteils Feuerbach, die sich für Flüchtlinge einsetzen möchten, können sich am 29. Januar über Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements erkundigen. Im Laufe dieses Jahres sollen bis zu 156 Flüchtlinge die Feuerbacher Unterkunft beziehen.

19.01.2015 Stuttgarter Zeitung: "Freundeskreis lädt Feuerbacher ein"

 

Über 20 Jahre Engagement für Flüchtlinge

Landrat Günther-Martin Pauli dankte Hella Jetter, Mitbegründerin des Arbeitskreises Asyl in Hechingen, für ihr jahrzehntelanges Engagement.