Zahlen & Fakten

Afghanistan ist nicht sicher: Eine interaktive Karte

PRO Asyl dokumentiert Anschläge und Kampfhandlungen

In Afghanistan vergeht kaum ein Tag ohne Kampfhandlungen oder Anschläge, aber auch keine Woche, wo nicht der Drohnenkrieg oder brutales Vorgehen auch der afghanischen Armee Opfer unter der Zivilbevölkerung fordern. PRO ASYL hat eine Übersichtskarte zusammengestellt, die verdeutlicht, dass mit wenigen Ausnahmen alle Landesteile Schauplätze solcher Ereignisse mit Toten und Verletzten sind.

2018: rund 4600 Tote bzw. Vermisste bei Flucht und Migration

Mindestens 4592 Menschen sind im vergangenen Jahr bei Ihrer Flucht gestorben bzw. gelten als vermisst. Diese vorläufigen Zahlen veröffentlichte die Internationale Organisation für Migration (IOM), eine Unterorganisation der Vereinten Nationen. Rund die Häfte aller Fälle (2297) ereignete sich auf den Seerouten über das Mittelmeer. Sehr gefährlich waren auch die Gebiete Nordafrikas mit 567, Afrika südlich der Sahara mit 559 sowie die Grenze der USA zu Mexiko mit 393 Toten oder Vermissten. 2017 waren 6.197 Menschen betroffen, 2016 mehr als 8.000.

SVR-Integrationsbarometer 2018

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat zum zweiten Mal bundesweit eine repräsentative Befragung von Personen mit und ohne Migrationshintergrund zum Stand der Integration durchgeführt. Das Ergebnis: Menschen mit wie ohne Migrationshintergrund bewerten das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft insgesamt weiterhin positiv. Gegenüber Flüchtlingen ist die Haltung der Bevölkerung differenziert: Die Mehrheit will weiter Flüchtlinge aufnehmen, aber ihren Zuzug begrenzen.

2017: 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht

In dem jährlich am Tag des Flüchtlings erscheinenden "Global Trends"-Report des UNHCR wird die weltweite Flüchtlingstragödie dokumentiert: Im Jahr 2017 waren insgesamt 68,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Damit wurden einmal mehr die Werte des Vorgängerjahres (65,6 Millionen) übertroffen. Weltweit sind damit 2017 mehr Menschen auf der Flucht gewesen als in Frankreich leben. Vor diesem Hintergrund hat die UNO-Flüchtlingshilfe die #WithRefugees Petition gestartet, mit der Menschen aus aller Welt ihre Solidarität mit Menschen auf der Flucht zeigen und an ihre Regierungen appellieren können, sich effektiv für geflüchtete Menschen einzusetzen.

Sechs Broschüren zu den Hauptasylherkunftsländern

Deutschland und die Welt hat sechs Broschüren mit dem Titel "Woher kommen die Flüchtlinge?" herausgegeben. Jede Broschüre widmet sich einem der Hauptherkunftsländer Syrien, Irak, Iran, Somalia, Eritrea und Afghanistan. Neben der Anerkennungspraxis des BAMF gehen die Broschüren auch auf die jeweilige Situation im Herkunftsland ein und liefern Informationen zu Geschichte, Bevölkerung und Konflikten in den jeweiligen Ländern.
Sie können die Hefte bestellen unter: http://www.brd-dritte-welt.de/index.html

Ist Gambia sicher?

Aktualisierte Analyse zur politischen Situation in Gambia (Stand März 2018)

Das kleinste Land Afrikas hat in Baden-Württemberg eine große Relevanz. Aufgrund des bundesweiten Verteilungsschlüssels leben viele Flüchtlinge aus Gambia in Baden-Württemberg. Bis Juli 2017 wurden fast alle gambischen Geflüchteten nach Baden-Württemberg verteilt. Inzwischen sind neben Baden-Württemberg auch Bayern, Hessen, Niedersachsen, NRW, Sachsen-Anhalt und Thüringen für Asylanträge gambischer Geflüchtete zuständig.

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Alles andere als sicher

Zahlreiche neue Berichte zu Afghanistan und der Situation der Zurückgekehrten

Eine Reihe von neuen Berichten von Medien und NGOs belegen: Die Situation in Afghanistan bleibt extrem instabil und gefährlich. Personen, die aus Europa zurückkehren, sind zahlreichen Gefährdungen ausgesetzt.

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Herkunftsländerbericht zu Gambia

EASO veröffentlicht „Country of Origion Information Report“

Das "European Asylum Support Office (EASO) hat einen 70-seitigen Bericht zu Gambia veröffentlicht. Er informiert unter anderem über die Bevölkerungszusammensetzung, wirtschaftliche Grunddaten und politische Strukturen. Der Bericht gibt einen guten Überblick.
Es wird auch auf die Situation von Homosexuellen und die teilweise unklare Situation in Sicherheitsapparaten eingegangen; ohne allerdings neue Erkenntnisse zu liefern.

Migrationspolitik in Gambia

Forschung des Arnold Bergstraesser Instituts (ABI) Freiburg

Wissenschaftlerinnen aus Freiburg haben gerade die Studie „The politics of migration governance in the Gambia“ veröffentlicht. Darin untersuchten sie unterschiedliche Migrations- und Fluchtbewegungen aus und nach Gambia. Eines der zentralen Ergebnisse der Studie ist, dass eine große Anzahl von RückkehrerInnen nach Gambia „eine enorme Belastung (…) [und] ein erhebliches Risiko für Sicherheit und Stabilität im Land darstellen“ können (vgl. ABI Newsletter 2/2017).

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Neuer Bericht zur Sicherheitslage in Afghanistan

Der Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction (SIGAR), welcher für den US-Kongress über die Lage in Afghanistan berichten soll, sowie das UN-Programm zur Unterstützung der afghanischen Regierung beim Wiederaufbau des Landes (UNAMA) haben neue Zahlen und Berichte veröffentlicht.

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