Flüchtlingsarbeit in BW - Übersicht

Asylcafé in Rottenburg

Neues Angebot für Flüchtlinge und Einheimische

Seit 12. Januar können Einheimische und Asylsuchende sich montags im evangelischen Gemeindezentrum in Rottenburg austauschen. Dieses Angebot ist insbesondere für Flüchtlingsfamilien mit Kindern gedacht. Daher sind die Räumlichkeiten mit einem Mal- und Basteltisch sowie einer Spielecke ausgestattet. Dieses neue Asylcafé ist eine Ergänzung zum bisherigen Freitagstreff "Coffee to stay", der sich eher an Erwachsene richtet und ein Beratungsangebot in Asyl- und Sozialfragen beinhaltet.

Ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge in Stuttgart

So viele Freundeskreise wie noch nie

750 Stuttgarter Bürger/innen engagieren sich in den derzeit 26 Freundeskreisen der Stadt für Asylsuchende, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet. Stefan Spatz, der Leiter des Sozialamtes, spricht von einer "nie da gewesene[n] Dynamik". Beispielsweise hätten sich zu dem neuen Wohnheim im Neckarpark mit rund 240 Plätzen in kurzer Zeit bereits 140 ehrenamtliche Unterstützer/innen gefunden.

 

Stadtdekan Søren Schwesig kümmert sich um vier gambianische Asylbewerber

Im Sommerurlaub auf Sizilien begegnete der Stuttgarter Stadtdekan Søren Schwesig fünf gambianischen Flüchtlingen, deren Asylanträge in Italien abgelehnt worden waren. Er gab den jungen Männern seine Telefonnummer und sagte ihnen seine Unterstützung zu - für den Fall, dass sie es nach Stuttgart schaffen würden. Nun leben vier von ihnen in einer Unterkunft in Stuttgart-Zuffenhausen, der fünfte wurde nach Italien rücküberstellt. Alle vier Männer absolvieren derzeit ein Berufsvorbereitungsjahr und hoffen, anschließend eine Ausbildung machen zu können. Aufgrund der Dublin III-Verordnung sind ihre Chancen, langfristig in Deutschland bleiben zu können, jedoch leider eher gering. Die Hoffnung haben Søren Schwesig und die vier Männer aus Gambia aber noch lange nicht aufgegeben.

Bürgermedaille der Stadt Offenburg geht an den Arbeitskreis Asyl

Beim Neujahrsempfang verlieh der Oberbürgermeister der Stadt Offenburg neben zwei anderen Initiativen auch dem Ökumenischen Arbeitskreis Asyl die Bürgermedaille "für hervorragende bürgerliche Mitwirkung". Der seit über 30 Jahren bestehenden Initiative gehören derzeit 45 Mitglieder an.

Oberbürgermeister von Weil am Rhein fordert Bürger/innen zu Engagement für Flüchtlinge auf

"Bitte, reichen Sie hierzu Ihre Hand" - So lauteten die Worte von Oberbürgermeister Diez, als er beim Neujahrsempfang die Bürger/innen von Weil am Rhein dazu aufforderte, einen Unterstützerkreis für Flüchtlinge zu gründen. Interessierte Personen sollen sich unter der Telefonnummer 07621 704-105 an Frau Annette Huber wenden.

Winterfest für Flüchtlinge in Münsingen

Am 6. Januar fand ein nachträgliches Weihnachtsfest für die in und um Münsingen lebenden Flüchtlinge statt. Der örtliche Arbeitskreis Asyl, der die Veranstaltung organisiert hatte, wollte die Asylsuchenden damit willkommen heißen und Ihnen einen Eindruck vom Weihnachtsfest in Deutschland vermitteln. Bei Musik und Buffet gab es reichlich Gelegenheit zu Austausch und gegenseitigem Kennenlernen.

Engagierte im Sillenbucher Freundeskreises für Flüchtlinge

Ariane Müller-Ressing und Irmgard Schöttle vom Freundeskreis für Flüchtlinge in Sillenbuch wurden im Jahresrückblick der Stuttgarter Zeitung vorgestellt. Die beiden Frauen engagieren sich seit Jahren im Stuttgarter Stadtteil Sillenbuch für Flüchtlinge.

Foto: Stuttgarter Zeitung

Stuttgarter Ehrenamtliche erhält Verdienstmedaille des Bundes

Brigitte Hahn hat auf Vorschlag des Ministerpräsidenten die Verdienstmedaille des Bundes erhalten. Die 77-Jährige engagiert  sich seit 14 Jahren für Asylsuchende im Stuttgarter Süden.

Freundeskreis Asyl in Rheinfelden erhält den Bürgerpreis

Die Bürgerstiftung hat dem Freundeskreis Asyl in Rheinfelden den mit 2500 Euro dotierten Bürgerpreis für "beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement" verliehen. Rund 30 Aktive engagieren sich regelmäßig beim 2006 gegründeten Arbeitskreis.

500 Euro für die Flüchtlingsarbeit in Buckenweiler

Weihnachtsspende des Ministerpräsidenten

Ministerpräsident Kretschmann ließ dem Ortsteil Buckenweiler der Gemeinde Fichtenau 500 Euro zur Unterstützung der örtlichen Flüchtlingsarbeit zukommen. Damit würdigte er das bürgerschaftliche Engagement der 66 Buckenweiler, welche die 57 ihnen anvertrauten Asylsuchenden bei Ihrer Integration unterstützen.