Flüchtlingsarbeit BW - landesweit

"Wir möchten nicht in das Elend nach Italien abgeschoben werden, sondern in Deutschland bleiben"

Hilferuf aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen

In den vergangenen Wochen ist es ruhiger geworden um die Erstaufnahmeeinrichtung in Ellwangen, die noch Anfang Mai im Zentrum der medialen und politischen Öffentlichkeit gestanden hatte. Jetzt haben sich Bewohner*innen der Einrichtung zu Wort gemeldet. Sie berichten von ihrer Angst vor Abschiebung nach Italien, wo ihnen Perspektivlosigkeit droht. Wir dokumentieren hier ihren Aufruf.

Landesweite Demonstration am 13. Oktober 2018 in Karlsruhe – Asylrecht verteidigen!

Aufruf gegen Hetze, Entrechtung und Gesetzesverschärfungen kann jetzt unterzeichnet werden

Das Antira-Netzwerk Baden-Württemberg ruft zu einer landesweiten Demonstration am 13. Oktober in Karlsruhe auf. Der Aufruf wird auch vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg unterstützt. Gruppen und Initiativen, die sich dem Aufruf anschließen wollen, können sich bei die Initiator*innen melden.

Für den Erhalt von "SWR News for Refugees"

Erfolgreiches Medienangebot für Geflüchtete soll zum Monatsende eingestellt werden

"SWR News for Refugees", das mehrsprachige Medienangebot des Südwestrundfunks für Geflüchtete, soll zum 30. Juni eingestellt werden. Begründet wird dieser Schritt mit den sinkenden Zuzugszahlen und dem Umstand, dass viele der 2015 oder 2016 nach Deutschland gekommenen Geflüchteten ausreichend Deutsch gelernt haben, um den regulären Angeboten des SWR folgen zu können. Dies ist aus Sicht des Flüchtlingsrats kein ausreichender Grund. Es ist kaum vorstellbar, dass die wichtigen und nützlichen Informationen für die Zielgruppe der Geflüchteten in den anderen Angeboten des SWR ausreichend Berücksichtigung finden werden. Deshalb fordert der Flüchtlingsrat in einem offenen Brief und einer Online-Petition den Erhalt von "SWR News for Refugees"

Unternehmen setzen sich für Bleiberecht ein

Über 80 Firmen unterstützen Initiative - Gespräch mit Innenminister Strobl

Über 80 Baden-Württembergische Firmen, darunter große und namhafte Unternehmen wie Vaude und Trigema, fordern ein Bleiberecht für berufstätige Geflüchtete. Hierzu hat es kürzlich ein Gespräch mit Innenminister Thomas Strobl gegeben. Dieser kündigte an, das Anliegen mit Bundesinnenminister Seehofer erörtern zu wollen.

Wie managt man Integration?

Informationen zum Integrationsmanagement

Unter dem Slogan „Integrationsmanagement“ existiert seit Kurzem (endlich) eine landesweite Finanzierung für hauptamtliche Stellen in der Anschlussunterbringung. Wie aber managt man Integration und welche Möglichkeiten haben die neuen Hauptamtlichen

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Spendenaufruf

Organisation einer Demonstration gambischer Geflüchteter

Ende letzten Jahres gab es die erste Demonstration des Bündnisses "No Deportation to the Gambia" von über 200 Gambier*innen in Stuttgart. Das Organisationsteam plant gerade eine weitere und größere Demo. Da viele Betroffene nur wenig Geld zu Verfügung haben, rufen wir dazu auf das Netzwerk mit einer Spende für Fahrtkosten zu unterstützen. Damit ermöglichen Sie es Gambier*innen aus unterschiedlichen Orten zur Organisation der nächsten Demonstration zusammen zu kommen.

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Die Flüchtlingsprojekte von Kubus e.V. und der Türkischen Gemeinde BW stellen sich vor

Kubus e.V. und die Türkische Gemeinde BW führen u.a. vier Projekte für und mit Geflüchteten durch, bei denen man sich auch engagieren kann: das Neu-InländerInnenparlament, Hope on the air, Patenschaftsprojekt, Botschaft für Flüchtlinge. Weitere Informationen zu den einzelnen Projekten finden Sie im Folgenden:

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Unterstützung für „Yezidische Jungs in BW“

Junge Männer aus dem Aufnahmeprogramm Nordirak sollen begleitet werden

Das Modellprojekt „Yezidische Jungs in BW“ sucht Unterstützung für die Begleitung junger Yeziden, die mit dem Aufnahmeprogramm des Landes nach Baden-Württemberg gekommen sind. Gesucht werden Männer, die für die jungen Yeziden, dessen Väter in vielen Fällen vom IS ermordet wurden, als positive männliche Bezugspersonen fungieren können. Im Rahmen einer Fortbildung werden die Interessenten auf diese Aufgabe vorbereitet.

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Standards und Rolle einer professionellen Sozialarbeit

Leider haben sich bisher im Diskurs und den Aufgabenstellungen relativ wenige klare Standards und Mindestanforderungen an Flüchtlingssozialarbeiter*innen entwickelt. Dies macht es häufig schwer, das eigene Arbeitsfeld klarer zu benennen und auch gegenüber anderen Arbeitsfeldern (inner- und außerhalb der Sozialarbeit) abzugrenzen. Wir verweisen hier auf zwei Broschüren, die sich dem Thema "Standards und Rolle einer professionellen Sozialarbeit" gewidmet haben:

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Vorgaben zur besonderen Schweigepflicht für Sozialarbeiter*innen

Sozialarbeiter*innen unterliegen einer besonderen Schweigepflichtvorschrift. So regelt § 203 Strafgesetzbuch (StgB): „Wer unbefugt ein fremdes Geheimnis, namentlich ein zum persönlichen Lebensbereich gehörendes Geheimnis (…) offenbart, das ihm als (…) 6. staatlich anerkanntem Sozialarbeiter oder staatlich anerkanntem Sozialpädagogen (…) anvertraut worden oder sonst bekanntgeworden ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.“

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