Aktuelles

Fachtag Afghanistan

Samstag, 4. Mai 2019, 09:30-17:00 Uhr, Gewerkschaftshaus Stuttgart, Willi-Bleicher-Straße 20, 70174 Stuttgart

Auch 2,5 Jahre nach unserem ersten Afghanistan-Fachtag im Dezember 2016 kann von Sicherheit in Afghanistan keine Rede sein, vielmehr hat sich die Situation in einigen Punkten sogar noch verschlechtert. Dennoch finden weiterhin Abschiebungen nach Afghanistan statt - in geringem Maße auch aus Baden-Württemberg.

Der Fachtag nimmt unter anderem die aktuelle Situation in Afghanistan und auch der nach Afghanistan Zurückgekehrten sowie Mitwirkungspflichten und Bleiberechtsoptionen für afghanische Geflüchtete in den Blick. Eine Anmeldung ist bis 1. Mai 2019 über das untenstehende Formular möglich.

Ein Europa für Alle - Deine Stimme gegen Nationalismus!

Sonntag, 19. Mai 2019, 13 Uhr, Stuttgart, Arnulf-Klett-Platz

Eine Woche vor der Europawahl ruft ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen, unteranderem auch PRO ASYL, zeitgleich zu Großdemonstrationen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, Köln, München und Stuttgart auf. Für ein demokratisches, friedliches und solidarisches Europa - gegen Menschenverachtung und Rassismus, gegen Hass und Ressentiments gegen Flüchtlinge und Minderheiten! Weitere Informationen hier

"Freundschaft grenzenlos"

Internationale Kinder/Teenager für SWR-Sendung gesucht

Die Hamburger TV-Produktionsfirma „Nordisch Filmproduction“, sucht im Auftrag des SWR für eine neue Youtube-Kinder-Serie „Wir – Freundschaft grenzenlos!“ deutschlandweit Kinder im Alter von 12-15 Jahren, die Lust haben, ihr Hobby vorzustellen und an einer kleinen Challenge rund um ihre Hobbys teilzunehmen.

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Solidarische Städte - Anfang vom Ende der Festung Europa?

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Heidelberg hat sich kürzlich Ulrike Duchrow vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg für das Konzept der Solidarischen Städte eingesetzt. In einer solchen Stadt könnten sich alle frei und ohne Angst bewegen, werde niemand nach seiner Aufenthaltserlaubnis gefragt, sei niemand illegal und werde daher auch nicht abgeschoben. In Deutschland und anderen europäischen Ländern gründen sich hierzu immer mehr Initiativen. Berlin ist bereits als Landesregierung dem internationalen Netzwerk "Solidarity Cities" beigetreten. Es gibt Forderungen, dass nicht die einzelnen Länder über die Aufnahme von Flüchtlingen entscheiden, sondern die Städte sie direkt aufnehmen. Weitere Informationen hier bzw. zum Vortrag hier.
 

Gambia: Solidaritätsdemonstration in Freiburg gegen weitere Abschiebungen nach Gambia

Samstag, 13.April 2019, 13 Uhr, 79098 Freiburg, Rathausplatz

Demonstrationen gegen Abschiebungen finden jetzt erstmals zeitgleich in Gambia und Deutschland statt.
Weitere Informationen hier.

Seenotrettung: Notfallplan für gerettete Bootsflüchtlinge muss her

Ende März hatten die EU-Mitgliedsstaaten beschlossen, die Mission "Sophia" zwar um sechs Monate zu verlängern, allerdings als Seemission ohne Schiffe und nur als Überwachung des Luftraums über dem südlichen Mittelmeer. Selbst die Sprecherin der EU-Außenbeauftragten meinte, "Wir bezweifeln, dass die Mission so ihr Ziel erfüllen kann." PRO ASYL forderte die Bundesregierung auf, die Initiative zu ergreifen, sodass in einem geordneten Verfahren Bootsflüchtlinge aufgenommen werden. Aktuell wird um 64 Migrant*innen gerungen, die das deutsche Rettungsschiff "Alan Kurdi" der Hilfsorganisation "Sea Eye" aus Seenot gerettet hatte. Unterdessen spitzt sich der Bürgerkrieg in Libyen weiter zu.

Refugio e.V. Stuttgart sucht Sprachmittler*innen für Beratung und Therapie

refugio stuttgart e.v. begleitet traumatisierte Flüchtlinge und ihre Angehörigen im Rahmen von gezielter Aufarbeitung, Beratung und Therapien zur Überwindung ihrer Erlebnisse. Dabei ist die Mitarbeit von Sprach- und Kulturvermittler*innen wichtig. Gesucht werden nun Übersetzer*innen für Dari, Farsi, Paschtu, Urdu, Somali, Mandinka, Wolof, Tigrinya, Hindi, Tamil, Russisch, Tschetschenisch, Mazedonisch, Serbokroatisch und Bosnisch. Voraussetzungen sind ein sicherer Aufenthaltsstatus, gute Deutsch-Kenntnisse im Sprechen, psychische Stabilität, Bereitschaft zu längerfristigem Einsatz sowie eine Teilnahme an einer kostenfreien Schulung (nächster Termin hierfür im Mai). Geboten werden neben einer stundenweisen Vergütung eine Fahrkostenerstattung, qualifizierte Schulungen und bei Bedarf Supervision.
  • weitere Informationen hier

Die „Liste der Auffälligen“ und die Anschlussunterkunft Europastraße

Am Freitag, 5. April, 19 Uhr im Gemeindesaal St. Michael, Hechinger Str. 45, Tübingen

Zu einer Veranstaltung zur „Liste der Auffälligen“ und  zur Anschlussunterkunft Europastraße laden verschiedene Initiativen und Organisation in Tübingen ein. Dabei sollen die bisherigen Reaktionen auf den Fragenkatalog sowie Perspektiven für eine gute Integrationsarbeit in der AU Europastraße vorgestellt und diskutiert werden. Hierzu werden auch die Fraktionen des Gemeinderats eingeladen.

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Dem wachsenden Antiziganismus entgegentreten!

Gemeinsame Pressemitteilung der Beratungsstelle Pro Roma und des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg zum Internationalen Roma-Tag am 8. April

Anlässlich des Internationalen Roma-Tages am 8. April erinnern die Roma-Gemeinschaft und ihre Unterstützer*innen an den Beginn der weltweiten Roma-Bürgerrechtsbewegung und mahnen die fortwährende Diskriminierung und Ausgrenzung dieser Minderheit an. Dieser Tag erinnert aber auch an Verfolgung und Diskriminierung, denen die Roma über Jahrhunderte hinweg ausgesetzt waren, und an den auf Vernichtung zielenden Rassismus des NS-Regimes. Erst nach vier Jahrzehnten hat die Bundesregierung den Völkermord an Sinti und Roma anerkannt. Dass sie dies überhaupt getan hat, war ein Verdienst der Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma in Deutschland, die viele Jahre hierfür gekämpft hat.

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Mittelmeer: Über 250 Organisationen fordern Angela Merkel zum Handeln auf

Offener Brief mit drei konkreten Forderungen aus der Zivilgesellschaft

Angesichts des Sterbens auf dem Mittelmeer und der katastrophalen Lage in Libyen wenden sich mehr als 250 zivilgesellschaftliche Organisationen in einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin. PRO ASYL, Ärzte ohne Grenzen (MSF), Amnesty International, Sea-Watch, SOS Mediterranee, Seebrücke, Diakonie, Caritas, der Paritätische, Brot für die Welt, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die vielen weiteren unterzeichnenden Organisationen kritisieren: "Wir sind erschüttert angesichts der gegenwärtigen europäischen Politik, die immer stärker auf Abschottung und Abschreckung setzt – und dabei tausendfaches Sterben billigend in Kauf nimmt. Die Pflicht zur Seenotrettung ist Völkerrecht und das Recht auf Leben nicht verhandelbar."

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Strobl unterzeichnet Erlass zur Ermessensduldung für arbeitende Geduldete

Im Vorgriff auf eine bundesweit geplante Gesetzesänderung, welche eine Beschäftigungsduldung einführen soll, hat der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl einen Erlass unterzeichnet, welcher regelt, dass geduldete, arbeitende Personen unter bestimmten Voraussetzungen eine Ermessensduldung erteilt bekommen können. Dies hat das Land in einer Presseerklräung bekannt gegeben. Laut dieser müssen die diesselben Voraussetzungen erfüllt sein, wie sie im derzeitigen Gesetzesentwurf auf Bundesebene festgelegt sind. Unter anderem müssen die Personen seit mehr als 12 Monaten geduldet sein und seit mehr als 18 Monaten sozialversicherungspflichtig und in Vollzeit beschäftigt sein. Weitere Infos finden Sie auf der Homepage des Landes Baden-Württembergs.