Veranstaltungen

Fortbildungsveranstaltungen

Unser aktuelles Fortbildungsangebot finden Sie auf unserer Projektwebsite 'Aktiv für Flüchtlinge'.

Sie planen oder wünschen sich eine eigene Informationsveranstaltung vor Ort? Auf der PRojektwebsite finden Sie unser Programm mit Fortbildungsangeboten zu verschiedenen Themenbereichen der Flüchtlingsarbeit. Wir bieten Ihnen gerne Unterstützung bei der inhaltlichen Planung einer Veranstaltung in Ihrer Region. Außerdem sind auf der Projektwebsite umfangreiche Dokumente und Ratgeber für die Beratung und Begleitung von Flüchtlingen zusammengestellt.

Demonstration: Für eine Welt in der niemand fliehen muss!

Am Samstag, 7. Dezember, 14 Uhr, Stuttgart Lautenschlagerstraße (gegenüber Hbf)

Ein breites Bündnis aus geflüchtetensolidarischen Gruppen, Antikriegs-Initativen, Umweltaktivist*innen und vielen mehr ruft zur Demonstration "Für eine Welt, in der niemand fliehen muss" auf. Dabei soll auf globalen Zusammenhänge wie zum Beispiel Rüstungsexporte, Kriege, Umweltzerstörung und Klimawandel aufmerksam gemacht werden. Diese tragen dazu bei, die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen zu zerstören und die Menschen zur Flucht zu zwingen.

Tagung: Von Halabja bis Afrin - Aktuelle Herausforderungen und die internationale Beteiligung

Freitag, 6.12. - Sonntag, 8.12.2019 in der Evangelischen Akademie Bad Boll, Akademieweg 11, 73087 Bad Boll

Der Nahe Osten befindet sich im Umbruch, Teile der Zivilbevölkerung leiden unter katastrophalen Lebensbedingungen. Viele Menschen werden zur Flucht gezwungen. Im Zentrum der Gewaltsituation stehen die bisherigen Siedlungsgebiete des kurdischen Volkes, dessen Bevölkerung in der Türkei, im Irak und in Syrien zwischen allen politischen und wirtschaftlichen Machstrukturen steht. Ein friedlicher Transformationsprozess in der Region ist nur mit der Beteiligung von internationalen Akteuren möglich. Ziel der Tagung der Evangelischen Akademie Bad Boll ist es, die komplexe Situation der Kurden sichtbar zu machen und darüber zu informieren. Expert*innen aus der Wissenschaft, Politik und NGO-Arbeit bieten ihre Expertise an und stellen sich der Diskussion.

Schulung für Ehrenamtliche: lsbttiq Geflüchtete vielfältig unterstützen

Freitag, 6.12.2019, 16 bis 19 Uhr, PLUS e.V., Max-Joseph-Straße 1, 68167 Mannheim

In der Unterstützung von Geflüchteten engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich. Ca. 10% der Geflüchteten sind lesbisch, schwul, bisexuellen, transsexuell, transgender, intersexuell oder queer (lsbttiq). Ist es wichtig, das zu beachten? Brauchen sie besondere Unterstützung?  Basiswissen über die Lebenswelt in ihren Heimatländern und in Deutschland, besondere Herausforderungen, psychologische Hintergründe, sowie Rechte lsbttiq Geflüchteter können helfen, Antworten für diese Fragen zu finden. Diese Veranstaltung ist Teil der Schulungsreihe „Arbeit mit lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender und queeren (lsbttiq) Geflüchteten“, in deren Rahmen im Frühjahr 2020 weitere Schulungen zum Thema angeboten werden.

Schulung für Hauptamtliche: Besondere Bedürfnisse lsbttiq Geflüchteter

Donnerstag, 5.12.2019, 13.30 bis 16.30 Uhr, PLUS e.V., Max-Joseph-Straße 1, 68167 Mannheim

Diese Veranstaltung der PLUS e.V., die im Rahmen der Schulungsreihe „Arbeit mit lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen, transgender, queeren (lsbttiq) Geflüchteten“ stattfindet, richtet sich an Hauptamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten. Was bedeutet es in der Unterstützungsarbeit, homo-, bi- oder transfeindliche ebenso wie rassistische Stereotype aufzubrechen, die besonderen Bedürfnisse lsbttiq Geflüchteter zu beachten und sich diesen gegenüber anerkennend zu äußern und zu verhalten? Wie kann dem besonderen Schutzbedarf lsbttiq Geflüchteter Rechnung getragen werden? Basiswissen über Hintergründe, besondere Bedürfnisse, sowie Rechte lsbttiq Geflüchteter bieten einen Ausgangspunkt zur Beantwortung dieser Fragen.Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos; um Anmeldung bis zum 30.11.2019 wird jedoch gebeten.

Vortrag: Mannheim als solidarische Stadt für alle

Mittwoch, 04.12.2019, 19 Uhr im Gewerkschaftshaus Mannheim, Hans Böckler Straße 1, 68161 Mannheim

Mannheim hat sich — als Stadt der Zuflucht — bereit erklärt, aus Seenot gerettete Menschen direkt aufzunehmen und unterzubringen. Dieser Vortragsabend soll dazu dienen, konkrete Ideen für die Gestaltung einer solidarischen Stadt zu entwickeln. Diskutiert werden unter anderem die kommunalpolitischen Handlungsspielräume hinsichtlich Flüchtlings- und Asylpolitik sowie die Schaffung gleicher Zugangsvoraussetzungen zu Bildung, Gesundheit, Kultur, etc. Veranstaltet wird der Vortragsabend von ver.di aktiv gegen rechts Rhein-Neckar, save-me Mannheim, Seebrücke Mannheim in Zusammenarbeit mit dem antira.Netzwerk Ba-Wü.

Wir und der Balkan: Arbeitskräfte anwerben! Flüchtlinge abschieben,

Am Montag, 2. Dezember, 19.30 Uhr, Uni Freiburg, Hörsaal 1009 Kollegiengebäude I, Platz der Universität 3, 79098 Freiburg

Eva Weber, Leiterin der ‚Forschungsgesellschaft Flucht und Migration e.V. (Berlin)‘ informiert über die Auswirkungen der paradoxen deutschen Migrationspolitik in Bezug auf den Westbalkan. Asylanträge von Menschen aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten werden regelmäßig abgelehnt, Geflüchtete dorthin abgeschoben – oft nach vielen Jahren „Duldung“. Überwiegend handelt es sich um Roma, die in ihren Herkunftsländern von Armut, Diskriminierung und Verelendung betroffen sind. Gleichzeitig aber werden gezielt Arbeitskräfte aus diesen Staaten angeworben, um den hiesigen Fachkräftemangel zu bekämpfen. Unter dem Motto „Make it in Germany!“ werden u.a. qualifizierte Fachkräfte für die Pflegeberufe eingeladen, nach Deutschland zu kommen. Dass dies in den Herkunftsländern den Mangel an Fachkräften verstärkt, ist die unausgesprochene Kehrseite dieser Medaille.

Regionalkonferenz: "Bürgerschaftlich engagiert in Zeiten des Wandels"

Samstag, 30.11.2019, 10-16.15 Uhr im Forum am Park, Poststraße 11, 69115 Heidelberg

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e.V. lädt unter dem Motto "Bürgerschaftlich engagiert in Zeiten des Wandels – gemeinsam gesellschaftlichen Zusammenhalt gestalten" Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe und Aktive aus Initiativen und Organisationen zur Regionalkonferenz nach Heidelberg ein. Übergeordnetes Thema der Vorträge und Workshops wird sein, wie das Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft gemeinsam gestaltet werden kann. Das genaue Programm entnehmen Sie dem Flyer. Um Anmeldung bis zum 8.11.2019 wird gebeten.

Seminar: Zeitmanagement und Selbstorganisation im Ehrenamt

Samstag, 30. November 2019 von 10-17 Uhr, Seminarraum der Ev. Solidarität in Mission, Vogelsangstraße 66, 70197 Stuttgart

Die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit (SEZ) lädt insbesondere ehrenamtlich Engagierte aus Vereinen, Initiativen und Kirchengemeinden zum Zeitmanagement-Seminar ein. Neben konkreten, zielführenden Arbeitsmethoden, soll es im Seminar auch verstärkt um Achtsamkeit und Selbstreflexion hinsichtlich der kostbaren Ressource Zeit gehen. Ziel ist es, einen individuellen Weg zu finden und Maßnahmen zu ergreifen, um den Umgang mit den persönlichen Zeitressourcen aktiv und selbstbestimmt zu gestalten. Genügend Zeit für Austausch unter den Teilnehmenden und praktische Übungen zum Thema finden auch ihren Platz im Seminar.

Vernetzungstreffen für Ehrenamtliche in Südbaden

Am Samstag, 30. November, 10-17 Uhr im Rasthaus, Adlerstraße 12, 79098 Freiburg

Der Flüchtlingsrat lädt alle Engagierten in der Flüchtlingsarbeit in Südbaden (Regierungsbezirk Freiburg) zu einem Vernetzungstreffen am Samstag, 30. November von 10 bis 17 Uhr ein. Zu Beginn der Veranstaltung wird gemeinsam festgelegt, welche Themen behandelt werden soll.

Mögliche Themen sind: Öffentlichkeitsarbeit für Geflüchtete, Kampagnen für ein Bleiberecht sowie die Wohn- und Unterbringungssituation. Initiativen und Beratungsstellen sind eingeladen, ihre Arbeit und Angebote vorzustellen. Sehr gerne dürfen Sie Informationsmaterial dazu mitbringen und auslegen.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung per Email an mcginley@fluechtlingsrat-bw.de bis zum 22. November. Sehr gerne können Sie bei der Anmeldung auch Ihre Themenwünsche für das Treffen äußern.

Abendveranstaltung zu Afghanistan

Am Donnerstag, 28. November, um 19 Uhr im Ev. Gemeindehaus, Kirchenstaffel 14, 97993 Creglingen

Die Ökumenische Fachstelle für Flüchtlingshilfe im Main-Tauber-Kreis veranstaltet gemeinsam mit dem Helferkreis Creglingen am eine Abendveranstaltung zum Thema "Abschiebung nach Afghanistan". Dabei wird die Afghanistan-Expertin Friederike Stahlmann über die aktuelle Situation im Land berichten. An diesem Abend wird auch eine Ausstellung von Werken eines afghanischen Künstlers eröffnet.