Flüchtlingsarbeit in BW - Übersicht

Wie kann man Schutzsuchenden helfen?

Info-Veranstaltung der AG Flüchtlingshilfe in Karlsruhe

„Was tun! Aber was?“, war der Titel einer Veranstaltung der AG Flüchtlingshilfe Karlsruhe, die Teil der „Wochen gegen Rassismus“ war. Nach wie vor besteht ein großer Bedarf an ehrenamtlichem Engagement in der Flüchtlingsarbeit. Mit der Veranstaltung sollte einerseits die geleistete herausragende Arbeit der Karlsruher Ehrenamtlichen gewürdigt und gleichzeitig interessierte Bürger mit ihnen zusammen gebracht werden. Neben der aktuellen politischen Situation in Deutschland und Europa, die Angelika von Loeper, Sprecherratsmitglied der AG Flüchtlingshilfe sowie 1. Vorsitzende des Flüchtlingsrats BW, kritisch kommentierte, wurden verschiedene neue Projekte in Karlsruhe vorgestellt.

WICHTIGER HINWEIS: Bestätigung des Termins zur Antragstellung beim Bundesamt in Karlsruhe dringend empfohlen

Aufgrund einer Überterminierung kommt es derzeit häufig vor, dass Asylsuchende, die eine Einladung vom Bundesamt in Karlsruhe zur Asylantragstellung erhalten haben, wieder weggeschickt werden, ohne tatsächlich ihren Antrag stellen zu können.

Um unnötige Anreisen zu vermeiden, empfiehlt es sich dringend, etwa eine Woche vor dem festgesetzten Termin sich diesen bestätigen zu lassen. Dies ist über die Telefonnummer 0721/824829-333 oder alternativ über die Emailadresse kar-posteingang@bamf.bund.de möglich.

Angelika von Loeper zu Gast bei FlüchtlingshelferInnen der Bahnhofsmission Karlsruhe

Im Kreis von etwa 20 Ehrenamtlichen der Bahnhofsmission Karlsruhe referierte Angelika von Loeper, 1. Vorsitzende des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg, zur aktuellen Situation der Flüchtlinge, insbesondere in der Landeserstaufnahmeeinrichtung Karlsruhe. Im Anschluss bestand Gelegenheit für Fragen und zum Austausch.

Baden-württembergisches Sozialministerium fördert Projekte der Flüchtlingshilfe

Antragsfrist: 13.Mai 2016

Gefördert werden Netzwerke in denen sich Akteure aus der Flüchtlingshilfe (Flüchtlingsinitiativen, Kirchen, Vereine, Wohlfahrtsverbände, sowie Kommunen und Kreise) zusammenschließen. Je nach Größe des Bündnisses können bis zu 15.000 € bzw. 50.000€ beantragt werden. Antragsfrist ist der 13.Mai 2016. Weitere Infos finden Sie hier.

„Der Kurs ist meine Insel mit viel Sonne“ - Deutsch lernen in Lauchringen

Beispiel für ein gelungenes Deutschkurskonzept

Ein Bericht von Margot Eisenmeier - Leiterin AK Deutsch im Helferkreis Lauchringen (18.02.2016)

Im Juli 2015 haben wir den Helferkreis Lauchringen gegründet. Neben Alltagsbegleitung, Sport- und Freizeitaktivitäten sowie spezielle Events haben wir ein umfassendes Sprachkursangebot, in dem aktuell 8 ausgebildete Lehrer, einige Helfer und ein Bufdi (Bundesfreiwilligendienst) aktiv sind. Im Bericht wird das Sprachkurskonzept, speziell die Lerninsel, vorgestellt.

Flüchtlingsrat fördert Kleinprojekte in der Flüchtlingsarbeit

Durch eine großzügige Unterstützung durch den dm-Markt Deutschland kann der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg 33 Kleinprojekte in der kommunalen Flüchtlingsarbeit im Umfang von bis zu 1.000 Euro fördern. Antragsberechtigt sind Initiativen, Gruppierungen und Vereine aus Baden-Württemberg, die in der Flüchtlingshilfe engagiert sind, insbesondere Mitglieder und Kooperationspartner des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg.

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Hand in Hand gegen Rassimus

Breites Bündniss ruft zu dezentralen Aktionen am 19.3. auf

Ein breites Bündnis (unter anderem Amnesty International, AWO, Campact, Pro Asyl oder dem deutschen Kinderhilfswerk) will ein deutliches Zeichen gegen Rassismus in Deutschland setzen. Hierfür habe sie die Kampagne "Hand in Hand gegen Rassismus - für Menschenrechte und Vielfalt" gestartet. Sie können die Kampagne sowohl durch das Unterzeichnen des gemeinsamen Aufrufs, als auch durch eine Beteilugung am denzentralen Aktionstag unterstützen.

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Appell zur Einführung einer Gesundheitskarte für Asylsuchende in Baden-Württemberg

Offener Brief an die Landesregierung Baden-Württemberg

In einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten Kretschmann und die Landtagsabgeordneten Baden-Württembergs fordern die Medinetze aus Baden-Württemberg zusammen mit weiteren Initiativen und Verbänden aus dem Bereich der Flüchtlingshilfe und dem Gesundhetiswesen die Einführung einer Gesundheitskarte für Flüchtlinge. Die 13 UnterzeichnerInnen weisen darauf hin, dass dafür vom Bund die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen worden sind und dass in den medizinischen und flüchtlingsbetreuenden Fachkreisen die Gesundheitskarte als sicher und umsetzbar gilt. Auch der Flüchtlingsrat BW zählt zu den UnterstützerInnen des Appells.

Studierende demonstrieren gegen die AfD

Friedrichshafen: Aktion der Initiative „Frühlingserwachen/ZusammenLeben" gegen den AfD-Wahlkampf

Mitglieder der Initiative „Frühlingserwachen/ZusammenLeben" in Friedrichshafen haben am Donnerstagabend gegen die AfD demonstriert. Sie entgegneten den Wahlslogans „Asylchaos stoppen! Deutsche Grenzen sichern“ mit Bannern auf denen „Die Grenzen beginnen hier“ und „Frauen und Kinder zuerst“ geschrieben steht. 

DGB Infoflyer zum Thema „Arbeitsrecht für Geflüchtete“

Infos zum Arbeitsrecht in 5 Sprachen - Deutsch, Arabisch, Farsi, Englisch und Französisch

Die Infoflyer zum Thema „Arbeitsrecht für Geflüchtete“  Des DGB-Bundesvorstand und des Projekts „Faire Mobilität“, richten sich vor allem an Geflüchtete, die über eine Arbeitserlaubnis verfügen.

Sie sind in 5 Sprachen – Deutsch, Arabisch, Farsi, Englisch und Französisch – verfügbar und behandeln die Themen „Mindestlohn“, „Kein Lohn“, „Leiharbeit“ und „Selbstständigkeit“. Die fremdsprachigen Flyer enthalten je eine deutsche Übersetzung.