Flüchtlingsarbeit BW - landesweit

"Platz für ASYL in EUROPA"

Kampagne des Diakonischen Werks Württemberg zur Europawahl und zum Weltflüchtlingstag 2019

Mit der Kampagne "Platz für ASYL in EUROPA" zeigt das Diakonische Werk Württemberg: Das Recht auf Asyl hat einen Platz in Europa! Eine Installation mit vielen Stühlen macht deutlich, dass in Deutschland und Europa Platz ist für Menschen, die vor Verfolgung und Elend fliehen. Mindestens 400 dieser "Asylstühle" sollen auf einer Veranstaltung am 15. Mai  zentral in Stuttgart ausgestellt werden. Zum Tag des Flüchtlings am 20. Juni gehen die Stühle dann zurück in die Herkunftsorte und können dort mit einer lokalen Aktion verbunden werden.

Hotline und Schulungen zum Thema "Besonders Schutzbedürftige"

Angebot der Türkischen Gemeinde BW im Rahmen des Projekts "Welcome2BW"

Die Türkische Gemeinde Baden-Württemberg (tgbw) führt im Rahmen des Projekts "Welcome2bw" Schulungen zum Thema „Geflüchtete mit besonderem Schutzbedarf“ durch. Schwerpunkte dabei sind besondere Bedürfnisse auf Grund von unterschiedlicher sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität sowie von gesundheitlichen Beeinträchtigungen und Behinderungen. Die Schulungen richten sich an hauptamtliche Unterstützer*innen von Geflüchteten und haupt- und ehrenamtliche Sprachmittler*innen. Es wurde eine Beratungshotline eingerichtet, an die sich haupt- und ehrenamtliche Helfer*innen von Geflüchteten wenden können, wenn sie Fragen und Unterstützungsbedarf bezüglich der Themen Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität sowie bezüglich Behinderung und chronische gesundheitliche Einschränkung haben.“

Hotline:  Tel.: +49 711 888999-13

„IDENTITY - Kunst sucht Heimat“

Ausstellung im Schloss Untergröningen bis 27. Januar verlängert

Die Ausstellung "IDENTITY - Kunst such Heimat" des Kunstvereins KISS im Schloss Untergröningen in Abtsgmünd (Ostalbkreis) wird aufgrund der großen Nachfrage bis zum 27. Januar verlängert. Die große Ausstellung auf 1000 Quadratmetern mit Flüchtlingsboot, UNHCR-Flüchtlingszelt, Container, Gefängnis, Luftschutzraum, Trümmerstadt und Werken von Künstler*innen mit Fluchterfahrung macht Flucht für die Besucher*innen greifbarer. Es geht um Krieg, Vertreibung, Flucht und Trauma. "IDENTITY" macht betroffen und informiert. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit unter anderem mit der UNO-Flüchtlingshilfe, SeaWatch, Mimycri Berlin, Amnesty International, der LEA Ellwangen und dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg und ist eingebunden in das Rahmenprogramm des Jubiläums „30 Jahre Flüchtlingsrat Baden-Württemberg“.

Weiterlesen …

Benefiz-Jahreskalender und Gospel-CD des Afrikahilfe-Vereins OLILEANYA e.V.

Weihnachtsgeschenkidee zugunsten von Kindern und Jugendlichen in Nigeria

Gabriele Ayivi (früher Tübingen/Oberndorf/Zimmern o.R.) leitet seit fünf Jahren ein Heim für hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche in Südost-Nigeria. Die 71-jährige Ehrenamts-Preisträgerin des Landes Baden-Württemberg, die viele Jahre im Vorstand des Flüchtlingssrats aktiv war, setzt sich mit anhaltender Energie dafür ein, dass "ihre" Kinder eine Zukunftsperspektive im eigenen Land erhalten. Zur Unterstützung dieses Anliegens gibt es wieder einen Jahreskalender  des Rottweiler Afrikahilfe-Vereins OLILEANYA e.V. - sowie eine ganz neue Gospel-CD aus dem Umfeld des Projektes in Nigeria. Kalender und  CD kosten jeweils zwölf Euro und sind in der Musikbox Rottweil (Hauptstraße 47) erhältlich. Bestellungen sind auch telefonisch unter der 0741 - 4 22 67 oder per Email an info@musikbox-rottweil.de erhältlich.

Initiativen wehren sich gegen Stimmungsmache und Instrumentalisierung

Tübinger und Freiburger Gruppen veröffentlichen Stellungnahmen

Die Vergewaltigung einer jungen Frau in Freiburg durch mehrere Männer hat zwei Wochen nach der Tat bundesweite Aufmerksamkeit erlangt, nachdem bekannt geworden ist, dass mehrere der Tatverdächtigen Personen mit Fluchthintergrund sind. Daraufhin gab es am Montag in Freiburg eine Demonstration der AFD. Der Grüne Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, hat gefordert "dass Polizei und Kommunen die Befugnis erhalten sollen, „gewaltbereite Asylbewerber“ in staatliche Landeseinrichtungen einzuweisen." Sowohl in Freiburg als auch in Tübingen haben sich Initiativen mit Stellungnahmen zum Thema zu Wort gemeldet.

Weiterlesen …

Rückblick: 2. Vernetzungstreffen Nordwürttemberg am 6. Oktober in Schwäbisch-Hall

Am 6. Oktober fand in der VHS Schwäbisch-Hall das zweite überregionale Vernetzungstreffen der Region Nordwürttemberg in Schwäbisch-Hall statt. 21 Personen aus unterschiedlichen Landkreisen des Regierungsbezirks Stuttgart diskutierten über aktuelle Themen der Flüchtlingsarbeit und tauschten sich über Aktionsideen aus. Eine Verstetigung des Austausches wurde gewünscht. Das nächste Treffen wird voraussichtlich im Herbst 2019 im Ostalbkreis stattfinden. Außerdem soll der Austausch über die Mailingliste nw-aktiv intensiviert werden. Engagierte aus dem Regierungsbezirk Stuttgart können sich über eine E-Mail an skiba@fluechtlingsrat-bw.de auf den Verteiler setzen lassen.

Flüchtlingsrat feierte 30-jähriges Bestehen

30 Jahre engagiert für eine menschliche Flüchtlingspolitik — unter diesem Motto hat der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg am 7. September 2018 seine Jubiläumsfeier im Stuttgarter Gewerkschaftshaus begangen. Rund 100 Mitglieder, Wegbegleiter*innen und Kooperationspartner*innen folgten der Einladung ins Stuttgarter Gewerkschaftshaus. Zu Beginn der Veranstaltung nahm Lucia Braß eine politische Einordnung vor und verwies auf die erfreulicherweise gestiegene Mitgliederzahl. In seiner Festrede blickte Bernd Mesovic von Pro Asyl auf die vergangenen 30 Jahre in der Flüchtlingspolitik und Flüchtlingsarbeit zurück und warb vor allem dafür, sich trotz der vielen Rückschläge nicht entmutigen zu lassen. Nachdem Sprecherrätin Ulrike Duchrow anhand von Fotos einige Stationen der letzten 30 Jahre geschildert hatte, gab es eine Gesprächsrunde mit verschiedenen „Generationen“ von Flüchtlingsrats-Mitgliedern. Zum Abschluss der Veranstaltung waren vier Personen mit Fluchthintergrund eingeladen, ihre Wünsche und Visionen für die nächsten 30 Jahre darzulegen. Unter Weiterlesen finden Sie einige Fotos der Veranstaltung.

Weiterlesen …

Landesweite Demonstration in Karlsruhe

Etwa 2000 Menschen haben am 13. Oktober 2018 in Karlsruhe friedlich "Gegen nationalistische und rassistische Hetze!" demonstriert. Die Demonstranten forderten: „Stoppt den Wettlauf zur Ausgrenzung und Entrechtung! Keine Abschiebungen! Gleiche Rechte und ein gutes Leben für Alle!“. Der Protest war gerichtet an die Landesregierung Baden-Württembergs und ihre Verwaltungen, insbesondere an das Regierungspräsidium Karlsruhe als der zentralen Ausländer- und Abschiebebehörde Baden-Württembergs. Rund 90 Gruppierungen hatten zu diesem Protest aufgerufen. 

Telefonische Beratung beim Flüchtlingsrat eingeschränkt

Telefonberatung künftig dreimal pro Woche

Aufgrund der Mittelkürzungen durch das Land Baden-Württemberg kann der Flüchtlingsrat dieses Jahr die Stellen von zwei Mitarbeiter*innen, die im vom Land geförderten Projekt "Aktiv für Flüchtlinge" beschäftigt waren und uns nun verlassen haben, nicht neu besetzen. Trotz unserer Anstrenungen, das Defizit durch Mehrarbeit auszugleichen, müssen wir akzeptieren, dass dieser Verlust an Kapazitäten nicht ohne Einschränkungen unseres Angebots verkraftet werden kann. Deshalb muss leider die Telefonberatung am Freitag entfallen. Sie erreichen uns künftig montags und donnerstags von 14 bis 17 und dienstags von 14 bis 19 Uhr, oder per Email an die Adresse info@fluechtlingsrat-bw.de

Mehrsprachige Werbung für landesweite Demonstration in Karlsruhe

Sprachnachrichten eignen sich für die Verbreitung unter Geflüchteten

Zur Werbung für die landesweite Demonstration am 13. Oktober in Karlsruhe gibt es kurze Sprachnachrichten in verschiedenen Sprachen, die über WhatsApp und ähnliche Dienste verbreitet werden sollen, um möglichst viele Geflüchtete zur Demo einzuladen. Bitte helfen Sie mit, diese Sprachnachrichten zu verbreiten!

Weiterlesen …