Zahlen & Fakten

Bereits fast 50.000 Asylanträge von Januar bis April 2014

Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist weiter gestiegen. In den ersten 4 Monaten des Jahres 2014 wurden laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge insgesamt 49.780 Asylanträge entgegen genommen. Davon waren 43.519 Erstanträge und 6.261 Folgeanträge. Dies stellt gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum eine Steigerung von 62,4 Prozent, bzw. 80,6 Prozent dar. Im April gab es 10.199 neue Asylerstanträge. Die Hauptherkunftsländer im April waren Syrien (1.676), gefolgt von Serbien (858), Albanien (649), Afghanistan (639), Eritrea (476) und Somalia (468). Die Gesamtschutzquote für alle Herkunftsländer liegt im bisherigen Jahr 2014 bei 24,8 Prozent. Neben vergleichsweise hohen Schutzquoten für Antragsteller/innen aus Syrien, Afghanistan, Iran, Irak, Eritrea, Somalia liegt die Schutzquote bei Antragsteller/innen aus den Balkanstaaten weiter sehr niedrig bei unter 0,5 % (Kosovo 1,0%).

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Asylbewerberzahlen in BW um 6.000 gestiegen

Integrationsministerium legt Jahresbilanz 2013 vor - auch zusätzliche Aufnahmestelle geplant

Nach Informationen aus dem Ministerium für Integration hat Baden-Württemberg im Jahr 2013 insgesamt 13.853 Asylsuchende (Erstantragsteller) aufgenommen. Gegenüber dem Vorjahr (7.913 Personen) bedeutet dies eine Steigerung um 5.940 Personen (75 Prozent). Zugleich sei dies im Südwesten der höchste Jahreszugang seit dem Jahr 1993.  Mit 1.878 Personen kamen die meisten Asylbewerber aus Serbien, danach folgten Mazedonien (1.466 Personen) und Syrien (1.312 Personen), gefolgt von Pakistan (1.042 Personen) und der Russischen Föderation (911 Personen).

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Zahl der Asylsuchenden in Deutschland auf höchstem Stand seit 14 Jahren

Im Jahr 2013 stellten in Deutschland 127.023 Personen einen Asylantrag, davon 109.580 einen Erstantrag und 17.743 einen Folgeantrag. Dies ist laut Asylgeschäftsstatistik des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ein Anstieg um 69,8% im Vergleich zu 2012. Die Gesamt"schutzquote" (Asylanerkennungen, Flüchtlingsschutz, subsidiärer Schutz) lag 2013 bei 24,9% (2012: 27,7%)

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Die Märchen des Herrn Friedrich

Asylzugangszahlen steigen weiter - aber Deutschland nimmt nach wie vor nicht die meisten Flüchtlinge auf

Nur in absoluten Zahlen stimmt die gebetsmühlenhaft wiederholte Aussage von Bundesinnenminister Friedrich, dass Deutschland die meisten Flüchtlinge in Europa aufnehme. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland weiter im Mittelfeld und hält an hohen Ablehnungszahlen, Dublin-Überstellungen und allgemein der Abschottung der EU-Grenzen fest. Die aktuellen Zahlen:

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Auch in den Sommermonaten dieses Jahres ist die Zahl der Asylsuchenden in Deutschland erneut angestiegen

Abschreckungspolitik gegenüber Roma aus Südosteuropa hat offenbar nur begrenzte Wirkung

Antragszahlen: Von Januar bis August 2013 nahm das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 62.464 Erstanträge entgegen (Vergleichszeitraum 2012: 33.284); das bedeutet einen Anstieg um 87,7 %. Die Zahl der Folgeanträge stieg im bisherigen Jahr 2013 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert (7.010 Folgeanträge) um 25,2 % auf 8.778. Im August gab es 9.502 Erstanträge beim Bundesamt (Juli: 9.516 Personen, August 2012: 5.239). In Baden-Württemberg stellten im September 1.528 Personen einen Asylantrag.

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Zahl der Asylanträge steigt weiter

Laut Bundesinnenministerium wurden im ersten Halbjahr 2013 beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 43.016 Asylerstanträge gestellt. Das sind 19.950 Personen (86,5 Prozent) mehr als im Vorjahr. Gestiegen ist vor allem die Zahl der Asylanträge von Menschen aus der Russischen Föderation. In der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Kalrsruhe kamen im 1. Halbjahr 2013 6.409 Personen an. Seit Mai liegen die monatlichen Zugangszahlen über 1.000 Personen. In der LEA und deren Außenstellen sind aktuell knapp 1.800 Personen untergebracht.

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LASt heißt jetzt LEA

Asylzugangszahlen: Erneuter Anstieg

Laut einer Aufstellung der Landeserstaufnahmeeinrichtung "LEA" (früher: LASt) in Karlsruhe kamen zwischen Januar und April 2013 insgesamt 3.261 neue Asylantragsteller/innen (2012: 1.688). Während die Zahl der Asylsuchenden aus Serbien und Mazedonien stark zurückgegangen ist, stieg die Zahl von Antragstellerinnen aus der GUS, primär Tschetschenien. Bundesweit stiegen die Antragszahlen in diesem Zeitraum laut der aktuellen Asylgeschäftsstatistik des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge von 15.482 (2012) auf 26.792 (2013).

April 2013: 7.541 Erstanträge

BAMF veröffentlicht aktuelle Zahlen

Viele Klageverfahren an den Verwaltungsgerichten

Nach den schnellen Ablehnungen (zumeist als "offensichtlich unbegründet) von Asylanträgen in 2012, vor allem von Asylsuchenden aus dem südosteuropäischen Raum, stieg auch die Zahl der vom Verwaltungsgericht zu bearbeitenden Klageverfahren stark an.

Weiterer Anstieg der Flüchtlingszahlen

In den ersten drei Monaten des Jahres 2013 stiegen die Zugangszahlen von Asylsuchenden in Baden-Württemberg weiter an.

  • 10.04.2013 Südwest Presse: "Aufnahmestelle: 2333 neue Flüchtlinge im Südwesten. In den ersten drei Monaten des Jahres sind 2333 neue Flüchtlinge nach Baden-Württemberg gekommen. Im Vergleich mit dem Zeitraum Januar bis März 2012 seien das 1069 mehr, sagte Manfred Garhöfer vom Regierungspräsidium Karlsruhe am Dienstag, der für die Zentrale Aufnahmestelle im Land zuständig ist."