Abschiebungen & Abschiebehaft

Abgeschobener Afghane bei Anschlag verletzt

Explosion in der angeblich sicheren Hauptstadt Kabul

Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass ein am 23. Januar aus Deutschland abgeschobener Afghane bei einem Bombenanschlag in Kabul verletzt worden ist. Kabul gehört zu den Teilen des Landes, die von der Bundesregierung offiziell als "sicher" gelten.

Neues aus dem Musterländle für Abschiebung...

4 Abschiebeflüge in 3 Wochen!

Die grün-schwarze Landesregierung hat sich nicht nur ein weiteres Mal wohlwollend an Abschiebeflügen nach Afghanistan beteiligt. Das angebliche "Musterländle der Integration" hat innerhalb von 11 Tagen allein 86 Kinder unter 14 (!) und 164 Menschen über 14 in die Staaten Albanien, Kosovo, Mazedonien und Serbien abgeschoben. Wie immer auch dieses Mal Menschen der besonders diskriminierten Minderheit der Roma.

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Biberach: Mahnwache gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Ehrenamtliche wollen am 1. März ein Zeichen setzen

Das Interkulturelle Forum für Flüchtlingsarbeit veranstaltet am 1. März (Aschermittwoch) um 9.30 Uhr vor der Stadthalle in Biberach eine Mahnwache gegen Abschiebungen nach Afghanistan. Anlass ist der Auftritt von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), dessen Regierung sich im Gegensatz zu einigen anderen Landeregierungen mit grüner Beteiligung sich an den ersten beiden Sammelabschiebungen nach Afghanistan beteiligt hat.

An diesem Termin soll auch der "Tübinger Aufruf" übergeben werden - eine Petition, die sich gegen Abschiebungen nach Afghanistan richtet. Diese kann immer noch unterschrieben werden.

Bauernopfer in einer beschämenden Wahlkampfshow

Vier Personen aus Baden-Württemberg nach Afghanistan abgeschoben

Bei der zweiten Sammelabschiebung nach Afghanistan am Montagabend waren Medienberichten zufolge auch vier Personen dabei, die in Baden-Württemberg gelebt haben.

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PRO ASYL verurteilt unmittelbar bevorstehende Abschiebung nach Afghanistan

Pressemitteilung von PRO ASYL

Aus Unterstützerkreisen der Flüchtlingsarbeit verdichten sich die Hinweise, dass die nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan unmittelbar bevorsteht. PRO ASYL appelliert erneut an die Bundesländer, diese nicht zu vollziehen.

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BW-Grüne werben mit Unterstützung für Afghanistan-Abschiebungen

Flüchtlingsrat fordert Unterstützung für Schleswig-Holsteins Vorstoß für einen Abschiebestopp

Angesichts der für den 23. Januar (VORSICHT GEÄNDERTER TERMIN: Der Termin 24.1. war eine falsche Information) geplanten nächsten Sammelabschiebung nach Afghanistan fordert der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg von der Landesregierung, sich der Initiative des schleswig-holsteinischen Innenministers Stefan Studt für einen bundesweiten Abschiebungsstopp nach Afghanistan anzuschließen. Diese Initiative ist unter anderem eine Reaktion auf den neusten Afghanistan-Bericht des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen. Unterdessen haben Baden-Württembergs Grünen ein Papier unterschrieben, das sich zu Abschiebungen nach Afghanistan bekennt.

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VORSICHT GEÄNDERTER TERMIN: Nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan wohl am 23.1.

VORSICHT GEÄNDERTER TERMIN: Das grün regierte Baden-Württemberg wird sich wohl wieder an den Abschiebungen beteiligen

Laut Kabuler Regierungskreisen wird am (VORSICHT GEÄNDERTER TERMIN) 23.1. die nächste Sammelabschiebung nach Afghanistan stattfinden.
Die sich stetig verschlechternde Lage in Afghanistan wird dabei sowohl von unserer Bundes- als auch unserer Landesregierung scheinbar schlicht ignoriert.
Aus diesem Grund haben Ehrenamtliche aus Baden-Württemberg die Petition "KEINE ABSCHIEBUNGEN NACH AFGHANISTAN! GEGEN KRIEG UND TERROR – ÜBERALL! gestartet und fordert die Landesregierung dazu, "sich (wie andere Landesregierungen) nicht an Abschiebungen nach Afghanistan beteiligen."

Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie Menschen kennen, die von einer Abschiebung nach Afghanistan bedroht sind.

Online-Petition: KEINE ABSCHIEBUNGEN NACH AFGHANISTAN! GEGEN KRIEG UND TERROR – ÜBERALL!

Verschiedene Tübinger Flüchtlingsinitiativen haben im Nachgang zu einer Kundgebung am 30.12. eine Online-Petition erstellt, um ihre Solidarität mit afghanischen Geflüchteten zu bekunden und ihrem Protest gegen die unmenschliche Abschiebepolitik Ausdruck zu verleihen. Die Online-Petition kann auf der Homepage OpenPetition unterzeichnet werden.

Erste Sammelabschiebung nach Afghanistan

Neun Person aus Baden-Württemberg ins Kriegsland zurückgeschickt

Bei der ersten Sammelabschiebung nach Afghanistan am 14. Dezember wurden neun zuletzt in Baden-Württemberg wohnhafter Personen zwangsweise in ihr kriegszerrüttetes Heimatland zurückgeführt. Insgesamt wurden 34 Personen abgeschoben – vorgesehen waren eigentlich 50. In einigen Einzelfällen konnten Abschiebungen kurz vor dem Vollzug gestoppt werden – das betraf auch zwei Afghanen aus Baden-Württemberg.

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Abschiebung reißt Familie auseinander: Mädchen mit Trisomie 21 ohne Mutter abgeschoben

Bericht des Freiburger Forums zur Abschiebung am 17.11.16

Am 17. November wurden 85 Menschen aus Baden-Württemberg in den Kosovo abgeschoben. Darunter befand sich auch ein Vater mit seinen sieben Kindern aus dem Markgräflerland. Seine Frau erlitt angesichts der Abschiebung einen psychogenen Anfall und wurde in die Notaufnahme einer Müllheimer Klinik gebracht. Eines der gemeinsamen Kinder, ein vierjähriges Mädchen mit Trisomie 21, verkraftet nachweislich Änderungen der Umgebung nicht. Es wurde durch die Abschiebung von seiner Mutter getrennt.

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