Rundbrief

Erfolg

Rundbrief 3/2019

Rückschläge, Enttäuschungen, Hiobsbotschaften, ständige Gesetzesverschärfungen, unverständliche Behördenentscheidungen, Wut, Frust und Ohnmacht ... das waren in den letzten Jahren die ständigen Begleiter der meisten Engagierten in der Flüchtlingsarbeit. Es wird zunehmend schwierig, die richtigen Worte zu finden, wenn man eine scheinbar endlose Aneinanderreihung von negativen Erlebnissen durchmacht und das über Jahre.
Dazu wollen wir mit dem Schwerpunkthema dieser Ausgabe einen Kontrapunkt setzen und die Erfolgserlebnisse in den Mittelpunkt stellen. Zudem gibt es Beiträge über die neuen Gesetze, über die Gambia-Veranstaltungsreihe des Flüchtlingsrats, über das Widerrufsverfahren, den Unterschied zwischen Abschiebungshindernis und Abschiebungsverbot und vieles mehr auf insgesamt 60 Seiten. 

Refugees (still) in orbit?!

Rundbrief 1/2019

Refugees in orbit" ... dabei geht es zunächst einmal um ein Phänomen aus dem Dublin-Verfahren, bei dem Geflüchtete von einem Land zum anderen geschickt werden oder in einem Land festsitzen, ohne Zugang zum Asylverfahren zu haben. Doch beim Titel dieser Ausgabe geht es nicht um dieses spezifische Phänomen. Die Frage "Refugees still in orbit?" ist eher im übertragenen Sinne zu verstehen. Es geht um die Verhinderung von Ankommen und Dazugehören. Es geht um fortdauernde Ungewissheit und permanente Angst, die einen nicht zur Ruhe kommen lässt. Das sind Gefühle, die Geflüchtete in vielen Konstellationen kennen. Und deshalb haben wir in dieser Ausgabe das Schwerpunktthema nicht wie sonst als abgegrenzten Bereich im Heft, sondern eher als roten Faden, der sich durch (fast) alle Beiträge zieht. Da wäre z.B. die Unsicherheit der Geflüchteten aus Gambia (und ihrer Unterstützer*innen und Arbeitgeber*innen) angesichts der zunehmenden Abschiebungen. Oder das neue Gesetz zur "Beschäftigungsduldung", das viel verlangt für eine sehr prekäre und eingeschränkte Sicherheit.

Rundbrief 1 /2019

Wie gehts weiter?

Rundbrief 3/2018

Flüchtlingspolitisch befinden wir uns mehr und mehr an einem Scheideweg: Die Politik setzt stark auf Abschiebung und Abschottung, Geflüchtete werden immer öfter als etwas dargestellt, vor dem "wir" uns schützen müssen. Das Sterbenlassen im Mittelmeer wird immer selbstverständlicher und Privatpersonen, die etwas dagegen tun, weil der Staat nicht handelt, werden zunehmend kriminalisiert. Gleichzeitig haben die Demonstration "unteilbar" am 13. Oktober 2018 in Berlin sowie Bewegungen wie "Seebrücke oder "We'll come united" gezeigt, dass die Zivilgesellschaft dem Rechtsruck in der Gesellschaft wieder mehr entgegenzusetzen hat.

Der Rundbrief steht ganz im Zeichen dieser gegenläufigen Bewegungen und enthält darüber hinaus Informationen zum 30-jährigen Jubiläum des Flüchtlingsrats.

Rundbrief 3 /2018

Rettet das Recht auf Asyl!

Rundbrief 2/2018

Nach wie vor versinken Teile der Welt in Krieg und Terror. Doch statt auf Solidarität mit den Verfolgten setzt die Bundesregierung auf Abschreckung, Isolation und Abschiebung. Die politisch Verantwortlichen in Europa treibt derweil die Frage um, wie sie Flüchtlingen den Zugang zum Territorium der EU am besten ganz verweigern können.

Das Heft zum Tag des Flüchtlings 2018 setzt sich mit den vielfältigen Aspekten der aktuellen rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Situation von Schutzsuchenden in Deutschland und Europa kritisch auseinander, liefert Fakten, Zahlen und Einschätzungen.

Familie

Rundbrief 1/2018

„Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung“ – eigentlich eine klare Aussage, und ein klarer Auftrag an den Staat. Wie lässt sich diese Aussage damit vereinbaren, dass Familien die Zusammenführung verwehrt wird, dass Eltern gezwungen werden, beim Nachzug zu ihren Kindern zwischen den Kindern in Deutschland und denen im Herkunftsland zu entscheiden, oder dass Familien durch Abschiebungen getrennt werden?

Der erste Rundbrief 2018 befasst sich schwerpunktmäßig mit diesen Themen rund um die "Familie".

besonders schutzbedürftig

Rundbrief 3/2017

Für besonders schutzbedürftige Geflüchtete kommen zu den Hürden und Problemen, denen alle Geflüchteten begegnen, noch viele weitere hinzu. Oft besteht für sie eine zusätzliche Gefahr, dass sie auch hierzulande Opfer von Gewalt oder Diskriminierung werden. Für einige von ihnen ist der Weg zur gesellschaft lichen Teilhabe noch schwerer als für andere Geflüchtete, weil sie von zusätzlichen Mechanismen der Ausgrenzung betroffen sind – durch das Verhalten von Menschen ihnen gegenüber, aber auch durch Institutionen, die ihren Bedürfnissen nicht gerecht werden.

Deshalb ist es für Haupt- und Ehrenamtliche wichtig, über die Situation dieser Personengruppen informiert zu sein, um ihre Bedürfnisse mitzudenken. Mit dem vorliegenden Rundbrief wollen wir einen Beitrag hierzu leisten.

Flüchtlingsrechte sind Menschenrechte

Rundbrief 2/2017 zum Tag des Flüchtlings

Im Wahljahr 2017 gerät die 'Willkommenskultur' in Deutschland politisch weiter unter Druck. Aus Angst vor möglichen Wahlerfolgen rechter und rechtspopulistischer Kräfte setzt die etablierte Politik darauf, die Zahl bereits hier lebender oder neu ankommender Flüchtlinge mit allen Mitteln zu senken. Dabei werden vielfach Menschen- und Grundrechte beschnitten bzw. bis an die Grenzen eines gerade noch rechtsstaatlichen Verständnisses ausgehöhlt.

Das Heft zum Tag des Flüchtlings 2017 setzt sich mit den vielfältigen Aspekten der aktuellen rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Situation von Schutzsuchenden in Deutschland und Europa kritisch auseinander, liefert Fakten, Zahlen und Einschätzungen.

Weiterlesen …

Abschiebung und Ausreise

Rundbrief 1/2017

Die erste Ausgabe unseres Rundbriefes in 2017 hat das Schwerpunktthema „Abschiebung und Ausreise“. Nicht nur die mittlerweile regelmäßig stattfindenden Abschiebungen nach Afghanistan, auch die fast wöchentlich stattfindenden Sammelabschiebungen in die Westbalkanstaaten sorgen dafür, dass sich immer mehr ehrenamtlich Aktive mit diesem Thema konfrontiert sehen. Viele Anfragen im Sinne von „Was tun nach der Ablehnung“ werden von Betroffenen und Ehrenamtlichen an uns herangetragen. Der vorliegende Rundbrief will dazu einige Orientierungspunkte geben und liefert darüber hinaus wie üblich Informationen zu weiteren aktuellen Themen aus der Flüchtlingshilfe und -politik.

Weiterlesen …

Über den Tellerrand

Rundbrief 3/2016

Mit dem Schwerpunkt „Über den Tellerand“ schauen wir auf Entwicklungen über die Grenzen Baden-Württembergs hinaus, die sich allerdings unweigerlich auch hier bei uns auswirken. Beispielsweise die Gesundheitskarte, der sich die hiesige Landesregierung trotz guter Erfahrungen aus anderen Bundesländern weiterhin verweigert. Oder die Situation derer, die nach der Schließung der „Balkan-Route“ und dem EU-Türkei-Deal in Griechenland beziehungsweise der Türkei festsitzen.

Des Weiteren gibt es auch in dieser Ausgabe wie gewohnt jede Menge Berichte und Information rund um das Thema Flüchtlinge in Baden-Württemberg.

Weiterlesen …

Menschenrechte kennen keine Grenzen

Rundbrief 2/2016 zum Tag der Flüchtlings

Fehlende Solidarität in Europa schmutziger Deal mit der Türkei, Abwehrmaßnahmen im Inneren der Staaten: Europa verspielt seine Glaubwürdigkeit und die Basis, auf der die Gesellschaft fußt: die uneingeschränkte Geltung der Menschenrechte. Das diesjährige Heft zum Tag des Flüchtlings bezieht hier klar Position: Denn Menschenrechte kennen keine Grenzen.

Weiterlesen …