Flüchtlingsarbeit BW - landesweit

Wissenschaftsministerium legt Studienförderprogramm für syrische Flüchtlinge auf

Mit Hilfe eines Stipendienprogramms will das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg jährlich 50 syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen die Aufnahme oder Fortführung eines Studiums an einer baden-württembergischen Hochschule ermöglichen. Dazu stellt das Land in den Jahren 2015/2016 jeweils 1,65 Mio. € zur Verfügung. Bis zum 20. März 2015 soll das Programm ausgeschrieben werden. Interessierte können sich im Anschluss online über das Bewerbungsportal des DAAD bewerben. Die Unterstützung umfasst auch den vorbereitenden Besuch von Sprachkursen oder eines Studienkollegs. Für Traumatisierte enthält die Förderung zusätzlich ein psychosoziales Begleitprogramm.

Für bereits in Baden-Württemberg Studierende aus den Krisengebieten soll zudem ein Notfonds eingerichtet werden, um in finanziellen Notsituationen Hilfe zu leisten. Informationen dazu sind bei der jeweiligen Hochschulverwaltung erhältlich.

Projektwettbewerb KINDERrechte für KINDERflüchtlinge

Mit bis zu 8.000 € fördert die Kinderrechtsorganisation Save the Children Deutschland e.V. Projekte, die in Deutschland mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten und sie in ihren Kinderrechten stärken. Interessierte Organisationen und Initiativen können sich noch bis zum 31.03.2015 bewerben.

"Menschen und ihre Geschichte gesucht"

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat einen Schreibwettbewerb gestartet, bei dem (Zweier-)Teams aus Einheimischen und MigratInnen gesucht werden, die zueinander gefunden haben. Nähere Informationen finden Sie in der Ausschreibung (PDF) oder auf www.drs.de/initiativen/themenwoche.html

Projektausschreibung „Pädagogische Freizeitangebote für Kinder mit Fluchterfahrung“

Die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg hat zusammen mit der Heidehof-Stiftung ein Programm für Projekte mit Flüchtlingskindern ausgeschrieben. Im Rahmen des Programms werden innovative pädagogisch betreute Freizeitangebote gefördert, die auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Fluchterfahrung eingehen.
An der Ausschreibung teilnehmen können gemeinnützige Körperschaften (z.B. Vereine, Stiftungen, gemeinnützige GmbH) bzw. öffentlich rechtliche Körperschaften. Gewünscht wird die Teilnahme von ehrenamtlich Engagierten. Anträge in diesem Programm können bis 30. April 2015 eingereicht werden.

Neue Außenstelle von Refugio in Tübingen

In Baden-Württemberg gibt es jetzt sechs psychosoziale Zentren für traumatisierte Flüchtlinge und Folteropfer. Ende Januar wurde in Tübingen eine Außenstelle von Refugio Stuttgart eröffnet. Das Zentrum, in dem zunächst ein Psychtherapeutin und ein Sozialpädagoge beschäftigt sind, wird finanziell u.a. von der Diözese Rottenburg Stuttgart gefördert. Die Refugio  Regionalstelle Tübingen wird für PatientInnen aus der Region Neckar-Alb und Schwarzwald zuständig sein.

Psychologische Betreuung von Flüchtlingen in Baden-Württemberg

Gemäß der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der CDU (LT-Drs. 15/6028) wird die psychologische Betreuung von Flüchtlingen von den sozialpsychiatrischen Diensten der Stadt- und Landkreise sowie von den fünf psychosozialen Zentren in Baden-Württemberg geleistet. Den Flüchtlingssozialarbeitern in den Erstaufnahmestellen und Unterkünften obliegt im Rahmen des Flüchtlingsaufnahmegesetzes die Identifizierung behandlungsbedürftiger Personen.

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Landesregierung dankt Bürgern für Engagement für Flüchtlinge

Mit einem Empfang im Neuen Schloss in Stuttgart am 31. Januar hat sich die Landesregierung bei den vielen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in der Flüchtlingsarbeit in Baden-Württemberg bedankt.

Wir treten ein! Für Flüchtlingsschutz. Gegen Dublin III.

Kampagne gegen innereuropäische Abschiebungen

Im Rahmen der Dublin-Verordnung werden viele Flüchtlinge in Europa wie Stückgut hin- und hergeschoben, in Haft genommen oder landen obdachlos auf der Straße. Das Dublin-System ist unsolidarisch, es funktioniert nach dem St.Florians-Prinzip. Doch dagegen regt sich immer mehr Widerstand. Pro Asyl hat Anfang 2015 die Kampagne „Wir treten ein“ gestartet. Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg schließt sich dieser Kampagne an und verstärkt im Jahr 2015 sein Engagement gegen das Hin- und Hergeschiebe von Flüchtlingen nach der Dublin-Verordnung.

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Ellwangen zeigte Flagge

Rund 1000 Menschen schlossen sich dem Solidaritätszug für Flüchtlinge am 24. Januar an

Unter dem Motto "Ellwangen zeigt Flagge - Für eine Zukunft geflüchteter Menschen in Solidarität und Gerechtigkeit" gingen am 24. Januar ca. 1000 Menschen aus dem Ostalbkreis auf die Straße. Oberbürgermeister Karl Hilsenbeck sah in der friedlichen Demonstration ein starkes Signal dafür, dass Flüchtlinge in der 25.000-Einwohner-Stadt willkommen sind. Ab dem Frühjahr sollen in der neuen Erstaufnahmestelle in der Reinhardt-Kaserne ca. 1000 Asylsuchende untergebracht werden.

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Landesfrauenrat fordert Willkommenskultur für weibliche Flüchtlinge

Auch der Landesfrauenrat mischt sich seit kurzem in die Flüchtlingspolitik ein. In einem Brief an den Flüchtlingsrat bekundete das frauenpolitische Netzwerk Unterstützung für die Forderungen, die der Flüchtlingsrat anlässlich des Flüchtlingsgipfels am 13. Oktober erhob, forderte den Flüchtlingsrat aber gleichzeitig auf, sich sichtbarer und umfangreicher für die spezifische Zielgruppe der Mädchen und Frauen unter den Flüchtlingen einzusetzen.