Aktuelles

Kundgebung: Seenotrettung ist kein Verbrechen!

Am 21. Juli um 14 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart

Eine Vielzahl an Organisationen ruft dazu auf, bei dieser Kundgebung ein Zeichen gegen die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer zu setzen.

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Afghanistan: Zivile Todesopfer erreichen neuen Höchstwert

Bericht der UN-Mission stellt verheerende Situation dar

Am 15. Juli hat die UN-Mission in Afghanistan (UNAMA) ihren Halbjahresbericht zum Thema "Schutz der Zivilbevölkerung" veröffentlicht. Darin wird festgestellt, dass im ersten Halbjahr 2018 so viele Zivilist*innen getötet wurden wie in keinem anderen Halbjahr seit Beginn der Aufzeichnungen vor zehn Jahren. Das laut Bundesregierung und BAMF "sichere" Kabul wird als eine der gefährlichsten Orte für die Zivilbevölkerung benannt.

1616 Abschiebungen im ersten Halbjahr 2018

1616 Personen sind im ersten Halbjahr 2018 aus Baden-Württemberg abgeschoben worden. Vor allem die weiterhin regelmäßig stattfindenden Sammelabschiebungen in die Länder des westlichen Balkans treiben die Zahlen in die Höhe. Die meisten Betroffenen der Balkan-Abschiebungen sind Angehöriger von Minderheiten, die in diesen Ländern erhebliche Diskriminierung erleiden. Im vergangenen Jahr waren es bis zum 22. Juni nur geringfügig mehr.

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"Sichere Herkunftsländer" im Kabinett: Gesetzgebungshektik geht weiter

Pro Asyl: Verbändebeteiligung wird durch knappe Fristen zur Farce

Heute wird im Bundeskabinett der Gesetzentwurf zur Erweiterung der sogenannten "sicheren Herkunftsländer" beschlossen. Betroffen sind Marokko, Algerien und Tunesien (Maghreb-Staaten) sowie Georgien. Pro Asyl kritisiert, dass Staaten aus vermeintlich praktischen Gründen zu "sicheren Herkunftsländern" erklärt werden, die die Voraussetzungen dafür nicht erfüllen. Denn nach wie vor gibt es in den genannten Staaten keine Sicherheit vor Verfolgung, die nach verfassungsrechtlichen Vorgaben "landesweit und für alle Personen- und Bevölkerungsgruppen bestehen" muss. Die Konsultation mit der Zivilgesellschaft im Rahmen des Gesetzgebungsprozesses verkommt angesichts knapper Fristen zur Farce.

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Aktiv werden gegen die Unmenschlichkeit!

Abschottung, Zurückweisung, Transitlager und Ertrinken-Lassen sind kein Konsens!

Unmenschlichkeit dominiert die derzeitigen Politiken auf Bundes- und Europaebene. Klares Ziel: Reduzierung der Zuwanderungszahlen Geflüchteter nach Europa und Auslagerung des Flüchtlingsschutzes. Gleichzeitig werden die flüchtenden Menschen auf See und in der Wüste ihrem Schicksal, sprich dem Tod oder libyschen Mafia-Banden, überlassen. Seenotrettung wird kriminalisiert, während hunderte Menschen im Mittelmeer sterben. Aber diese Politik der Unmenschlichkeit ist kein gesellschaftlicher Konsens und trifft auf Protest Wir haben Ideen, Aktionen, Termine und Hintergrundinfos dazu gesammelt.

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"Heimat-Los?!" - Tagung des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg

Samstag, 14. Juli 2018, 09:30 - 17:00, Bürgerräume West, Bebelstraße 22, 70193 Stuttgart

Am 14. Juli findet unsere Sommertagung mit dem Titel "Heimat-Los?!" statt. Neben einem flüchtlingspolitischen Vortrag von Bernd Mesovic (PRO ASYL) werden wieder unterschiedliche Arbeitsgruppen zu aktuellen Themen aus der Flüchtlingsarbeit angeboten. Unter Weiterlesen... finden Sie das Programm der Tagung am 14. Juli.

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Kundgebung: Solidarität mit den Geflüchteten!

Am Freitag, 13. Juli, 18 Uhr auf dem Marktplatz in Mannheim

Angesichts der aktuellen Asylechtsverschärfungen und der Kriminalisierung der Seenotrettung im Mittelmeer ruft das Bündnis gegen Abschiebungen Mannheim zu einer Kundgebung auf. Diese findet am Freitag, 13. Juli um 18 Uhr auf dem Marktplatz in Mannheim statt.

Unterstützung für LSBTI-Geflüchtete

„Queer Refugees Deutschland“ vernetzt, unterstützt und berät

Das LSVD-Projekt „Queer Refugees Deutschland“ vernetzt, unterstützt und berät deutschlandweit geflüchtete LSBTI und Anlaufstellen für geflüchtete LSBTI. Wer flieht, hat dafür gute Gründe. Dies gilt besonders für Lesben, Schwule, bisexuelle, Trans*- und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI), die in ihren Herkunftsländern Verfolgung und Gewalt seitens des Staates, der Familie oder der Gesellschaft erfahren mussten. In über 90 Staaten der Erde droht LSBTI Gefahr für Freiheit, Leib und Leben.

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Umfrage für Dolmetscher*innen

Psychologiestudent untersucht Sekundäre Traumatisierung

Ein Psychologiestudent der Universität Hildesheim beschäftigt sich im Rahmen seiner Bachelorarbeit mit dem Thema "Sekundäre Traumatisierung bei Dolmetscher*innen“ und führe hierzu eine Studie durch. Hierfür hofft er auf eine möglichst zahlreiche Teilnahme von Dolmetscher*innen.

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Neues Beratungsangebot: mira – Mit RECHT bei der ARBEIT

Information und Beratung für Menschen mit Fluchterfahrung zu arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen

Bei "mira - Mit RECHT bei der ARBEIT" bekommen alle Menschen mit Fluchterfahrung kostenlose Informationen und Beratung zu arbeitsrechtlichen Fragen und Problemen. Auch Fachkräfte, Multiplikator*innen oder Unterstützer*innen können sich an mira wenden.

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