Aktuelles

Was tun bei kurzfristiger/verfristeter Ladung zur Asylanhörung?

Neue Arbeitshilfe von „Berlin hilft"!

Nach Erkenntnissen von PRO ASYL erfahren viele Asylsuchende von ihrem Anhörungstermin derzeit sehr kurzfristig oder zu spät. Grund dafür sind etwa kurze Ladungsfristen und/oder die unübersichtliche Postübermittlung insbesondere in Massenunterkünften. Dadurch fehlt häufig die Zeit für eine sachgerechte Vorbereitung auf die Anhörung. An einen unentschuldigt versäumten Termin knüpft das Gesetz zudem immer mehr negative Folgen und Sanktionen. Das Netzwerk „Berlin hilft“ hat deshalb eine Arbeitshilfe erstellt, wie man im Falle eines kurzfristigen/verpassten Anhörungstermins reagieren kann.

 

13 Tage und drei Abschiebungen

Rechte Hardliner in der Regierung setzen sich wohl immer weiter durch

Innerhalb von 13 Tagen organisierte Baden-Württemberg drei Charterabschiebungen in den Westbalkan. In diesem Zeitraum wurden 210 Menschen, davon 74 Kinder jünger als 14 Jahre, nach Albanien, Kosovo, Mazedonien und Serbien abgeschoben. Auch dieses Mal waren wieder zahlreiche Angehörige der diskriminierten Minderheit der Roma von den Abschiebungen betroffen.

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Trauma-Awareness und Psychoedukation

Beratungsbroschüre zu Traumatisierung und dem guten Umgang mit traumatisierten Menschen

Die DAAD Akademie informiert durch eine 28-seitige Broschüre zum Thema Traumatisierung bei geflüchteten Menschen. Inhalt sind sowohl Grundlagen des Themas, als auch Tipps für eine gute Zusammenarbeit mit traumatisierten Menschen. Die Broschüre richtet sich speziell an Studierende, ist aber natürlich auch für Nichtstudierende geeignet.

Aktualisierte Übersichten zum Zugang zu Bildung, Ausbildung und Arbeit

Sie begleiten oder beraten Geflüchtete beim Zugang zu Ausbildung und Arbeitsmarkt? Aufgrund der vielen bereits erfolgten bzw. noch ausstehenden Gesetzesänderungen wissen Sie nicht, welche Möglichkeiten es momentan ganz konkret gibt? Dann können die aktualisierten Übersichten der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. Licht ins Dunkel bringen. Auch die zu erwartenden Änderungen durch das Integrationsgesetz sind bereits eingearbeitet.

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Hetze gegen Flüchtlinge in den Sozialen Medien

Handlungsempfehlungen der Amadeu Antonio Stiftung

Rassistische Hetze gegen Flüchtlinge ist in den Sozialen Netzwerken an der Tagesordnung. Es gilt also, der Hetze im Internet entgegenzutreten. Nur wie? Diese Handreichung gibt einen Überblick, was konkret getan werden kann, wenn im Internet wieder jemand rassistisch hetzt.

Förderprogramm "Mittendrin"

Das Landesförderprogramm "Mittendrin" soll der Unterstützung des Ehrenamts dienen. Insbesondere soll die Gewinnung von "neuen" Freiwilligen sowie der Aufbau innovativer Projekte gefördert werden. Davon profitieren können Einrichtungen gemeinnütziger, mildtätiger oder kirchlicher Zwecke, freie Initiativen sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts, die eine Trägerschaft im Rahmen des Programms „Mittendrin“ übernehmen wollen und dafür eine koordinierende Stelle unterhalten. Das maximale Fördervolumen pro Antrag liegt bei 5.000 €. Anträge sind grundsätzlich spätestens drei Wochen vor dem geplanten Projektbeginn einzureichen, letztmöglicher Förderbeginn ist der 1. Oktober 2016. Weitere Informationen sind bei Jeanette Roth vom PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg (roth@paritaet-bw.de, Tel.: 0711/2155-413) zu erhalten.

Unabhängiges Austauschtreffen der Flüchtlingsarbeit Südbaden

Samstag 23. Juli, 10 bis 17 Uhr, Rasthaus Freiburg und Universität Freiburg

In jeder Stadt und jedem Dorf in Baden-Württemberg sind Menschen engagiert um geflüchtete Menschen auf viele Arten zu unterstützen. Sei es durch ein freundliches willkommen heißen, durch Sprachkurse, Unterstützung im Behördendschungel oder politische Arbeit.
Um eine Plattform zum gemeinsamen Austausch zu schaffen, die nicht an der Landkreisgrenze endet, organisiert der Flüchtlingsrat in Kooperation mit den Gruppen des Rasthaus Freiburg und mit Unterstützung der Refugee Law Clinic eine erstes südbadenweite Austauschtreffen.

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Dublin IV?!

Vor dem Hintergrund der Ereignisse der letzten 1,5 Jahre mehrten sich die Stimmen, die das Dublin-System für gescheitert erklärten. Auch Bundeskanzlerin Merkel stellte im Herbst 2015 in einer Rede vor dem Europäischen Parlament fest, dass das Dublin-System in seiner derzeitigen Form überholt sei. Umso mehr verwundert es, dass nun statt einer vollständigen Neuordung des europäischen Asylsystems Pläne für eine Verschärfung der Dublin-Verordnung geschmiedet werden. "Dublin IV" könnte gemäß des am 4. Mai vorgelegten Entwurfs eine Abschaffung der Überstellungsfristen, eine Beschränkung des Selbsteintrittsrechts der Dublin-Staaten sowie Dublin-Abschiebungen von UMF zur Folge haben.

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Basiskonto für alle - auch für Asylsuchende und Geduldete

Mit Einführung des Zahlungskontengesetzes (ZKG) am 19. Juni 2016 hat jeder Verbraucher mit rechtmäßigem Aufenthalt in der Europäischen Union einen Anspruch auf ein Basiskonto, also auch Personen ohne festen Wohnsitz sowie Asylsuchende und Geduldete. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat auf Ihrer Website verschiedene hilfreiche Dokumente zum Basiskonto eingestellt. Ein Anspruch auf Kontoeröffnung besteht auch mit den folgenden Dokumenten: Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender, Ankunftsnachweis, sämtliche Duldungsarten und Aufenthaltsgestattung. Sollten InhaberInnen der genannten Dokumente die Kontoeröffnung dennoch verweigert wenden, können sie sich gerne an uns wenden.

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Flüchtlingsrat BW unterstützt Petition für Silvana und Zoran Andelkovic

Silvana und Zoran Andelkovic sind 2013 aus Serbien nach Deutschland gekommen und wohnen nun in Freiburg. Sie sind Angehörige der Minderheit der Roma, und als solche sind sie in Serbien einer Diskriminierung in allen Lebensbereichen ausgesetzt, die für Silvana Andelkovic lebensbedrohlich geworden ist. Denn die 43-jährige Frau Andelkovic ist schwer psychisch erkrankt, als Folge einer Traumatisierung im Kosovokrieg. In Freiburg konnte Frau Andelkovic nun endlich eine angemessene Therapie beginnen. Eine Abschiebung würde den Abbruch der notwendigen Behandlung bedeuten. Genauere Infos zum Fall finden Sie hier.
Der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg unterstützt die Petition und schließt sich der Forderung des "Freiburger Forums" an den Petitionsausschuss des Landtags von Baden-Württemberg an, "sich für einen Schutz vor Abschiebung und für einen dauerhaften Aufenthalt aus humanitären Gründen für Silvana und Zoran Andelkovic einzusetzen!"
Wenn auch Sie die Petition unterstützen wollen, schreiben Sie eine Mail an info@freiburger-forum.net.