Mit der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Asylverfahren in Europa grundlegend verändert. Die neuen Regelungen betreffen nahezu alle Bereiche des Ankommens und der Teilhabe geflüchteter Menschen – vom Zugang zum Asylverfahren über Unterbringung und Versorgung bis hin zu Bildung und besonderen Schutzbedarfen.
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Beratung und Begleitung geflüchteter Menschen? Welche Veränderungen kommen insbesondere auf Familien, Kinder und andere besonders schutzbedürftige Personen zu? Und wie können Fachkräfte und Ehrenamtliche die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen in ihrer täglichen Arbeit einordnen?
Gemeinsam mit Andrea Kothen, Referentin in den Bereichen Frauen und Soziales bei Pro Asyl, Charlotte Föcking, juristische Referentin bei Equal Rights Beyond Borders e.V., Anna Frölich, Fachanwältin für Migrationsrecht, und Hannah Sommer wirft die Veranstaltung einen praxisnahen Blick auf einige der wichtigsten Änderungen der GEAS-Reform und deren Auswirkungen für Familien und Kinder.
Der Fachtag findet am Donnerstag, den 17. September 2026, von 9:00 – 15:30 Uhr statt und wird vom Bayerischen Flüchtlingsrat organisiert. Er richtet sich an Fachkräfte und interessierte Ehrenamtliche aus den Bereichen Migrations- und Flüchtlingsarbeit, Frauenberatung, Kinder- und Jugendhilfe, Sozialberatung, Bildungs- und Schuleinrichtungen, Integrationsarbeit und zivilgesellschaftliche Initiativen.
Die Kosten für die Teilnahme liegen bei 30 Euro. Der ermäßigte Preis liegt bei 15 Euro nach Selbsteinschätzung.
Anmeldung unter: frauen@fluechtlingsrat-bayern.de