Flüchtlingsarbeit BW - überregional

Vom Willkommen zum Ankommen und Bleiben

Dokumentation des Projekts "Welcome" zum Thema "Willkommenskultur"

Im Rahmen des Projekts „Welcome – Willkommen in Baden-Württemberg“, den der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg zusammen mit dem Menschenrechtszentrum Karlsruhe und den Diakonischen Werken Ortenau, Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach umgesetzt hat, ist eine Dokumentation zum Thema „Willkommenskultur“ entstanden. 

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Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg bietet Praktikumsstellen in der Geschäftsstelle in Stuttgart an

Rahmenbedingungen:

  • frühest möglicher Startpunkt: 1. August 2018
  • maximale Dauer: 3 Monate
  • Aufwandsentschädigung: 300€ / Monat

Weitere Informationen:

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Aufruf: Solidarität statt Heimat

Der Aufruf "Solidarität statt Heimat" von medico international, dem Netzwerk Krititische Migrations- und Grenzregimeforschung und dem ISM, bezieht Stellung gegen die öffentliche Hetze gegen Geflüchtete, Migrant*innen und zivilgesellschaftliche Unterstützer*innen. In dem Aufruf heißt es unter anderem: „Vom 'gefährdeten Rechtsstaat' in Ellwangen über die 'Anti-Abschiebe-Industrie', vom 'BAMF-Skandal' über 'Asylschmarotzer', von der 'Islamisierung' bis zu den 'Gefährdern'. Wir erleben seit Monaten eine unerträgliche öffentliche Schmutzkampagne, einen regelrechten Überbietungswettbewerb der Hetze gegen Geflüchtete und Migrant*innen, aber auch gegen die solidarischen Milieus dieser Gesellschaft. Nennen wir das Problem beim Namen. Es heißt nicht Migration. Es heißt Rassismus."

Mission Lifeline: Offener Brief an den Innenminister - "Wir retten Leben, wen retten Sie?"

Das Rettungsschiff der Dresdner Seenotrettungsmission "Lifeline" ist am 27. Juni nach sechstägiger Blockade im Mittelmeer mit 230 Flüchtlingen in den Hafen von Valleta in Malta eingelaufen. Bereichten zufolge hat Innenminister Seehofer in einer nicht-öffentlichen Sitzung gesagt, die Crew des Seenotrettungsschiffes müsse zur Rechenschaft gezogen werden. In einem Offenen Brief wehrt sich "Lifeline" gegen die Vorwürfe und kritisiert die Haltung des Innenministers in der Flüchtlingspolitik.

UNHCR: The Community Map

Der UNHCR hat am 20. Juni zum Tag des Flüchtlings eine interaktive Weltkarte von Initiativen veröffentlicht, die sich für Geflüchtete einsetzen. Aktuell sind zwei Initiativen aus Baden-Württemberg mit aufgeführt. Weitere Initiativen können sich gerne eintragen.

Förderprogramm für Projekte mit Flüchtlingsfrauen

Das Frauen iD Projekt vom Paritätischen Bildungswerk Bundesverband e.V. fördert bis Oktober 2018 kulturell künstlerisch niedrigschwellige Projekte von/mit/für geflüchtete/n Frauen zwischen 18 und 26 Jahren. Neben weiblichen Honorarkräften, Sachkosten, Aufwandsentschädigungen können auch Sprachmittlerinnen und Kinderbetreuerinnen gefördert werden. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Einrichtungen, die Erfahrung in der Abrechnung von öffentlichen Geldern haben. Anträge können jederzeit eingereicht werden, die Projekte müssen bis zum 01.10.2018 abgeschlossen sein. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Paritätischen Bildungswerk.

 

 

„Willkommen bei Freunden“-App vernetzt Initiativen und Helfer*innen

"Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge" hat eine App entwickelt, die Initiativen und freiwillige Helfer*innen miteinander verbindet. Initiativen können angeben, in welchen Bereichen sie Unterstützung benötigen und ehrenamtliche Helfer*innen können sich über die App nach Initiativen in ihrer Nähe informieren und ihre Hilfe anbieten. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage von "Willkommen bei Freunden".

"Integration durch Engagement"

Studie zu ehrenamtlichem Engagement für Geflüchtete

Eine Studie mit dem Titel "Integration durch Engagement“ untersucht, wie ehrenamtliche Hilfen die Integration und Partizipation von Geflüchteten unterstützen, welche Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement im Flüchtlingsbereich vorliegen müssen und welche Probleme und Herausforderungen das Arbeitsfeld prägen. Für die Praxis der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit bietet die Studie zahlreiche Reflexionsanstöße und Impulse.

IOM bietet telefonische Beratung zum Familiennachzug an

Das Familienunterstützungsprogramm der IOM ist nun auch in Deutschland telefonisch erreichbar, um syrische und irakische Familien beim Familiennachzug nach Deutschland zu unterstützen. Die Nummer lautet ++49 151 / 176 604 42.

Appell „Menschenrecht auf Familienzusammenführung einhalten“ unterstützen!

Bis zum 16. März 2018 ist per Gesetz der Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten ausgesetzt. Von FDP über Unionsparteien bis zur AfD gibt es Bestrebungen, diese gegen Grundgesetz und internationale Abkommen verstoßende Regelung zu verlängern. Damit das nicht passiert und um dem Recht auf Familiennachzug Nachdruck zu verleihen, fordert der Flüchtlingsrat Niedersachsen gemeinsam mit anderen niedersächsischen Initiativen und Organisationen dazu auf, den Appell „Menschenrecht auf Familienzusammenführung einhalten“ zu unterzeichnen. Initiativen, Unterstützer*innengruppen, Vereine und Organisationen (keine Privatpersonen) können den Appell bis zum 14. Januar 2018 durch eine Mail an SW@Nds-Fluerat.org unterzeichnen.