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Umfrage für Dolmetscher*innen

Psychologiestudent untersucht Sekundäre Traumatisierung

Ein Psychologiestudent der Universität Hildesheim beschäftigt sich im Rahmen seiner Bachelorarbeit mit dem Thema "Sekundäre Traumatisierung bei Dolmetscher*innen“ und führe hierzu eine Studie durch. Hierfür hofft er auf eine möglichst zahlreiche Teilnahme von Dolmetscher*innen.

Seit längeren ist bekannt, dass Erzählungen von traumatischen Erlebnissen ebenfalls auf Seiten des Zuhörerenden zu psychischen Belastungen führen kann und PTBS-ähnliche Symptome entstehen können. Dies wurde in den vergangenen Jahren jedoch hauptsächlich bei Psychotherapeut*innen und anderen helfenden Personen wie Pflegepersonal untersucht. Aufgrund des Bedarfs an Dolmetscher*innen, welcher vor allem durch die gestiegenen Zuzugszahlen von Geflüchteten in den vergangenen Jahren entstanden ist, sollte die Gesundheit der Dolmetscher*innen nicht außer Acht gelassen werden.
Aus diesem Grund wird diese Studie durchgeführt, auch mit der Hoffnung, einen Teil zur Gesundheit und Ausbildung von Dolmetschern, beispielsweise durch die Aufdeckung von Schutz- und Risikofaktoren, beizutragen.
Um eine repräsentative Studie zu erhalten, ist der Forscher natürlich auf die Teilnahme von möglichst vielen Dolmetscher*innen angewiesen.
Die Studie ist vornehmlich für Dolmetscher*innen gedacht, die in der Psychotherapie übersetzen, jedoch können ebenfalls Dolmetscher*innen teilnehmen, die nicht in der Psychotherapie übersetzen und beispielsweise bei Behördengängen etc. helfen.

Die Teilnahme dauert etwa 20 Minuten.

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