Flüchtlingsarbeit in BW - Übersicht

Studie „Belastungen in der Arbeit mit Flüchtlingen, AsylbewerberInnen und MigrantInnen“

Die TU Chemnitz führt eine Studie zu den Belastungen von in der Flüchtlingsarbeit ehren- oder hauptamtlich tätigen Personen durch. Die Studie ist über den Link https://bildungsportal.sachsen.de/survey/limesurvey/index.php/survey/index/sid/789479/newtest/Y/lang/de zu erreichen.

Save me Mannheim fordert Gemeinderat zur Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland auf

Zehntausende Flüchtlinge sitzen nach Schließung der Balkanroute seit Monaten in Griechenland fest. Tausende weitere sind seit dem 20.3.2016 auf den ostägäischen Inseln hinzugekommen, wo derzeit in Form des sogenannten „EU-Türkei-Deals“ ein unwürdiges Exempel statuiert wird. In einem an Mannheimer Gemeinderäte gerichteten Brief fordert die Mannheimer Flüchtlingsinitiative "Save me" einen humanitären Beitrag "ihrer" Stadt durch Aufnahme von mindestens 550 Flüchtlingen aus den griechischen Lagern.

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Diktatur in Gambia - Schiebt Flüchtlinge aus diesem Land nicht ab!

Flüchtlingsrat Baden-Württemberg unterstützt Petition der Ehrenamtlichen aus Breisach

Viele Ehrenamtliche in Baden-Württemberg unterstützen Flüchtlinge aus Gambia beim Ankommen in Deutschland und lernen neue Freunde und Freundinnen kennen. Gleichzeitig erfahren sie von der schrecklichen Situation und den Gefahren in der Diktatur Gambia. Sie sehen, unter welcher Angst vor Abschiebung Menschen aus Gambia in Deutschland leben müssen. Eine Initiative von Ehrenamtlichen aus Breisach will diese, auch für Ehrenamtliche unverständliche und belastende Situation, nicht länger hinnehmen und hat die Aktion "Diktatur in Gambia - schiebt Flüchtlinge aus diesem Land nicht ab!" gestartet.

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Förderprogramm "Mittendrin"

Das Landesförderprogramm "Mittendrin" soll der Unterstützung des Ehrenamts dienen. Insbesondere soll die Gewinnung von "neuen" Freiwilligen sowie der Aufbau innovativer Projekte gefördert werden. Davon profitieren können Einrichtungen gemeinnütziger, mildtätiger oder kirchlicher Zwecke, freie Initiativen sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts, die eine Trägerschaft im Rahmen des Programms „Mittendrin“ übernehmen wollen und dafür eine koordinierende Stelle unterhalten. Das maximale Fördervolumen pro Antrag liegt bei 5.000 €. Anträge sind grundsätzlich spätestens drei Wochen vor dem geplanten Projektbeginn einzureichen, letztmöglicher Förderbeginn ist der 1. Oktober 2016. Weitere Informationen sind bei Jeanette Roth vom PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg (roth@paritaet-bw.de, Tel.: 0711/2155-413) zu erhalten.

Unabhängiges Austauschtreffen der Flüchtlingsarbeit Südbaden

Samstag 23. Juli, 10 bis 17 Uhr, Rasthaus Freiburg und Universität Freiburg

In jeder Stadt und jedem Dorf in Baden-Württemberg sind Menschen engagiert um geflüchtete Menschen auf viele Arten zu unterstützen. Sei es durch ein freundliches willkommen heißen, durch Sprachkurse, Unterstützung im Behördendschungel oder politische Arbeit.
Um eine Plattform zum gemeinsamen Austausch zu schaffen, die nicht an der Landkreisgrenze endet, organisiert der Flüchtlingsrat in Kooperation mit den Gruppen des Rasthaus Freiburg und mit Unterstützung der Refugee Law Clinic eine erstes südbadenweite Austauschtreffen.

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Unterstützungsarbeit – auf Augenhöhe mit Geflüchteten?!

Das Reflexionsvideo „Unterstützungsarbeit – auf Augenhöhe mit Geflüchteten?!“, ist in Kooperation von klever-iq, dem IQ Netzwerk Baden-Württemberg und dem Netzwerk rassismuskritische Migrationspädagogik entstanden.

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2000 Menschen in Karlsruhe Hand in Hand gegen Rassismus

Am 19. Juni bildeten sich in einigen Städten Deutschlands Menschenketten, um ein Zeichen gegen Fremdenhass und für Menschlichkeit, Vielfalt und Weltoffenheit zu setzen. In Karlsruhe fanden sich an diesem Tag rund 2000 Menschen zu einer langen Menschenkette zusammen, anschließend wurden bunte Luftballons steigen gelassen. Amnesty International Karlruhe, der DGB sowie verschiedene Kirchen und Sozialverbände hatten zur Aktion aufgerufen.

Workshop " Sexualisierte Kriegsgewalt: Ein Thema in der Arbeit mit Flüchtlingen?"

Ein Workshopangebot von AMICA e.V.

Was ist sexualisierte Kriegsgewalt? Welche Folgen hat sie für Betroffene und deren Umfeld? Wie zeigt sich ein Traumata? Und was sollte ich tun, wenn ich den Eindruck habe, mein Gegenüber hat Schreckliches erlebt? Das Workshopangebot von AMICA e.V. beleuchtet diese und weitere Fragen. Auch politische Instrumente sowie Aspekte des internationalen Strafrechts werden behandelt. Der Workshop richtet sich an Fachleute und Engagierte, die haupt- oder ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig sind und ist flexibel buchbar. Ehrenamtliche Helferinnen können die Teilnahme über den Aktionsfonds Qualifiziert.Engagiert. fördern lassen.

800 Menschen beim ersten welcome2stay-Gipfel in Leipzig

Erfahrungsbericht und zukünftige Termine

Es war groß, es war beeindruckend, es war ermutigend. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie viele Menschen sich für eine gute Aufnahme von Flüchtlingen engagieren. Oder, wie der Veranstalter sagt: „Wir haben in Leipzig voller Kraft und Tatendrang diskutiert. Das Wochenende hat Mut gemacht!“
Geflüchtete Menschen und solidarische UnterstützerInnen stehen vor einem Dilemma. Noch nie haben sich so viele Menschen mit geflüchteten Menschen solidarisch gezeigt. Gleichzeitig gab es noch nie so viele  Gesetzesverschlechterungen innerhalb kürzester Zeit.
Zum ersten „welcome2stay-Gipfel“ kamen 800 Menschen aus ganz Deutschland in Leipzig zusammen um sich in Workshops und Podiumsdiskussionen drei Tage lang über die verschiedenen Aspekte der Flüchtlingspolitik, der Zusammenarbeit und des Willkommen Heißens auszutauschen. Auf der Homepage der VeranstalterInnen lässt sich das detaillierte Programm nachlesen.

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Infoportal: fluechtlingshelfer.info

Auf der Seite fluechtlingshelfer.info sind zahlreiche Informationen und Materialien für ehrenamtliche UnterstützerInnen und KoordinatorInnen der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit zusammengestellt. Gepflegt und betreut wird die Seite vom Informationsverbund Asyl und Migration.