Aktuelles

Stellenausschreibung GeschäftsführerIn

Der Flüchtlingsrat BW sucht einen/eine neue/n GeschäftsführerIn. Bewerbungsfrist ist der 30.5.2016.

Stellenausschreibung GeschäftsführerIn Flüchtlingsrat BW (PDF)

Begleitung von Flüchtlingen beim Zugang zu Ausbildung und Arbeitsmarkt

Fach-Fortbildungen als ehrenamtliche Ausbildungs- und Jobpatinnen und -paten in Pforzheim, Stuttgart und Tübingen

Das Netzwerk zur Integration von Flüchtlingen in Arbeit (NIFA) kümmert sich an den Projektstandorten Stuttgart, Tübingen und Pforzheim durch verschiedene Angebote um die Integration von Flüchtlingen in Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt. Damit dies angesichts der gestiegenen Flüchtlingszahlen gelingen kann, ist insbesondere die Zusammenarbeit mit ehrenamtlich Engagierten von hoher Bedeutung.

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Bleiberecht für Kadri Limani

UnterstützerInnen aus Nürtingen und Tübingen starten Petition für in Deutschland geborenen Rom

„Helfen Sie mit, dass Kadri die Chance auf ein sicheres Leben in Deutschland bekommt und nicht in Elend, Perspektivlosigkeit und Diskriminierung zurückgeschickt wird." Mit diesen Worten rufen die UnterstützerInnen des 23-jährigen Kadri Limani zur Unterzeichnung der Petition auf. Kadri Limani ist in Deutschland geboren und macht derzeit in Nürtingen eine Ausbildung, die er voraussichtlich nächstes Jahr abschließen wird. Lange Zeit engagierte er sich zusätzlich vor Ort in verschiedenen Vereinen und baute unter anderem einen ehrenamtlichen Dolmetscherpool mit auf.
Genauere Informationen zu Kadri Limani und den Link zur Petition, finden Sie hier.

Brandbrief an Bundesregierung: PRO ASYL, Rat für Migration und Paritätischer fordern zentrale Änderungen am geplanten Integrationsgesetz

Anlässlich des geplanten Koalitionstreffens in Meseberg fordern PRO ASYL, der Paritätische Wohlfahrtsverband und der Rat für Migration, ein bundesweiter Zusammenschluss von über 100 WissenschaftlerInnen, in einem gemeinsamen Brandbrief die Bundesregierung auf, von zentralen Regelungen im sogenannten „Integrationsgesetz“ wieder Abstand zu nehmen. Konkret sind es die neuen Hürden zur Erlangung der Niederlassungserlaubnis, die geplante Wohnsitzzuweisung sowie die Androhung von Sanktionen in Form von Leistungskürzungen, die aus Sicht der Unterzeichnenden dringend aus dem Gesetzentwurf gestrichen werden müssen. Die Organisationen machen verfassungs- und EU-rechtliche Bedenken geltend und warnen davor, dass die Umsetzung der geplanten Maßnahmen eher zur Ausgrenzung als zur Integration beitragen werde.

Zweite Abschiebung aus Baden-Württemberg innerhalb von sechs Tagen

118 Menschen (davon 25 Kinder unter 14) nach Albanien und 75 Menschen (davon 34 Kinder unter 14) in den Kosovo abgeschoben

Am 09.05 wurde nicht nur der Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung in Baden-Württemberg unterzeichnet. Baden-Württemberg schob auch zum zweiten Mal innerhalb von sechs Tagen viele Kinder und Erwachsene in den Westbalkan ab.
Vom Baden-Airpark startete am 04.05 ein Abschiebeflug nach Albanien, bei dem 118 Menschen (davon 25 Kinder unter 14) abgeschoben wurde. Am 09.05 wurden 75 Menschen (davon 34 Kinder unter 14) in den Kosovo abgeschoben. Unter den Abgeschobenen waren auch diesmal wieder Angehörige der diskriminierten Minderheit der Roma. Die nächsten Abschiebungen in den Westbalkan stehen bereits an. Aktion Bleiberecht veröffentlicht die kommenden Termine auf seiner Homepage.

Ein ehrenamtlich Engagierter aus Stuttgart war bei der Abschiebung einer albanischen Familie dabei und schickte uns folgenden Erfahrungsbericht:

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Zusammenfassung der flüchtlingspolitischen Themen im Entwurf des Koalitionsvertrags

Wirklich „offenherzig und realistisch in der Flüchtlingspolitik“?

Die baden-württembergische Flüchtlingspolitik soll nach dem Wortlaut des vorläufigen Koalitionsvertrags in Zukunft „offenherzig und realistisch“ sein. An anderer Stelle ist von „Herz und Hand“ bei der Integrationspolitik die Rede.
Ob die flüchtlings- und integrationspolitischen Ziele realistisch, offenherzig und mit Herz und Hand sind, soll jeder für sich beurteilen. Im Folgenden haben wird daher die zentralen flüchtlings- und integrationspolitischen Ziele zusammengestellt:

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Save me Mannheim appelliert an die Bundesregierung

Mannheimer Flüchtlingsorganisation fordert Kontingentlösung für in Griechenland gestrandete Flüchtlinge

In einem offenen Appell fordern die Mannheimer FlüchtlingshelferInnen von save me die Bundesregierung zu einer humanitären Kontingentlösung für die in Griechenland festsitzenden Flüchtlinge auf. Tausende leben derzeit in Griechenland unter unwürdigen und inhumanen Bedingungen in diversen Auffanglagern. Darunter sind auch zahlreiche Familienangehörige von Personen, die sich bereits in Deutschland befinden. Sie haben nach der „Dublin-III-Verordnung“ sogar einen Anspruch auf Einreise nach Deutschland. Ein Weiterkommen ist nach der Schließung der „Balkanroute“ für sie aber nicht in Sicht. Das griechische Asylsystem ist nach wie vor hoffnungslos überfordert. Stattdessen droht nach dem EU-Türkei-Deal die Abschiebung in die Türkei und von dort weiter in die Herkunftsländer. Um diese rechtlich wie tatsächlich inakzeptable Situation zu beenden, fordert save Me Mannheim die Schaffung von Kontingenten als Grundlage für eine zügige und legale Einreise. Wer den Appell unterstützen möchte, kann sich unter dem Stichwort „Appell“ per E-Mail an Save me Mannheim wenden.

AfD Parteitag verhindern!

Blockaden und Großdemonstration am Samstag, 30. April in Stuttgart

Am 30. April hält die AfD in Stuttgart ihren Bundesprogrammparteitag ab. Die bundesweite Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ ruft dazu auf, ab 7 Uhr morgens Blockaden rund um den Parteitag zu organisieren und sich ab 13 Uhr an der Großdemonstration zu beteiligen. 

Gesetzgebungsprozess zur Einstufung von Algerien, Marokko und Tunesien als "sichere Herkunftsstaaten" eingeleitet

PRO ASYL: Anhörung: Keine rechtliche Grundlage für eine Einstufung der Maghreb-Staaten als »sicher«

Am 14. April wurde der Gesetzesentwurf zur Einstufung von Algerien, Marokko und Tunesien erstmals im Bundestag diskutiert. Vor dem Hintergrund der Landtagswahlen in drei Bundesländern war der seit längerem angestrebte Gesetzgebungsprozess zurückgestellt worden. Mitglieder von Oppositionsparteien und Menschenrechtsorganisationen prangern die Menschenrechtsverletzungen in den Maghrebstaaten an. PRO ASYL äußert sich folgendermaßen: "Staaten, in denen gefoltert wird, demokratische Grundrechte missachtet und die Menschenrechte verletzt werden, sind keine sicheren Herkunftsstaaten. Die Bundesregierung beschönigt die Lage, ignoriert Menschenrechtsverletzungen in diesen Ländern und stellt stattdessen Persil-Scheine aus. Damit wird die Menschenrechtssituation in diesen Staaten bagatellisiert."
Auch die Anhörung im Bundestag vom 25.04.16 bestätigte die Befürchtungen, dass die Bundesregierung die reale Situation zu ignorieren versucht um eine Gesetzesverschärfung auf Biegen und Brechen durchzusetzen. Es spricht in diesem Zusammenhang Bände, dass die Mehrheit der geladenen Sachverständigen nichts zur menschenrechtlichen Situation der Magrhebstaaten sagen konnte.

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Studie zu Bedarfen und Potentialen der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit

Teilnehmer_Innen für eine zehminütige Onlinebefragung gesucht

Masterstudierende der Hochschule Mannheim führen derzeit eine Studie zu ehrenamtlichen Engagement in der Flüchtlingsarbeit durch. Ziel ist es die Chancen der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit aufzuzeigen und abzufragen, wo ehrenamtlich Engagierte weitere Unterstützung (z.B. durch Schulungen) benötigen.

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Visaanträge zum Familiennachzug ab Mitte Mai auch in Erbil, Irak möglich

Das deutsche Generalkonsulat in Erbil (Irak) nimmt ab Mitte Mai auch Anträge für langfristige Visa entgegen. Damit können nunmehr insbesondere Visa für den Familiennachzug zum in Deutschland anerkannten Flüchtlingen vom Irak aus beantragt werden. Darauf wird aktuell auf der Homepage der deutschen Auslandsvertretung hingewiesen. Bislang hat das Generalkonsulat in Erbil nur Geschäfts- und andere kurzfristige Visa ausgestellt. Da die Kapazitäten des Generalkonsulats begrenzt sind, können Visaanträge weiterhin auch bei der bislang zuständigen deutschen Auslandsvertretung in Ankara, Türkei, gestellt werden.

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