Flüchtlingsarbeit BW - Stadt- & Landkreise

Initiative Solidarity City in Freiburg - eine Zwischenbilanz

Die Idee einer Solidarity City gibt es seit den 80er Jahren. Ziel ist es, Menschen auf kommunaler Ebene in ihren elementaren Rechten, z.B. auf Bildung, medizinische Versorgung, Wohnen, Arbeit und Ernährung zu unterstützen und zu schützen. Betroffen sind insbesondere davon auch Geflüchtete und Migrant*innen. So sammelt man in Freiburg für die kleine italienische Gemeinde Riace, die zum Vorbild bei der Aufnahme von Geflüchteten in Europa geworden ist. Nach zwei Jahren soll nun das bereits existierende Engagement in Freiburg sichtbar gemacht und festgestellt werden, ob Ideen der Solidarity City in Freiburg anerkannt und in die städtische Kommunalpolitik implementiert werden können. Weitere Informationen gibt es hier.

We are students - Veranstaltungen im Sommersemester 2019

Auch in diesem Jahr bietet "We are students", eine studentische Initiative an der Hochschule Mannheim, wieder zahlreiche Veranstaltungen zu interkulturellem Austausch und Begegnungen an. Ziel ist es, Studierende an der Universität, Geflüchtete und andere Interessierte zusammenzubringen.

Solidarity City Freiburg sammelt für Riace

Neue Stiftung soll solidarische Gemeinde in Italien helfen

„Es war der Wind, der vor 20 Jahren ein Boot mit kurdischen Flüchtlingen an den Strand von Riace trieb. Das war der Anfang unseres Projekts“, so Mimmo Lucano, ehemaliger Bürgermeister von Riace, der süditalienischen Gemeinde, die bei der Aufnahme von Geflüchteten zeigt, wie Europa auch sein könnte: offen, inklusiv, solidarisch. Mit der Gründung der Stiftung „È stato il vento“ (Es war der Wind) soll das Modell Riace auch in Zukunft bestehen und weiter entwickelt werden, obwohl die aktuelle rechte Regierung in Rom der Kommune den Geldhahn zudrehen will.
Die Initiative Solidarity City Freiburg unterstützt die Gründung der partizipativen Stiftung und sammelt Spenden für sie. Weitere Informationen und Spendenkonto unter dem folgenden Link:

Registrierungsaktion - Auf der Suche nach Stammzellenspender*innen

Freitag, 08.02.2019, ab 14 Uhr im Gemeinschaftsraum, Nordbahnhofstr. 161c, 70191 Stuttgart

Am 08.02.2019 lädt die AGDW zu einer Registrierungsaktion zum/zur Stammenzellenspender*in in der Gemeinschaftsunterkunft in der Nordbahnhofstraße in Stuttgart ein - aus gegebenem Anlass. Unter anderem benötigt der fünfjährige Obae eine Stammzellentransplantation. Da die Wahrscheinlichkeit eines Treffers höher ist, wenn die Personen aus derselben Region kommen, bitten wir Sie, die Veranstaltungseinladung auch unter Geflüchteten weiterzuverbreiten. In der Hoffnung noch weitere potentielle Spender*innen zu finden, sind natürlich auch Menschen aus Deutschland und aller Welt herzlich willkommen. Zunächst werden mithilfe von Dolmetscher*innen einige Informationen über die Krankheiten, die Registrierung, die Spende und den Ablauf gegeben. Anschließend kann man sich als Spender*in für die Datei registrieren lassen.

"Hand in Hand - Fellbach ist bunt"

Der Freundeskreis-Asyl Fellbach hat den Film "Hand in Hand - Fellbach ist bunt" gedreht, um in der Bevölkerung für mehr freiwilliges Engagement für Geflüchtete zu werben.

Wer ihn sehen und sich zu ähnlichen Projekten oder zu ehrenamtlichem Engagement inspirieren lassen möchte, folge dem Link:

Resolution "Save Me Mannheim"

Anlässlich einer öffentlichen Fachkonferenz am 17.10.2018 mit Prof. Dr. Gesine Schwan zum Thema "Die Stadt - Ort der Zuflucht und Integration" wurde mit dem Publikum einstimmig eine Resolution verabschiedet und an den Gemeinderat und die Verwaltung Mannheims geschickt. In der Resolution wird gefordert, Mannheim solle sich dem Beispiel anderer Städte wie Köln, Düsseldorf und Bonn anschließen, zum "sicheren Hafen" werden und offensiv die Aufnahme von Geflüchteten angehen.

Petition Konstanzer Seebrücke

Die Initiative Konstanzer Seebrücke appelliert an die Stadt Konstanz, sich als „Sicheren Hafen" zu erklären und hierin dem Beispiel der Städte Düsseldorf, Köln, Bonn u.a. zu folgen, die geflüchtete Menschen aus der Seenotrettung über den bisherigen Verteilschlüssel hinaus aufnehmen möchten. Unter dem folgenden Link können Sie die Petition unterschreiben:

 

Stuttgarter Appell: Für Seenotrettung und einen sicheren Hafen

Bürger*innen von Stuttgart haben einen Appell an Oberbürgermeister Kuhn gerichtet, sich aktiv für Seenotrettung und für die Aufnahme von geretteten Flüchtlinge aus dem Mittelmeer einzusetzen.

Stuttgarter Projekt zur Arbeitsmarktintegration sucht Verstärkung

Aufruf der Integrationshilfe Stuttgart-Sillenbuch

Die Integrationshilfe Sillenbuch bietet seit März 2017 in der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft an der Gorch-Fock-Straße 32 (GF 32) in Sillenbuch berufsbezogene Förderung und Begleitung hier lebender Geflüchteter. Überwiegend durch Ehrenamtliche werden Einzelberatungen, EDV-Schulungen und Deutschunterricht zur Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt durchgeführt. Dies geschieht in offenen Sprechstunden am Mittwochnachmittag und Donnerstagvormittag sowie in intensiven Einzelberatungen nach verbindlicher Terminvereinbarung. Für diese Aufgaben sucht die Integrationshilfe Sillenbuch noch ehrenamtliche Unterstützer*innen. Interessierte können sich an Susann Bänder und Constanze Nusser via eMail an beruf@integrationshilfe-gf32.de wenden.

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"Ankunft Stuttgart" gestartet

Neues Projekt des Katholischen Bildungswerks Stuttgart

Das Katholische Bildungswerk Stuttgart hat ein neues Projekt mit dem Namen "Ankunft Stuttgart" ins Leben gerufen. Es geht um einen Lernort für Geflüchtete, Möglichkeiten der Vernetzung und Unterstützung und um die Durchführung von Veranstaltungen. Beispielsweise wird montags beim Sprachtreff gemeinsam Deutsch geübt.