Aktuelles

Winterabschiebestopp für Familien vom Westbalkan gefordert

Online-Petition an die Landesregierung von Baden-Württemberg

Der Freundeskreis für Flüchtlinge Stuttgart-Süd hat eine Online-Petition gestartet. Sie fordern "einen sofortigen Abschiebestopp für Familien aus dem Westbalkan in Baden-Württemberg während des Winters. Und wir fordern den Einsatz der Grün-Roten Landesregierung, um diese humanitäre Maßnahme bundesweit zu unterstützen."

Die Landesregierung betreibt derzeit eine systematische Rückführung und Abschiebung von abgelehnten Asylsuchenden aus den sog. "sicheren Herkunftsstaaten". Eine Aussetzung von Abschiebungen über den Winter gab es noch vor 2 Jahren Familien mit Kindern. Angesichts der derzeitigen Aufenthaltsbeendigungspolitik gegenüber Flüchtlingen aus dem Westbalkan erscheint dies politisch unrealistisch, wäre aber gerade für eine grünrote Landesregierung mehr als menschlich geboten.

Hier können Sie unterzeichnen: Online-Petition "Winterabschiebestopp für Familien vom Westbalkan"

Öffnung der Integrationskurse für bestimmte Asylsuchende und Geduldete

Seit Inkrafttreten des Asylverfahrensbeschleunigungsgesetzes am 24.10.2015 erhalten bestimmte Personengruppen Zugang zum Integrationskurs mit der Möglichkeit, die Kosten für die Kursteilnahme vom BAMF erstattet zu bekommen. Darunter sind auch AsylbewerberInnen mit einer Aufenthaltsgestattung, die aus den Ländern Syrien, Iran, Irak oder Eritrea stammen und bei denen kein Dublin-Verfahren anhängig ist. Auch Personen mit einer sog. "Ermessensduldung" nach § 60a Abs. 2 AufenthG und InhaberInnen einer Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 5 AufenthG können einen Antrag auf Zulassung zum Integrationskurs stellen. Für alle drei Gruppen gilt jedoch: Eine Teilnahme kann nur "im Rahmen verfügbarer Kursplätze" bewilligt werden.

Übersicht zu Informationsangeboten für Flüchtlinge im Internet

Inwzischen gibt es eine Fülle von Informationsangeboten für Flüchtlinge im Internet. Auf der Homepage von PRO ASYL finden Sie eine Angebotsauswahl zu folgenden Themenkomplexen in deutscher und englischer Sprache:

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Guide for refugees

SWR-Online Portal mit Informationen für Flüchtlinge

Der SWR berichtet in Hörfunk, Fernsehen und im Internet täglich aktuell und hintergründig über Entwicklungen, Fragen und Zusammenhänge der "Flüchtlingskrise". Da Asylsuchende vor allem Inhalte auf dem Smartphone als Quelle der Information nutzen, wurde ein journalistisches Online-Angebot eingerichtet, das sich gezielt und in verschiedenen Sprachen an die Menschen richtet: Die „News for Refugees“ finden Sie unter folgendem Link: swr.de/refugees
Das Angebot richtet seinen Fokus auf konkreten Nutzwert für Flüchtlinge, die bei uns in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz angekommen sind. Auf Arabisch, Englisch und auch in Sprachen aus dem afghanischen Kulturkreis bieten wir Informationen, Nachrichten und Orientierung. Darüber hinaus verweist unser Angebot auf Inhalte der Deutschen Welle und auf ein ebenfalls neues übergeordnetes Angebot der ARD, das Sie unter diesem Link finden:
refugees.ard.de

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Aktuelle Sonderregelungen für Menschen aus "sicheren Herkunftsstaaten"

Zusammenstellung der Gesetze speziell für diesen Personenkreis

Die letzten Gesetzesänderungen haben viele Verschärfungen speziell für Menschen aus den sogenannten "sicheren Herkunftsstaaten" mit sich gebracht.
Wir haben die Gesetzesänderungen speziell für diesen Personenkreis zusammengestellt.

Grün-Rote Landesregierung will Bargeldleistungen in LEAs abschaffen

Bürokratieaufbau anstatt pragmatischer Flüchtlingspolitik

Anders als Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Bremen und Schleswig-Holstein plant die Baden-Württembergische Landesregierung einen weiteren Einschnitt in das Leben geflüchteter Menschen. Die Entscheidung, ob Geld- oder Sachleistungen gewährt werden, liegt nach §3 AsylbLG bei den Bundesländern. Baden-Württemberg hat sich nun gegen Bargeldleistungen entschieden und will eine sogenannte Geldwertkarte für BewohnerInnen der Landeserstaufnahmestellen (LEA) einführen.

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Informations- und Orientierungsbroschüre für Flüchtlinge in Deutschland

Insgesamt auf 10 Sprachen als kostenloser Download erhältlich

Engagierte Menschen haben auf refugeeguide.de eine mehrsprachige Orientierungshilfe (insgesamt 10 Sprachen) zum Leben in Deutschland zusammengestellt. „Angeregt wurde diese Orientierungshilfe durch Fragen, die viele Geflüchtete immer wieder stellen“, so die Macher der Broschüre. Die Orientierungshilfe enthält Tips und Informationen über das Leben in Deutschland
Die Broschüre steht auf http://www.refugeeguide.de/ kostenlos zum Download bereit.

Handbuch "Willkommen"

Das vom Staatsministerium Baden-Württemberg herausgegebene Handbuch wurde gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Akteuren aus der Flüchtlingsarbeit erstellt, um die, die sich für dieses Ehrenamt interessieren oder vielleicht bereits schon dabei sind, bei ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen. Es ist ein Buch zum „Immer-Griffbereit-haben“ im handlichen Taschenformat. Auf 140 Seiten sind die wichtigsten Themen für die Arbeit mit Flüchtlingen zusammengestellt und mit informativen Hinweisen, guten Beispielen aus der Praxis, wichtigen Adressen und Ansprechpartnern angereichert. Zudem finden Sie Tipps für die Öffentlichkeitsarbeit und zum Sammeln von Spenden.