Flüchtlingsarbeit in BW - Übersicht

Resolution "Save Me Mannheim"

Anlässlich einer öffentlichen Fachkonferenz am 17.10.2018 mit Prof. Dr. Gesine Schwan zum Thema "Die Stadt - Ort der Zuflucht und Integration" wurde mit dem Publikum einstimmig eine Resolution verabschiedet und an den Gemeinderat und die Verwaltung Mannheims geschickt. In der Resolution wird gefordert, Mannheim solle sich dem Beispiel anderer Städte wie Köln, Düsseldorf und Bonn anschließen, zum "sicheren Hafen" werden und offensiv die Aufnahme von Geflüchteten angehen.

Offener Brief des Deutschen Frauenrats und und der Landesfrauenräte an den Bundesinnenminister Seehofer

Der Deutsche Frauenrat und die Landesfrauenräte der Bundesländer äußern in einem offenen Brief an den Bundesinnenminister Horst Seehofer ihre Besorgnis über die Situation besonders vulnerabler und schutzbedürtiger Personen in sogenannten Ankerzentren. Zu diesen Personen zählen Frauen (insbesondere vor und nach einer Entbindung) und Kinder, LSBTIQ-Geflüchtete, sowie geflohene Menschen mit Behinderung und Geflüchtete, die geschlechtsspezifische Gewalt erfahren haben.
Die Frauenräte forden, gewisse Mindeststandards (wie sie vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend formuliert wurden) zum Schutz dieser Personen unbedingt auch in Ankerzentren einzuhalten.

Landesweite Demonstration in Karlsruhe

Etwa 2000 Menschen haben am 13. Oktober 2018 in Karlsruhe friedlich "Gegen nationalistische und rassistische Hetze!" demonstriert. Die Demonstranten forderten: „Stoppt den Wettlauf zur Ausgrenzung und Entrechtung! Keine Abschiebungen! Gleiche Rechte und ein gutes Leben für Alle!“. Der Protest war gerichtet an die Landesregierung Baden-Württembergs und ihre Verwaltungen, insbesondere an das Regierungspräsidium Karlsruhe als der zentralen Ausländer- und Abschiebebehörde Baden-Württembergs. Rund 90 Gruppierungen hatten zu diesem Protest aufgerufen. 

Umfrage zur Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland

Auswertung der letztjährigen Umfrage findet sich hier

Auch in diesem Jahr führt der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V. eine Online-Umfrage durch, die sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Pflegeeltern, Beratende und weitere Personen richtet, die mit unbegleiteten minderjährigen und jungen erwachsenen Geflüchteten in Kontakt stehen.
Die Umfrage hat das Ziel, gute Praxis und bestehende Probleme zu identifizieren und über einen langfristigen Zeitraum Veränderungen in der Situation von jungen Geflüchteten und den Fachkräften, die mit ihnen zusammenarbeiten, abzubilden. Die Teilnahme an der Umfrage ist bis zum 07.10.2018 möglich.

Und hier finden Sie die Auswertung der letztjährigen Umfrage:

 

Petition Konstanzer Seebrücke

Die Initiative Konstanzer Seebrücke appelliert an die Stadt Konstanz, sich als „Sicheren Hafen" zu erklären und hierin dem Beispiel der Städte Düsseldorf, Köln, Bonn u.a. zu folgen, die geflüchtete Menschen aus der Seenotrettung über den bisherigen Verteilschlüssel hinaus aufnehmen möchten. Unter dem folgenden Link können Sie die Petition unterschreiben:

 

Telefonische Beratung beim Flüchtlingsrat eingeschränkt

Telefonberatung künftig dreimal pro Woche

Aufgrund der Mittelkürzungen durch das Land Baden-Württemberg kann der Flüchtlingsrat dieses Jahr die Stellen von zwei Mitarbeiter*innen, die im vom Land geförderten Projekt "Aktiv für Flüchtlinge" beschäftigt waren und uns nun verlassen haben, nicht neu besetzen. Trotz unserer Anstrenungen, das Defizit durch Mehrarbeit auszugleichen, müssen wir akzeptieren, dass dieser Verlust an Kapazitäten nicht ohne Einschränkungen unseres Angebots verkraftet werden kann. Deshalb muss leider die Telefonberatung am Freitag entfallen. Sie erreichen uns künftig montags und donnerstags von 14 bis 17 und dienstags von 14 bis 19 Uhr, oder per Email an die Adresse info@fluechtlingsrat-bw.de

Mehrsprachige Werbung für landesweite Demonstration in Karlsruhe

Sprachnachrichten eignen sich für die Verbreitung unter Geflüchteten

Zur Werbung für die landesweite Demonstration am 13. Oktober in Karlsruhe gibt es kurze Sprachnachrichten in verschiedenen Sprachen, die über WhatsApp und ähnliche Dienste verbreitet werden sollen, um möglichst viele Geflüchtete zur Demo einzuladen. Bitte helfen Sie mit, diese Sprachnachrichten zu verbreiten!

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Neue Zeitung des Antira-Netzwerks Baden-Württemberg

"Solidarity4All" informiert über landesweite Demo am 13. Oktober in Karlsruhe

Das antirassistische Netzwerk Baden-Württemberg hat eine neue Ausgabe seiner Zeitung  "Solidarity4All" veröffentlicht. Schwerpunktthema ist die landesweite Großdemonstration am 13. Oktober in Karlsruhe. In der Zeitung werden die wichtigsten Themen, um die es bei der Demonstration geht, dargestellt. Außerdem werden die über 60 Organisationen, die den Aufruf unterstützen (darunter der Flüchtlingsrat BW und zahlreiche lokale Ehrenamtlichen-Gruppen), aufgelistet.

Die Zeitung kann per Mail an info@stop-deportation.de bestellt werden

"Wächter der Menschenrechte"

Interview mit der Kontext-Wochenzeitung

Anlässlich des bevorstehenden 30-jährigen Jubiläums des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg hat die Kontext-Wochenzeitung ein Interview mit Seán McGinley, Leiter der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrats, geführt.

Informationen zu Aufenthaltsverfestigung und Widerruf

Neues Fortbildungsangebot des Flüchtlingsrats

Wie geht es weiter nach der Anerkennung im Asylverfahren? Welche Möglichkeiten gibt es, zum dauerhaften Aufenthalt und perspektivisch auch eine Einbürgerung zu gelangen? Was passiert, wenn die Situation im Heimatland verbessert? Unter welchen Umständen kann man einen Schutzstatus auch wieder verlieren?

Diese Fragen, die vor allem für Geflüchtete relevant sind, denen im Asylverfahren einen Schutzstatus zugesprochen wurde, werden in einem neuen Fortbildungsmodul im Rahmen des Projekts "Aktiv für Flüchtlinge 2018" des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg behandelt.

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