Flüchtlingsarbeit BW - überregional

„Die Fluchtursachen bekämpfen – nicht die Flüchtlinge“

Offener Brief an Minister, Behörden und Abgeordnete

„Die Fluchtursachen bekämpfen – nicht die Flüchtlinge“ – dies setzt ein „Offener Brief“ den Intentionen von Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl entgegen, die „Schlagzahl“ bei der Abschiebung von gambischen Geflüchteten deutlich zu erhöhen. Der Offene Brief wurde jetzt im Gambia-Helfernetz veröffentlicht, einem E-Mail-Netzwerk von über 400 haupt- und ehrenamtlichen Unterstützern von gambischen Geflüchteten. Er wird jetzt von vielen Mitgliedern und Hilfsorganisationen im Netzwerk persönlich an Minister, Behörden und Abgeordnete in Baden-Württemberg versandt. 

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Initiative für Bleiberecht gestartet

AK Asyl Kernen schreibt an Bundestagsabgeordnete

Der AK Asyl Kernen hat seine lokalen Bundestagsabgeordneten angeschrieben mit der Bitte, sich für ein Bleiberecht für gut integrierte Geduldete einzusetzen. Die Aktiven hoffen, dass viele andere Initiativen und lokale Gruppen auf ähnlicher Weise öffentlich ihre Stimme erheben werden, gerade angesichts der laufenden Erarbeitung eines "Fachkräfteeinwanderungsgesetzes", damit dieses auch eine echte Perspektive für berufstätige Geduldete eröffnet.

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Stellenausschreibung TGBW

Die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. sucht ab sofort eine/einen Projektleiterin/Projektleiter und Stabstelle Diversity mit einem Stellenumfang von 75% in unserer Geschäftsstelle in Stuttgart-West. Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 31.12.2019. Für mehr Informationen folgen Sie bitte dem Link.

Stellenausschreibung Kubus e.V.

Der Kubus e.V. sucht ab sofort eine/einen bilanzsichere Buchhalterin/ bilanzsicheren Buchhalter mit einem Stellenumfang von 50 - 100% in Stuttgart-West. Die Stelle ist zunächst bis zum 30.06.2020 befristet.

#NichtMeineLager - Gegen die Entrechtung schutzsuchender Menschen

"AnkER-Zentren", "Transitzentren", "Transitzonen", "Hotspots", "kontrollierte Zentren", "Auschiffungsplattformen", "libysche Gefangenenlager", "Rückkehrzentren" - die Namen der Lager und Haftzentren für Schutzsuchende, die existieren oder die schon erdacht oder geplant wurden, sind vielfältig. Ebenso vielfältig sind die konkreten Lebensumstände der Geflüchteten und Migrant*innen, die in diesen Zentren inhaftiert oder festgesetzt sind. Für alle Lager gilt jedoch: sie sind Orte der Kontrolle, der Stigmatisierung, der Entwürdigung, der Entrechtung und der Gewalt. Sie dienen der Abschreckung und der Abwehr von Asylsuchenden. Unter dem Titel #NichtMeineLager ruft PRO ASYL zum Protest gegen die Lagerunterbringung auf: "Schutzsuchende Menschen werden in Lagern und Haftzentren ihrer Würde und häufig auch ihrer Rechte beraubt. Dies sind nicht meine Lager: Ich fordere Deutschland und die EU dazu auf, die Politik der Inhaftierung und Festsetzung als Maßnahmen zur Abschreckung und Abwehr von Flüchtlingen zu beenden. Der Zugang zu Schutz und das Recht auf Asyl müssen gesichert sein. Die Menschenrechte sind unantastbar!" Auf der Homepage von PRO ASYL können Sie sich weiter über die Initiative informieren und/oder den Aufruf unterschreiben.

Günter Jung mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Ehrung für jahrzehntelanges Engagement

Staatsrätin Gisela Erler hat Günter Jung aus Reutlingen das Bundesverdienstkreuz überreicht und seinen jahrzehntelangen Einsatz für soziale und gesellschaftliche Belange, insbesondere in der ehrenamtlichen Asylarbeit, gewürdigt. Günter Jung ist Mitbegründer des Reutlinger Asylcafés und auch langjähriges Mitglied im Flüchtlingsrat Baden-Württemberg. 

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Lesbos: Dringender Spendenaufruf für Rechtsberatung von Flüchtlinge

Die kostenlose Rechtsberatung auf Lesbos ist mehr denn je auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Bis Ende Mai 2018 kamen mehr als viermal so viele Menschen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres an. Entsprechend steigt der Bedarf an kostenloser Rechtsberatung. Sie wird getragen von European Lawyers in Lesvos, einer gemeinnützigen Organisation, die in den letzten beiden Jahren über 7.570 Menschen ohne weitere Aufwendungen beraten hat.

Broschüre "Digital Streetwork - Soziale Medien in der Asyl- und Migrationsberatung"

Viele Geflüchtete nutzen intensiv soziale Medien, um sich über die für sie relevanten Fragen zu informieren — das Spektrum der Themen reicht von Wohnungs- und Jobsuche bis zum Ablauf des Asylverfahrens. Dabei birgt die Nutzung sozialer Medien durchaus Chancen, aber auch die Gefahr, dass sich Halbwissen und Falschinformationen schnell verbreiten .Die Asyl- und Migrationsberatung steht daher zunehmend vor der Frage, wie zuverlässige Informationen und seriöse Unterstützung im Internet und insbesondere in sozialen Medien angeboten werden können. Die Broschüre, die auch als Beilage zum Asylmagazin 7–8/2018 erschienen ist, stellt Ansätze vor, die die Chancen und die Grenzen der Informationsvermittlung im Internet verdeutlichen.

Offener Brief des Deutschen Frauenrats und und der Landesfrauenräte an den Bundesinnenminister Seehofer

Der Deutsche Frauenrat und die Landesfrauenräte der Bundesländer äußern in einem offenen Brief an den Bundesinnenminister Horst Seehofer ihre Besorgnis über die Situation besonders vulnerabler und schutzbedürtiger Personen in sogenannten Ankerzentren. Zu diesen Personen zählen Frauen (insbesondere vor und nach einer Entbindung) und Kinder, LSBTIQ-Geflüchtete, sowie geflohene Menschen mit Behinderung und Geflüchtete, die geschlechtsspezifische Gewalt erfahren haben.
Die Frauenräte forden, gewisse Mindeststandards (wie sie vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend formuliert wurden) zum Schutz dieser Personen unbedingt auch in Ankerzentren einzuhalten.

Umfrage zur Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland

Auswertung der letztjährigen Umfrage findet sich hier

Auch in diesem Jahr führt der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. eine Online-Umfrage durch, die sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Pflegeeltern, Beratende und weitere Personen richtet, die mit unbegleiteten minderjährigen und jungen erwachsenen Geflüchteten in Kontakt stehen.
Die Umfrage hat das Ziel, gute Praxis und bestehende Probleme zu identifizieren und über einen langfristigen Zeitraum Veränderungen in der Situation von jungen Geflüchteten und den Fachkräften, die mit ihnen zusammenarbeiten, abzubilden. Die Teilnahme an der Umfrage ist bis zum 07.10.2018 möglich.

Und hier finden Sie die Auswertung der letztjährigen Umfrage: