Flüchtlingsarbeit in BW - Übersicht

2000 Menschen in Karlsruhe Hand in Hand gegen Rassismus

Am 19. Juni bildeten sich in einigen Städten Deutschlands Menschenketten, um ein Zeichen gegen Fremdenhass und für Menschlichkeit, Vielfalt und Weltoffenheit zu setzen. In Karlsruhe fanden sich an diesem Tag rund 2000 Menschen zu einer langen Menschenkette zusammen, anschließend wurden bunte Luftballons steigen gelassen. Amnesty International Karlruhe, der DGB sowie verschiedene Kirchen und Sozialverbände hatten zur Aktion aufgerufen.

Workshop "Sexualisierte Kriegsgewalt: Ein Thema in der Arbeit mit Flüchtlingen?"

Ein Workshopangebot von AMICA e.V.

Was ist sexualisierte Kriegsgewalt? Welche Folgen hat sie für Betroffene und deren Umfeld? Wie zeigt sich ein Traumata? Und was sollte ich tun, wenn ich den Eindruck habe, mein Gegenüber hat Schreckliches erlebt? Das Workshopangebot von AMICA e.V. beleuchtet diese und weitere Fragen. Auch politische Instrumente sowie Aspekte des internationalen Strafrechts werden behandelt. Der Workshop richtet sich an Fachleute und Engagierte, die haupt- oder ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig sind und ist flexibel buchbar. Ehrenamtliche Helferinnen können die Teilnahme über den Aktionsfonds Qualifiziert.Engagiert. fördern lassen.

800 Menschen beim ersten welcome2stay-Gipfel in Leipzig

Erfahrungsbericht und zukünftige Termine

Es war groß, es war beeindruckend, es war ermutigend. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie viele Menschen sich für eine gute Aufnahme von Flüchtlingen engagieren. Oder, wie der Veranstalter sagt: „Wir haben in Leipzig voller Kraft und Tatendrang diskutiert. Das Wochenende hat Mut gemacht!“
Geflüchtete Menschen und solidarische UnterstützerInnen stehen vor einem Dilemma. Noch nie haben sich so viele Menschen mit geflüchteten Menschen solidarisch gezeigt. Gleichzeitig gab es noch nie so viele  Gesetzesverschlechterungen innerhalb kürzester Zeit.
Zum ersten „welcome2stay-Gipfel“ kamen 800 Menschen aus ganz Deutschland in Leipzig zusammen um sich in Workshops und Podiumsdiskussionen drei Tage lang über die verschiedenen Aspekte der Flüchtlingspolitik, der Zusammenarbeit und des Willkommen Heißens auszutauschen. Auf der Homepage der VeranstalterInnen lässt sich das detaillierte Programm nachlesen.

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Infoportal: fluechtlingshelfer.info

Auf der Seite fluechtlingshelfer.info sind zahlreiche Informationen und Materialien für ehrenamtliche UnterstützerInnen und KoordinatorInnen der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit zusammengestellt. Gepflegt und betreut wird die Seite vom Informationsverbund Asyl und Migration.

Solidarität mit Geflüchteten in Fellbach

Gegenaktion zu flüchtlingsfeindlicher Kundgebung

Rund 300 Menschen versammelten sich am 17. Juni in Fellbach, um ihrer Solidarität mit geflüchteten Menschen und ihrem Widerstand gegen die flüchtlingsfeindliche Bewegung "Fellbach wehrt sich" Ausdruck zu verleihen. Letztere hatte eine Protestkundgebung gegen eine geplante Unterkunft in Fellbach angekündigt, an der nach Angaben der Stuttgarter Zeitung schließlich lediglich 11 Personen teilnahmen.  Organisiert wurden mehrere Gegenaktionen, unter anderem auch eine Menschenkette vor der Flüchtlingsunterkunft, zu der der Freundeskreis für Flüchtlinge in Fellbach aufgerufen hatte.

Projekt „Welcome - Willkommen in Baden-Württemberg“

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

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Good Morning Deutschland

Radio von und für Geflüchtete(n)

Seit 1. Mai macht Good Morning Deutschland Radio von und für Geflüchtete(n) in drei lokalen Studios in Stuttgart, Donaueschingen und Frankfurt. Gesendet werden Gespräche zwischen Geflüchteten, MitbürgerInnen und Gästen, Informationen über Veranstaltungen und jede Menge Musik. 

Aussetzung des Elternnachzugs widerspricht Kindeswohl

Rechtgutachten zum Familiennachzug veröffentlicht

Der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat ein Rechtsgutachten zur Einschränkung des Elternnachzugs veröffentlicht. Mit in Kraft treten des Asylpaket II am 17. März 2016 ist diese Einschränkung (§104 Abs. 13 AufenthG) bereits wirksam. Die Autoren schlussfolgern: "Die geplante Aussetzung des Familiennachzugs widerspricht vom Grundsatz her dem Leitgedanken des Art. 3 KRK (Kindeswohl)".  

Save me Mannheim appelliert an die Bundesregierung

Mannheimer Flüchtlingsorganisation fordert Kontingentlösung für in Griechenland gestrandete Flüchtlinge

In einem offenen Appell fordern die Mannheimer FlüchtlingshelferInnen von save me die Bundesregierung zu einer humanitären Kontingentlösung für die in Griechenland festsitzenden Flüchtlinge auf. Tausende leben derzeit in Griechenland unter unwürdigen und inhumanen Bedingungen in diversen Auffanglagern. Darunter sind auch zahlreiche Familienangehörige von Personen, die sich bereits in Deutschland befinden. Sie haben nach der „Dublin-III-Verordnung“ sogar einen Anspruch auf Einreise nach Deutschland. Ein Weiterkommen ist nach der Schließung der „Balkanroute“ für sie aber nicht in Sicht. Das griechische Asylsystem ist nach wie vor hoffnungslos überfordert. Stattdessen droht nach dem EU-Türkei-Deal die Abschiebung in die Türkei und von dort weiter in die Herkunftsländer. Um diese rechtlich wie tatsächlich inakzeptable Situation zu beenden, fordert save me Mannheim die Schaffung von Kontingenten als Grundlage für eine zügige und legale Einreise. Wer den Appell unterstützen möchte, kann sich unter dem Stichwort „Appell“ per E-Mail an Save me Mannheim wenden.

Studie zu Bedarfen und Potentialen der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit

Teilnehmer_Innen für eine zehnminütige Onlinebefragung gesucht

Masterstudierende der Hochschule Mannheim führen derzeit eine Studie zu ehrenamtlichen Engagement in der Flüchtlingsarbeit durch. Ziel ist es die Chancen der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit aufzuzeigen und abzufragen, wo ehrenamtlich Engagierte weitere Unterstützung (z.B. durch Schulungen) benötigen.

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