Zahlen & Fakten

Sechs Broschüren zu den Hauptasylherkunftsländern

Deutschland und die Welt hat sechs Broschüren mit dem Titel "Woher kommen die Flüchtlinge?" herausgegeben. Jede Broschüre widmet sich einem der Hauptherkunftsländer Syrien, Irak, Iran, Somalia, Eritrea und Afghanistan. Neben der Anerkennungspraxis des BAMF gehen die Broschüren auch auf die jeweilige Situation im Herkunftsland ein und liefern Informationen zu Geschichte, Bevölkerung und Konflikten in den jeweiligen Ländern.
Sie können die Hefte bestellen unter: http://www.brd-dritte-welt.de/index.html

Ist Gambia sicher?

Aktualisierte Analyse zur politischen Situation in Gambia (Stand März 2018)

Das kleinste Land Afrikas hat in Baden-Württemberg eine große Relevanz. Aufgrund des bundesweiten Verteilungsschlüssels leben viele Flüchtlinge aus Gambia in Baden-Württemberg. Bis Juli 2017 wurden fast alle gambischen Geflüchteten nach Baden-Württemberg verteilt. Inzwischen sind neben Baden-Württemberg auch Bayern, Hessen, Niedersachsen, NRW, Sachsen-Anhalt und Thüringen für Asylanträge gambischer Geflüchtete zuständig.

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Alles andere als sicher

Zahlreiche neue Berichte zu Afghanistan und der Situation der Zurückgekehrten

Eine Reihe von neuen Berichten von Medien und NGOs belegen: Die Situation in Afghanistan bleibt extrem instabil und gefährlich. Personen, die aus Europa zurückkehren, sind zahlreichen Gefährdungen ausgesetzt.

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Herkunftsländerbericht zu Gambia

EASO veröffentlicht „Country of Origion Information Report“

Das "European Asylum Support Office (EASO) hat einen 70-seitigen Bericht zu Gambia veröffentlicht. Er informiert unter anderem über die Bevölkerungszusammensetzung, wirtschaftliche Grunddaten und politische Strukturen. Der Bericht gibt einen guten Überblick.
Es wird auch auf die Situation von Homosexuellen und die teilweise unklare Situation in Sicherheitsapparaten eingegangen; ohne allerdings neue Erkenntnisse zu liefern.

Migrationspolitik in Gambia

Forschung des Arnold Bergstraesser Instituts (ABI) Freiburg

Wissenschaftlerinnen aus Freiburg haben gerade die Studie „The politics of migration governance in the Gambia“ veröffentlicht. Darin untersuchten sie unterschiedliche Migrations- und Fluchtbewegungen aus und nach Gambia. Eines der zentralen Ergebnisse der Studie ist, dass eine große Anzahl von RückkehrerInnen nach Gambia „eine enorme Belastung (…) [und] ein erhebliches Risiko für Sicherheit und Stabilität im Land darstellen“ können (vgl. ABI Newsletter 2/2017).

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Neuer Bericht zur Sicherheitslage in Afghanistan

Der Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction (SIGAR), welcher für den US-Kongress über die Lage in Afghanistan berichten soll, sowie das UN-Programm zur Unterstützung der afghanischen Regierung beim Wiederaufbau des Landes (UNAMA) haben neue Zahlen und Berichte veröffentlicht.

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Lange Verfahrensdauer und sehr hohe Gesamtschutzquote

Zahlen zum Asyljahr 2016

Die Bundestagsfraktion der Linken fordert regelmäßig eine ergänzende Asylstatistik an. Einige der aussagekräftigsten Zahlen für das Gesamtjahr 2016 haben wir Ihnen zusammengestellt:

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Halbjahresstatistik des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge

Sinkende Zugangszahlen, mehr Entscheidungen, mehr subsidiär Schutzberechtigte

Im ersten Halbjahr 2016 wurden bundesweit insgesamt 396.947 Asylanträge entgegengenommen, dies entspricht einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 122 Prozent. Das Bundesamt fällte Entscheidungen über 283.236 Asylanträge, was wiederum eine Steigerung um etwa 148 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 darstellt. Hingegen ist der Zugang von neu eingereisten Asylsuchenden im ersten Halbjahr 2016 stark rückläufig. Die Gesamtschutzquote für die Monate Januar bis Juni 2016 liegt bei 61,5 Prozent (Gesamtjahr 2015: 49,5 Prozent), wobei der Anteil der subsidiär Schutzberechtigten signifikant angestiegen ist: Wurden im Gesamtjahr 2015 noch nur 0,6 Prozent aller AntragstellerInnen als subsidiär schutzberechtigt anerkannt, beläuft sich dieser Wert im ersten Halbjahr 2016 bereits auf 8,2 Prozent.

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Neue UNHCR Zahlen zum Tag des Flüchtlings

Die Zahlen steigen weiter: 65,3 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht

Weltweit waren Ende 2015 65,3 Millionen Menschen auf der Flucht. Das geht aus dem UN-Jahresbericht „Global Trends 2015“ hervor, der anlässlich des Weltflüchtlingstags (20. Juni) veröffentlicht wurde.Im Jahr 2014 lagen die Zahlen der aus ihrer Heimat vertriebenen noch bei knapp 60 Millionen Personen. 

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Weniger Flüchtlinge kommen nach Baden-Württemberg

Laut Integrationsministerium sind im März mit 3100 Flüchtlingen weit weniger Menschen im Südwesten angekommen als in den vorangegangenen Monaten (Februar: 10.180 / Januar: 15.198).