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UNICEF und BUMF veröffentlichen gemeinsame Stellungsnahme zur Einschränkung des Familiennachzuges

Der Bundesfachverband umF und Unicef haben eine gemeinsame Stellungnahme und Hintergrundpapier verfasst, in welchen sie die aktuelle politische Lage im Hinblick auf die Einschränkungen des Familiennachzuges analysieren und konkrete politische Forderungen formulieren.
Hierbei gehen sie bei der Analalyse der poltischen Situation besonders auf die Aussetzung des Familiennachzuges für subsidiär Schutzberechtigte ein sowie die langen Klageverfahren vor Gericht und das Problem, die besonders UMF hart treffen, da sie nach Vollendung des 18. Lebensjahres keinen Anspruch auf Elternnachzug mehr haben. Auch auf die Verfahrenshürden bei der Antragstellung des Familiennachzuges, wie beispielsweise den langen warten Wartenzeiten für Termine in den Botschaften, wird eingegangen.
UNICEF und BUMF fordern unter anderem, dass die Aussetzung des Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte nicht verlängert werden darf, Verfahren in den Botschaften zur Prüfung der Anträge beschleunigt werden müssen sowie der Familiennachzug innerhalb der Dublin-III-Verordnung zügiger zu gewährleisten ist und auch minderjährige Geschwister ein gesetzlich festgelegtes Recht auf Familiennachzug zu ihren in Deutschalnd lebenden minderjährigen Geschwistern bekommen sollen.
Die ausführliche Stellungnahme von UNICEF und BUMF finden Sie hier.

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