Flüchtlingsarbeit BW - Informationen für die Beratung

Gambia-Broschüre erscheint im April - Vorbestellungen möglich

Gambia nach der Diktatur - unter diesem Titel erscheint in Deutsch und Englisch in den nächsten Wochen die lang angekündigte Gambia-Broschüre. Neben der Geschichte des Landes werden unter anderem Themen aufgegriffen wie "Bürgerliche und politische Rechte in Gambia", "Das Gesundheitssystem", "Religion", "Gambische Frauen auf der Suche nach Stimme und Freiheit" und "LSBTTIQ" - jeweils im Wandel der Zeit. Die Autor*innen kommen selbst aus Gambia. Die Schutzgebühr beträgt 2,- €. Die Broschüre entstand im Rahmen des Projektes "Aktiv für Flüchtlinge" des Flüchtlingsrates Baden-Württemberg, gefördert durch das Land Baden-Württemberg, das Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung (ZEB), die Evangelische Landeskirche in Baden und die Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Vorbestellungen können schon jetzt über den Online-Shop des Flüchtlingsrates entgegengenommen werden.

Übersicht von Beratungsstellen und Anwält*innen in Europa

Immer wieder wird Beratung und Rechtshilfe benötigt, die über das eigene Land hinaus geht. Hier hilft der sogenannte ELENA-Index, der vom European Legal Network on Asylum (ELENA) zusammengestellt und vom European Council on Refugees and Exiles (ECRE) aktualisiert wird. Er enthält eine nach Ländern sortierte Übersicht von Kontakten zu Beratungsstellen und Anwält*innen für Geflüchtete in verschiedenen Staaten. Bei den Ländern handelt es sich um die EU-Staaten sowie weitere, etwa die Türkei, Ukraine, Russland, Bosnien und Serbien.

Bundesweite Übersicht zu Beratungs- und Anlaufstellen

Eine bundesweite Übersicht zu Beratungs- und Anlaufstellen zu verschiedenen Bereichen wurde von dem Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. erstellt. Die Übersicht umfasst Bereiche von LGBTIQ*-Beratungsstellen bis zu Schuldenberatung.

Arbeitshilfe Datenschutz

Eine praxisnahe Broschüre zum Datenschutz, insbesondere auch für ehrenamtliche Rechtsberatung, findet sich hier.

Online-Rechtswörterbuch in verschiedenen Sprachen

Translation For All hat ein Rechtswörterbuch auf verschiedenen Sprachen zum Download bereitgestellt.
In dem Wörterbuch werden verschiedenen Begriffe des Asyl- und Aufenthaltsrechts auf verschiedenen Sprachen erklärt. Das Wörterbuch wurde in mehrjähriger Arbeit von Jura-Studierenden und Dolmetscher*innen erstellt. Den Link zur Homepage finden Sie hier.

Informationsblätter zur Rücküberstellung im Rahmen der Dublin III-Verordnung

Das Raphaelswerk hat Informationsblätter zur Rücküberstellung im Rahmen der Dublin-III Verordnung (Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland und Polen) veröffentlicht.

"Der Asylfolgeantrag"

Broschüre des Informationsverbunds Asyl & Migration

Die Broschüre des Informationsverbunds Asyl & Migrationerläutert die Voraussetzungen, unter denen nach Abschluss eines Asylverfahrens ein neuer Asylantrag gestellt werden kann. Sie gibt Hilfestellung für die Beratungspraxis, wenn es um die Frage geht, unter welchen Umständen ein Asylfolgeantrag möglich und sinnvoll ist. Daneben wird der Ablauf des Folgeverfahrens behandelt.

Länderbericht zu Mazedonien aktualisiert

Überarbeitete Version mit neuen Informationen

Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg hat seinen Länderbericht zu Mazedonien aktualisiert und erweitert. Die neue Version enthält neben Hintergründen zu den politischen Entwicklungen des letzten halben Jahres auch Erkenntnisse aus neuen Quellen zur Situation von Rom*nija, Menschen mit Behinderung und Frauenrechten, die in der Zeit seit dem Erscheinen des ersten Berichts im vergangenen Sommer erschienen sind. Der Bericht kann als gedruckte Broschüre über den Online-Shop des Flüchtlingsrats bezogen werden.

Arbeitshilfe zum Thema "Geburt von Kinder von Flüchtlingen/Drittstaatsangehörigen im Bundesgebiet"

Eine erste Übersicht des Niedersächsischen Flüchtlingsrates über relevante Fragen, insbesondere zur Besorgung einer Geburtsurkunde/ Personenstand und Staatsangehörigkeitsrecht als auch eine schematische Darstellung asyl- und aufenthaltsrechtlicher Aspekte finden sich

Arbeitshilfe: Aufenthaltssicherung für weitergewanderte Flüchtlinge

Der Pariätische Wohlfahrtsverband hat eine Arbeitshilfe zu verschiedenen aufenthaltsrechtlichen Fragen weitergewanderter Menschen veröffentlicht. Dabei geht es nicht nur um Menschen, die in einem anderen europäischen Mitgliedstaat einen Asylantrag gestellt haben oder nach der Dublin-III-Verordnung hätten stellen müssen, sondern auch um solche, die in einem anderen Mitgliedstaat bereits als international Schutzsuchende anerkannt sind oder aus anderen Gründen einen nationalen Aufenthaltstitel erlangt haben und nun ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlegen wollen. Gibt es Möglichkeiten der Aufenthaltssicherung - über einen dreimonatigen visumsfreien Aufenthalt hinaus?