Flüchtlingsarbeit BW - landesweit

Konfliktsensitive Flüchtlingsarbeit

Ein Workshopangebot der Berghof-Stiftung für ehrenamtlich Engagierte

Flüchtlingsarbeit braucht langen Atem. Dazu gehören die Bereitschaft und die Fähigkeit, mit Konflikten konstruktiv umgehen zu können. Denn Konflikte sind alltäglicher Bestandteil des Zusammenlebens von Menschen. Sie treten überall dort auf, wo verschiedene Bedürfnisse und Interessen aufeinandertreffen oder Situationen unterschiedlich wahrgenommen und bewertet werden.

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Geflüchteten Kindern eine Stimme geben

Hoffnungsträger Stiftung stellte Studie in Berlin vor

Quelle: Pressemitteilung der Hoffnungsträgerstiftung vom 18.03.2016

Leonberg/Berlin. Die Hoffnungsträger Stiftung ist Mitherausgeber einer Studie zu geflüchteten Kindern. Sie trägt den Titel „Angekommen in Deutschland - wenn geflüchtete Kinder erzählen“. Federführend für die Studie, die am heutigen Freitag auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wurde, ist das Kinderhilfswerk World Vision. Neben World Vision und der Hoffnungsträger-Stiftung haben die Goethe-Universität Frankfurt, das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, die Aktion Integration (aki) Ludwigsburg und die von Steffi Graf gegründete Stiftung „Children for Tomorrow“ an der Entstehung der Studie mitgewirkt.

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WICHTIGER HINWEIS: Bestätigung des Termins zur Antragstellung beim Bundesamt in Karlsruhe dringend empfohlen

Aufgrund einer Überterminierung kommt es derzeit häufig vor, dass Asylsuchende, die eine Einladung vom Bundesamt in Karlsruhe zur Asylantragstellung erhalten haben, wieder weggeschickt werden, ohne tatsächlich ihren Antrag stellen zu können.

Um unnötige Anreisen zu vermeiden, empfiehlt es sich dringend, etwa eine Woche vor dem festgesetzten Termin sich diesen bestätigen zu lassen. Dies ist über die Telefonnummer 0721/824829-333 oder alternativ über die Emailadresse kar-posteingang@bamf.bund.de möglich.

Baden-württembergisches Sozialministerium fördert Projekte der Flüchtlingshilfe

Antragsfrist: 13.Mai 2016

Gefördert werden Netzwerke in denen sich Akteure aus der Flüchtlingshilfe (Flüchtlingsinitiativen, Kirchen, Vereine, Wohlfahrtsverbände, sowie Kommunen und Kreise) zusammenschließen. Je nach Größe des Bündnisses können bis zu 15.000 € bzw. 50.000€ beantragt werden. Antragsfrist ist der 13.Mai 2016. Weitere Infos finden Sie hier.

Flüchtlingsrat fördert Kleinprojekte in der Flüchtlingsarbeit

Durch eine großzügige Unterstützung durch den dm-Markt Deutschland kann der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg 33 Kleinprojekte in der kommunalen Flüchtlingsarbeit im Umfang von bis zu 1.000 Euro fördern. Antragsberechtigt sind Initiativen, Gruppierungen und Vereine aus Baden-Württemberg, die in der Flüchtlingshilfe engagiert sind, insbesondere Mitglieder und Kooperationspartner des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg.

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Appell zur Einführung einer Gesundheitskarte für Asylsuchende in Baden-Württemberg

Offener Brief an die Landesregierung Baden-Württemberg

In einem offenen Brief an den Ministerpräsidenten Kretschmann und die Landtagsabgeordneten Baden-Württembergs fordern die Medinetze aus Baden-Württemberg zusammen mit weiteren Initiativen und Verbänden aus dem Bereich der Flüchtlingshilfe und dem Gesundhetiswesen die Einführung einer Gesundheitskarte für Flüchtlinge. Die 13 UnterzeichnerInnen weisen darauf hin, dass dafür vom Bund die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen worden sind und dass in den medizinischen und flüchtlingsbetreuenden Fachkreisen die Gesundheitskarte als sicher und umsetzbar gilt. Auch der Flüchtlingsrat BW zählt zu den UnterstützerInnen des Appells.

DGB Infoflyer zum Thema „Arbeitsrecht für Geflüchtete“

Infos zum Arbeitsrecht in 5 Sprachen - Deutsch, Arabisch, Farsi, Englisch und Französisch

Die Infoflyer zum Thema „Arbeitsrecht für Geflüchtete“  Des DGB-Bundesvorstand und des Projekts „Faire Mobilität“, richten sich vor allem an Geflüchtete, die über eine Arbeitserlaubnis verfügen.

Sie sind in 5 Sprachen – Deutsch, Arabisch, Farsi, Englisch und Französisch – verfügbar und behandeln die Themen „Mindestlohn“, „Kein Lohn“, „Leiharbeit“ und „Selbstständigkeit“. Die fremdsprachigen Flyer enthalten je eine deutsche Übersetzung.

Aktionsfonds Qualifiziert. Engagiert

Landeszentrale für politische Bildung schreibt Förderprogramm für freiwilliges Engagement in der Flüchtlingsarbeit aus

Im Rahmen des Programms „Flüchtlingshilfe durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ hat die Landeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren am 28.1.16 den Aktionsfonds Qualifiziert.Engagiert online gestellt.
Sie finden die Förderrichtlinien und das entsprechende Antragsformular unter http://www.lpb-bw.de/fluechtlingshilfe_massnahmen.html
Die erste Antragsfrist endet am 15. Februar, eine zweite am 15. März. Weitere Anträge können bis 30.4., 30.6. oder 30.9. gestellt werden. Die über diesen Aktionsfonds beantragten Fördermittel beziehen sich ausschließlich auf Qualifizierungsmaßnahmen für ehrenamtlich engagierte Menschen, die in der Hilfe für geflüchtete Menschen aktiv sind.

Willkommen bei Freunden

Neues Programm für unbegleitete minderjährige AusländerInnen

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) hat zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Programm "Willkommen bei Freunden - Bündnisse für junge Flüchtlinge" ins Leben gerufen. Sie möchten Kommunen bei der Entwicklung von individuelle Lösungen unterstützten. Ziel ist es, lokale Bündnisse aus engagierten Menschen der Kommunalverwaltung, freien Trägern und der Zivilgesellschaft zu schaffen oder zu stärken.

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5.000 demonstrierten ge­gen Ras­sis­mus und Ge­walt in Stutt­gart

Unter dem Motto halt!zusammen demonstrierten ca. 5.000 Menschen am 16. Januar in Stuttgart gegen Rassismus und rechtsextreme Gewalt und positionierten sich auch eindeutig gegen Sexismus und gegen diejenigen, die nach den sexuellen Übergriffen der Silvesternacht härtere Gesetze und Abschiebungen forderten, ansonsten aber in keiner Weise für Frauenrechte eintreten. Aufgerufen hatte ein breites, landesweites Bündnis aus Gewerkschaften, den Arbeitgebern, den evangelischen und katholischen Kirchen, Parteien, Sportverbänden, Sozial- und Naturschutzorganisationen, politischen Stiftungen und der Zivilgesellschaft.