Massenfestnahmen, Folter, sexualisierte Gewalt, immer mehr Hinrichtungen. Obwohl die Repression in der Islamischen Republik Iran im Jahr 2025 und Anfang 2026 massiv zugenommen hat, nimmt die Quote der Verfolgten, die in Deutschland Schutz bekommen, massiv ab. Dreiviertel der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) inhaltlich geprüften Asylanträge wurden 2025 trotz eindeutiger Menschenrechtsverletzungen abgelehnt.
Diesen Widerspruch benennt PRO ASYL im veröffentlichten Policy Paper Die Menschenrechtslage im Iran und die deutsche Asylpraxis, analysiert problematische Argumentationsmuster des BAMF und fordert Konsequenzen: Schutz statt Abschiebung, faktenbezogene Entscheidungen im BAMF und die Anerkennung struktureller Verfolgung.
- PRO ASYL, Februar 2026: Die Menschenrechtslage im Iran und die deutsche Asylpraxis