Wo stehen wir heute und wie sieht die Zukunft der psychosozialen Versorgung von traumatisierten Geflüchteten in Baden-Württemberg aus? Welche Akzente kann die zukünftige Landesregierung setzen und welche Handlungsspielräume hat sie, trotz massiver asylrechtlicher Einschränkungen eine menschenrechtskonforme Flüchtlingspolitik umzusetzen?
Die Landesärztekammer und die Landespsychotherapeutenkammer Baden-Württemberg werden im Januar 2026 den „4. Versorgungsbericht zur ambulanten medizinischen, psychosozialen und psychotherapeutischen Versorgung von traumatisierten Geflüchteten in Baden-Württemberg“ veröffentlichen. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren in Baden-Württemberg (LAG Flucht und Trauma) nimmt dies zum Anlass, im Vorfeld der Landtagswahl und vor dem Hintergrund des Inkrafttretens der Verschärfungen im EU-Asylrecht (GEAS) zu einer Diskussion über die Zukunft der landesweiten Versorgung traumatisierter Geflüchteter einzuladen.
Wann? 27. Januar 2026, 17.00 – 19.00 Uhr
Wo? im futurum – Zukunftszentrum, Presselstr. 29, 70191 Stuttgart
Wer? Mit Beiträgen von
- Dr. med. Robin Maitra, Vorstandsmitglied und Menschenrechtsbeauftragter der Landesärztekammer Baden-Württemberg
- Ulrike Schneck, Vorstandsvorsitzender der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der Psychozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.)
gefolgt von einem Gespräch mit Mitgliedern des Landtags und dem Flüchtlingsrat Baden-Würrtemberg (angefragt)
Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es auf der Seite von Refugio Stuttgart.