Aktuelles

"Sprachlos? Nicht mit uns!" - Tagung des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg

Samstag, 10. November 2018, Bürgerräume West, Bebelstraße 22, 70193 Stuttgart

Auf unserer Wintertagung unter dem Motto "Sprachlos? — Nicht mit uns!" erwartet Sie ein Hauptvortrag zum öffentlichen Diskurs zu den Themen Migration und Flucht sowie verschiedene AGs, z.B. zu den Themen Familiennachzug/Familienasyl, LSBTTIQ-Geflüchtete und Härtefallantrag. Abgerundet wird der Tag mit einem Austausch zu politischen Aktionen und Sensibilisierungsarbeit. Die Details zum Programm sowie das Anmeldeformular finden Sie unter Weiterlesen.

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Begleitung von Flüchtlingen beim Zugang zu Ausbildung und Arbeit

Fach-Fortbildung als ehrenamtliche Ausbildungs- und Jobpatinnen und -paten in Stuttgart

Die Fortbildung baut auf dem Wissen und den Praxiserfahrungen der Netzwerkträger auf. Sie bietet freiwillig Engagierten den notwendigen Überblick über die rechtlichen Grundlagen und die praktischen Handlungsmöglichkeiten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können in der Folgezeit selbständig und im Rahmen des Netzwerks Flüchtlinge im arbeitsmarktlichen Integrationsprozess begleiten und unterstützen. Sie treffen sich regelmäßig mit den Anleiterinnen und Anleitern der Netzwerkträger zum Erfahrungsaustausch und zur Fallbesprechung.

Fachtag Irak

Samstag, 27. Oktober, 09:30-17:00, Bürgerhaus Mitte, Schaffnerstraße 17, 89073 Ulm

Menschen aus dem Irak waren 2017 und 2018, die Personengruppe, die nach Syrer*innen die meisten Asylerstanträge in Deutschland gestellt haben. Was ist der Irak für ein Land? Aus welchen Gründen fliehen die Menschen von dort und was für Chancen haben irakische Geflüchtete im Asylverfahren? Diesen und noch vielen weiteren Fragen widmet sich der Fachtag, der am 27.10.2018 in Ulm stattfindet. Wir laden alle Ehren- und Hauptamtlichen aus der Flüchtlingsarbeit sowie alle Iraker*innen und anderen Interessierten ganz herzlich dazu ein. Details finden Sie im nachstehenden Programm.
Hinweis: Der Anmeldeschluss ist am 19.10.2018!

Unzumutbare Anforderungen verhindern Familiennachzug

Hintergrundbericht von Pro Asyl zu fragwürdiger Praxis gegenüber anerkannten Flüchtlingen aus Eritrea

teilen Auf Facebook teilen twittern Auf Twitter verbreiten teilen Auf Google+ teilen Anerkannte Flüchtlinge genießen Schutz vor dem sie verfolgenden Staat. Das bedeutet auch, dass Kontakt zur Regierung des Herkunftslandes für sie nicht zumutbar ist. Anerkannte Flüchtlinge aus Eritrea werden im Rahmen des Familiennachzugs jedoch dazu gedrängt, die eritreische Botschaft aufzusuchen.

Dazu berichtet Pro Asyl in einem ausführlichen aktuellen Hintergrundtext.

Neue Zeitung des Antira-Netzwerks Baden-Württemberg

"Solidarity4All" informiert über landesweite Demo am 13. Oktober in Karlsruhe

Das antirassistische Netzwerk Baden-Württemberg hat eine neue Ausgabe seiner Zeitung  "Solidarity4All" veröffentlicht. Schwerpunktthema ist die landesweite Großdemonstration am 13. Oktober in Karlsruhe. In der Zeitung werden die wichtigsten Themen, um die es bei der Demonstration geht, dargestellt. Außerdem werden die über 60 Organisationen, die den Aufruf unterstützen (darunter der Flüchtlingsrat BW und zahlreiche lokale Ehrenamtlichen-Gruppen), aufgelistet.

Die Zeitung kann per Mail an info@stop-deportation.de bestellt werden

UNHCR: Keine interne Schutzalternative in Kabul

Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen widerspricht der Einschätzung der Bundesregierung

UNHCR hat am 30. August 2018 neue Richtlinien zur Feststellung des internationalen Schutzbedarfs afghanischer Asylsuchender (Eligibility Guidelines) veröffentlicht. Darin kommt UNHCR unter anderem zu dem Ergebnis, dass die Region Kabul nicht als Ort einer sogenannten "internen Schutzalternative" oder "internen Neuansiedlungsalternative" angesehen werden kann. Als Reaktion auf diese neuen Erkenntnisse hat Finland die Entscheidung über Asylanträge von Afghan*innen sowie Abschiebungen nach Afghanistan vorerst ausgesetzt.

Aktiv werden gegen die Unmenschlichkeit!

Abschottung, Zurückweisung, Transitlager und Ertrinken-Lassen sind kein Konsens!

Unmenschlichkeit dominiert die derzeitigen Politiken auf Bundes- und Europaebene. Klares Ziel: Reduzierung der Zuwanderungszahlen Geflüchteter nach Europa und Auslagerung des Flüchtlingsschutzes. Gleichzeitig werden die flüchtenden Menschen auf See und in der Wüste ihrem Schicksal, sprich dem Tod oder libyschen Mafia-Banden, überlassen. Seenotrettung wird kriminalisiert, während hunderte Menschen im Mittelmeer sterben. Aber diese Politik der Unmenschlichkeit ist kein gesellschaftlicher Konsens und trifft auf Protest Wir haben Ideen, Aktionen, Termine und Hintergrundinfos dazu gesammelt.

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"Wächter der Menschenrechte"

Interview mit der Kontext-Wochenzeitung

Anlässlich des bevorstehenden 30-jährigen Jubiläums des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg hat die Kontext-Wochenzeitung ein Interview mit Seán McGinley, Leiter der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrats, geführt.

20 Jahre, schwanger, abgeschoben nach Italien…

Junges Paar nach Abschiebung aus Baden-Württemberg ohne Unterstützung auf der Straße gelandet

Im Juli ist ein junges nigerianisches Paar aus Baden-Württemberg nach Italien abgeschoben worden. Die 20-jährige Frau war zu diesem Zeitpunkt im dritten Monat schwanger. In Foggia/Süditalien sollten sie in ein völlig überfülltes Aufnahmelager einziehen, doch dieser war mit über 1000 Bewohner*innen statt der vorgesehenen Maximalbelegung von 700, völlig überfüllt.  Dieser Bericht basiert auf die Angaben der Betroffenen und einer Ehrenamtlichen, die mit ihnen im Kontakt steht. Sowohl die Ehrenamtliche als auf das abgeschobene Paar sind dem Flüchtlingsrat namentlich bekannt.

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Informationen zu Aufenthaltsverfestigung und Widerruf

Neues Fortbildungsangebot des Flüchtlingsrats

Wie geht es weiter nach der Anerkennung im Asylverfahren? Welche Möglichkeiten gibt es, zum dauerhaften Aufenthalt und perspektivisch auch eine Einbürgerung zu gelangen? Was passiert, wenn die Situation im Heimatland verbessert? Unter welchen Umständen kann man einen Schutzstatus auch wieder verlieren?

Diese Fragen, die vor allem für Geflüchtete relevant sind, denen im Asylverfahren einen Schutzstatus zugesprochen wurde, werden in einem neuen Fortbildungsmodul im Rahmen des Projekts "Aktiv für Flüchtlinge 2018" des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg behandelt.

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