Aktuelles

2. Vernetzungstreffen für Ehrenamtliche und Geflüchtete in Nordwürttemberg

Samstag, 6. Oktober, Volkshochschule Schwäbisch-Hall, Salinenstraße 6, 74523 Schwäbisch Hall

Am 6. Oktober richtet der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg gemeinsam mit dem Freundeskreis Asyl Schwäbisch-Hall ein Vernetzungstreffen aus. Eingeladen sind Ehrenamtliche und Geflüchtete aus dem Regierungsbezirk Stuttgart, die Interesse an überregionalem Austausch haben. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung per E-Mail (skiba@fluechtlingsrat-bw.de) bis zum 28. September.

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Tagung "Flüchtlingsschutz - Wir schaffen das! - Neue Entwicklungen in der europäischen und deutschen Migrationspolitik"

21.-23. September 2018, Evangelische Akademie Baden, Dobler Str. 51, 76332 Bad Herrenalb

Die Tagung will dazu beitragen, dass die Stimme all derer, die sich für Menschenrechte und Flüchtlingsschutz einsetzen, in der Gesellschaft hörbar bleibt. Unter der Fragestellung „Wie schaffen wir das?“ sollen Visionen für gute und menschenwürdige Perspektiven erarbeitet und in die Politik getragen werden.

Mehrsprachige Werbung für landesweite Demonstration in Karlsruhe

Sprachnachrichten eignen sich für die Verbreitung unter Geflüchteten

Zur Werbung für die landesweite Demonstration am 13. Oktober in Karlsruhe gibt es kurze Sprachnachrichten in verschiedenen Sprachen, die über WhatsApp und ähnliche Dienste verbreitet werden sollen, um möglichst viele Geflüchtete zur Demo einzuladen. Bitte helfen Sie mit, diese Sprachnachrichten zu verbreiten!

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Neue Zeitung des Antira-Netzwerks Baden-Württemberg

"Solidarity4All" informiert über landesweite Demo am 13. Oktober in Karlsruhe

Das antirassistische Netzwerk Baden-Württemberg hat eine neue Ausgabe seiner Zeitung  "Solidarity4All" veröffentlicht. Schwerpunktthema ist die landesweite Großdemonstration am 13. Oktober in Karlsruhe. In der Zeitung werden die wichtigsten Themen, um die es bei der Demonstration geht, dargestellt. Außerdem werden die über 60 Organisationen, die den Aufruf unterstützen (darunter der Flüchtlingsrat BW und zahlreiche lokale Ehrenamtlichen-Gruppen), aufgelistet.

Die Zeitung kann per Mail an info@stop-deportation.de bestellt werden

UNHCR: Keine interne Schutzalternative in Kabul

Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen widerspricht der Einschätzung der Bundesregierung

UNHCR hat am 30. August 2018 neue Richtlinien zur Feststellung des internationalen Schutzbedarfs afghanischer Asylsuchender (Eligibility Guidelines) veröffentlicht. Darin kommt UNHCR unter anderem zu dem Ergebnis, dass die Region Kabul nicht als Ort einer sogenannten "internen Schutzalternative" oder "internen Neuansiedlungsalternative" angesehen werden kann. Als Reaktion auf diese neuen Erkenntnisse hat Finland die Entscheidung über Asylanträge von Afghan*innen sowie Abschiebungen nach Afghanistan vorerst ausgesetzt.

Aktiv werden gegen die Unmenschlichkeit!

Abschottung, Zurückweisung, Transitlager und Ertrinken-Lassen sind kein Konsens!

Unmenschlichkeit dominiert die derzeitigen Politiken auf Bundes- und Europaebene. Klares Ziel: Reduzierung der Zuwanderungszahlen Geflüchteter nach Europa und Auslagerung des Flüchtlingsschutzes. Gleichzeitig werden die flüchtenden Menschen auf See und in der Wüste ihrem Schicksal, sprich dem Tod oder libyschen Mafia-Banden, überlassen. Seenotrettung wird kriminalisiert, während hunderte Menschen im Mittelmeer sterben. Aber diese Politik der Unmenschlichkeit ist kein gesellschaftlicher Konsens und trifft auf Protest Wir haben Ideen, Aktionen, Termine und Hintergrundinfos dazu gesammelt.

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"Wächter der Menschenrechte"

Interview mit der Kontext-Wochenzeitung

Anlässlich des bevorstehenden 30-jährigen Jubiläums des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg hat die Kontext-Wochenzeitung ein Interview mit Seán McGinley, Leiter der Geschäftsstelle des Flüchtlingsrats, geführt.

20 Jahre, schwanger, abgeschoben nach Italien…

Junges Paar nach Abschiebung aus Baden-Württemberg ohne Unterstützung auf der Straße gelandet

Im Juli ist ein junges nigerianisches Paar aus Baden-Württemberg nach Italien abgeschoben worden. Die 20-jährige Frau war zu diesem Zeitpunkt im dritten Monat schwanger. In Foggia/Süditalien sollten sie in ein völlig überfülltes Aufnahmelager einziehen, doch dieser war mit über 1000 Bewohner*innen statt der vorgesehenen Maximalbelegung von 700, völlig überfüllt.  Dieser Bericht basiert auf die Angaben der Betroffenen und einer Ehrenamtlichen, die mit ihnen im Kontakt steht. Sowohl die Ehrenamtliche als auf das abgeschobene Paar sind dem Flüchtlingsrat namentlich bekannt.

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Informationen zu Sammelabschiebungen nach Afghanistan

Nächste Abschiebung soll am 11. September stattfinden

Die Bundesregierung setzt offenbar die Sammelabschiebungen nach Afghanistan fort. Wie der Spiegel berichtet, soll am Dienstag, 11. September ein Abschiebeflug ab München Menschen zwangsweise wieder in das von Krieg und Terror gebeutelte Land zurückbringen. Es ist zu befürchten, dass auch dieses Mal Menschen aus Baden-Württemberg betroffen sein werden. Deshalb gibt der Flüchtlingsrat Tipps und Informationen hierzu.

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Informationen zu Aufenthaltsverfestigung und Widerruf

Neues Fortbildungsangebot des Flüchtlingsrats

Wie geht es weiter nach der Anerkennung im Asylverfahren? Welche Möglichkeiten gibt es, zum dauerhaften Aufenthalt und perspektivisch auch eine Einbürgerung zu gelangen? Was passiert, wenn die Situation im Heimatland verbessert? Unter welchen Umständen kann man einen Schutzstatus auch wieder verlieren?

Diese Fragen, die vor allem für Geflüchtete relevant sind, denen im Asylverfahren einen Schutzstatus zugesprochen wurde, werden in einem neuen Fortbildungsmodul im Rahmen des Projekts "Aktiv für Flüchtlinge 2018" des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg behandelt.

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